IWC
IWC steht für "International Whaling Commission", auf Deutsch "Internationale Walfangkommission".
Unsere Arbeit zur IWC
Informieren Sie sich über aktuelle Nachrichten und Blogs zu unserer Arbeit im Rahmen der IWC.
Eine historische IWC-Tagung geht zu Ende
Katie und Ed bei der 69. IWC-Tagung in Lima. © WDC Seit über 25 Jahren nimmt WDC mit Expert:innen an den Tagungen der Internationalen Walfangkommission (IWC) teil, das Gremium das weltweit den kommerziellen Walfang regelt. Bei der 69. Tagung vom 23. bis 27. September waren unsere beiden Kolleg:innen Ed Goodall und Katie Hunter vor Ort,…
Japan gibt Jagd auf Finnwale frei
Die endgültige Entscheidung ist gefallen: Das japanische Fischereiministerium hat heute in einer finalen Stellungnahme die Fangquote für 59 Finnwale freigegeben. Der gesamte Prozess um das Vorhaben sorgte international für heftige Kritik von Umweltschutzorganisationen, Regierungsvertreter:innen und Expert:innen. Nach der ersten Ankündigung des Fischereiministeriums im Mai, künftig Finnwale auf die Abschussliste setzen zu wollen, folgte eine knapp dreiwöchige…
Schlechte Aussichten für Finnwale in Japan
In der letzten Saison tötete die japanische Walfang-Flotte 83 Zwerg-, 187 Bryde- und 24 Sei-Wale. Nun sollen Finnwale ebenfalls zur Jagd freigegeben werden. © Mark Votier Bei einer Sitzung des japanischen Fischereiministeriums wurde heute die mögliche Jagd auf gefährdete Finnwale besprochen. Eine Fang-Quote von 59 Individuen wurde vorgeschlagen und vom Fischereiministerium akzeptiert. Eine finale Entscheidung…
Sieg für die Wale bei internationaler Wissenschafts-Tagung
Das WDC-Team bei der IWC-Tagung in Slowenien. © WDC Unser Team hat die Wale und Delfine auf der wichtigen Sitzung des Wissenschaftsausschusses der Internationalen Walfangkommission (IWC), die die Waljagd auf der ganzen Welt regelt, vertreten. Über 200 Expert:innen aus aller Welt kamen zusammen, um ihre neusten Forschungserkenntnisse über die Bedrohungen von Walen und Delfinen darzulegen.…
Japan startet Walfangsaison und will bedrohte Finnwale auf die Abschussliste setzen
Japanisches Walfang-Schiff © Mark Voltier Mit dem Auslaufen des neuen Walfangschiffs „Kangei Maru“ aus dem Hafen in Shimonoseki hat Japan am 21. Mai die Walfangsaison eröffnet. Das knapp zehn Tonnen schwere Schiff tritt die Nachfolge der „Nisshin Maru“ an und soll bald auch für die Jagd auf bedrohte Finnwale eingesetzt werden. In der vergangenen Saison…
Bericht deckt auf: Mehr als 100.000 Kleinwale werden weltweit gejagt und getötet
Toter Flussdelfin in Indien Ein neuer Bericht von WDC und Pro Wildlife enthüllt erschreckende Zahlen zur Jagd auf Kleinwale weltweit: Einige Populationen wurden bereits an den Rand des Aussterbens getrieben. Ein neuer Bericht von WDC und Pro Wildlife enthüllt erschreckende Zahlen zu Kleinwaljagden weltweit. Einige Delfin- und Kleinwal-Populationen sind deshalb bereits vom Aussterben bedroht. Dem…
WDC begrüßt dringenden Aufruf des IWC-Wissenschaftsausschusses zum Schutz des Vaquita
Der wissenschaftliche Ausschuss der Internationalen Walfangkommission (IWC) hat zum ersten Mal in seiner Geschichte offiziell vor dem drohenden Aussterben einer Art gewarnt – dem Vaquita. Der Vaquita gilt seit knapp dreißig Jahren als vom Aussterben bedroht. Hauptgrund ist der Beifang − die unbeabsichtigte Tötung der kleinen Wale in Stellnetzen. Obwohl die dramatische Lage des kleinen…
WDC im Kampf gegen den kommerziellen Walfang
Ereignisreiche Tage liegen hinter uns – was für eine Erfahrung! Die Konferenz der Internationalen Walfangkommission (IWC) war definitiv ein Highlight meiner noch jungen Karriere als Walschützerin. Bereits in die Vorbereitung sind viel Arbeit und Mühe geflossen, denn es gilt jede Möglichkeit der Stellungnahme für den Schutz der Wale und Delfine auch gut zu nutzen! So…
Eine Walfangtagung voller Höhen und Tiefen geht zu Ende
Das WDC-Team bei der Internationalen Walfangkommission In der vergangenen Woche fand die 68. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) statt. Seit über 25 Jahren nimmt WDC mit Expert:innen an der Konferenz teil. Auch in diesem Jahr waren wir mit einem starken Team vor Ort in Slowenien (Portorož) sowie von Deutschland und UK aus beteiligt. Seit Jahrzehnten…
Wichtigste Meilensteine der IWC:
1946: Die "Konvention zur Regelung des Walfangs" wird gegründet – und mit ihr die IWC. Ziel ist die Erhaltung der weltweit stark dezimierten Wal-Populationen. Das Schlachten geht jedoch weiter und Schutzmaßnahmen haben kaum Erfolg. Über drei Millionen Wale sind allein im 20. Jahrhundert durch den kommerziellen Walfang getötet worden.
1982: Ein Durchbruch für den internationalen Artenschutz wird erzielt: Das Moratorium für den kommerziellen Walfang soll die Jagd auf Wale verbieten.
1986: Das Moratorium tritt endlich in Kraft. Norwegen hat Widerspruch eingelegt und jagt weiter. Japan betreibt Walfang unter dem Deckmantel der Wissenschaft.
1989: Island tritt aus der IWC aus – betreibt jedoch keinen kommerziellen Walfang mehr.
1991: WDC nimmt erstmals an der IWC teil und wird fester Bestandteil der Tagungen und des IWC-Wissenschaftsausschusses.
2002: Island tritt der IWC nach umstrittener Abstimmung wieder bei. Jedoch erhebt das Land Vorbehalt gegen das Moratorium und erlaubt seit 2006 die kommerzielle Jagd auf Finnwale und Zwergwale.
2003: Bei der 55. IWC-Jahrestagung in Berlin wird ein Artenschutz-Ausschuss innerhalb der IWC gegründet – ein Meilenstein für den Walschutz!
2016: Die IWC verabschiedet eine Resolution, die den entscheidenden Beitrag der Wale zum Ökosystem anerkennt und damit auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse reagiert, die belegen, wie essenziell Wale für die Gesundheit der Meere sind. Die IWC diskutiert nun auch Themen wie: Klimawandel, Unterwasserlärm, Plastikverschmutzung und Schiffskollisionen.
2019: Nachdem Japan jahrzehntelang erfolglos versuchte, das Moratorium zu kippen, tritt es aus der IWC aus. Seither jagt Japan verschiedene Wal-Arten kommerziell in seinen Hoheitsgewässern.
CITES
CITES steht für "Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora", auf Deutsch: "Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen".
Unsere Arbeit zu CITES
Informieren Sie sich über aktuelle Nachrichten und Blogs zu unserer Arbeit im Rahmen von CITES.
Wie viele Wale will Norwegen 2025 töten?
Norwegen kündigte an, die Walfang-Quoten 2025 erneut anzuheben – und das, obwohl kommerzieller Walfang verboten ist. Katie von WDC klärt auf.
WDC bei CITES: Schützt unsere Klimahelden!
Wale und Delfine werden von den politischen Entscheidungsträger:innen immer wieder übersehen, obwohl sie eine wichtige Rolle im Ökosystem Meer spielen. Ich bin gerade von einer weiteren Tagung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) zurückgekehrt. Diesmal lag unser Schwerpunkt nicht auf dem Schutz des Narwals, von dem ich zuletzt berichtet hatte. Vielmehr ging es nun darum, die Regierungen…
WDC und NGOs fordern besseren Schutz des Narwals durch CITES
© Flip Nicklin Minden Puctures / Alamy Der Narwal ist bedroht. Narwale werden oft als die „Einhörner der Meere“ bezeichnet und wegen ihres Fleisches, ihres Blubbers und ihrer Elfenbeinstoßzähne gejagt, die in der ganzen Welt verkauft werden. Die Populationen sind rückläufig, und in Grönland sind die Narwale sogar vom Aussterben bedroht. Um ihre Zukunft zu…
Japan drohen Handelssanktionen wegen Verletzung des Washingtoner Artenschutzabkommens
Japans Import und Verkauf von Seiwal-Produkten aus seinem umstrittenen „wissenschaftlichen“ Walfangprogramm im Nordpazifik wurde auf der Jahrestagung des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) in Sotschi, Russland heute für illegal erklärt. WDC forderte schon seit Jahren Konsequenzen und es ist erfreulich, dass wir auf der Jahrestagung des ständigen Ausschusses von CITES dazu beitragen konnten, dass die anwesenden Regierungsvertreter…
Japan darf weiter mit bedrohten Walen handeln: Artenschutzabkommen versäumt historische Chance
Der Ständige Ausschuss des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) hat gestern die Gelegenheit versäumt, Japans massivem Inlandshandel mit Seiwalfleisch ein Ende zu bereiten. Stattdessen hat der Ausschuss eine Entscheidung darüber bis Ende 2018 verschoben. Seit 2002 hat die japanische Walfangflotte im Nordpazifik über 1400 Seiwale gefangen. Die Wale, die auf der Roten Liste als stark gefährdet gelistet…
Wichtigste Meilensteine von CITES:
1963: Bei einer Tagung der IUCN (Weltnaturschutzunion) wird der Beschluss für das CITES-Übereinkommen beschlossen und der Text verfasst.
1973: Der Text des Übereinkommens wird von 80 Ländern angenommen.
1975: CITES tritt in Kraft.
1976: Die erste Tagung der Konferenz der Vertragsparteien ("Conference of the Parties", CoP) findet in der Schweiz statt.
1979: Auf der zweiten Konferenz der Vertragsparteien ("CITES CoP2") in Costa Rica wird eine Reihe von Entschließungen zur Internationalen Walfangkommission und zur Einstellung des kommerziellen Handels mit bestimmten Wal-Arten angenommen.
1981: Auf der dritten Konferenz der Vertragsparteien ("CITES CoP3") in Indien wird eine Entschließung angenommen, in der unter anderem die Vertragsparteien aufgefordert werden, der IWC beizutreten.
1994: Auf der "CITES CoP9" in den Vereinigten Staaten wird eine Entschließung zum illegalen Handel mit Wal-Fleisch angenommen.
2000: Alle früheren Entschließungen über die Erhaltung der Wale, den Handel mit Wal-Produkten und die Beziehungen zur Internationalen Walfangkommission werden auf der "CITES CoP11" in Kenia konsolidiert.
2007: Auf der "CITES CoP14" kamen die Delegierten überein, dass keine Wal-Art für einen verringerten Schutz im Rahmen von CITES in Betracht gezogen werden sollte, solange das Moratorium der IWC in Kraft ist.
2013: Mehrere Hai-, Seekuh-, Sägefisch- und Schildkröten-Arten werden auf der "CITES CoP16" in Thailand stärker geschützt.
2018: CITES stellt fest, dass Japans Verwendung von Tausenden Tonnen Fleisch von gefährdeten Seiwalen im Rahmen des Abkommens illegal ist.
2022: Über 50 Arten von Requiemhaien, Hammerhaien, Süßwasserstechrochen, Seegurken und 37 Arten von Gitarrenfischen werden auf der "CITES CoP19" in Panama stärker geschützt. Der Fokus verschiebt sich deutlich auf marine Biodiversität – ein Trend, der sich seit dieser CoP verstärkt hat.
2023: Mexiko wird aufgrund seines Umgangs mit der Vaquita-Krise mit einem vorübergehenden Handelsverbot belegt.
UN Framework Convention on Climate Change
Die United Nations Framework Convention on Climate Change, kurz UNFCCC, wird auf Deutsch auch "Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen" bezeichnet.
Unsere Arbeit zur UNFCCC
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Griechenland weist neue Meeresschutzgebiete aus
Griechenland verkündete die Einrichtung von zwei neuen Meeresschutzgebieten. Zudem sollen Grundschleppnetze bis 2030 in Schutzgebieten verboten werden.
UN Ocean Conference: Ein Aktionsplan mit Lücken und eine klare Botschaft
WDC nahm an der UNOC teil, um politische Entscheidungsträger:innen von der Notwendigkeit zu überzeugen, die Meere und ihre Bewohner zu schützen. Ed Goodall, Head of Intergovernmental Engagement, reflektiert in seinem Blog die Konferenz und ordnet die Ergebnisse ein.
UN Ocean Conference 2025: Wie retten wir die Erde?
Vom 9.-13. Juni nehmen wir an der Tagung der Welt-Ozean-Konferenz der Vereinten Nationen in Nizza (Frankreich) teil. Das Hauptziel dieser Konferenz ist eine politische Erklärung, mit der sich alle UN-Mitgliedstaaten zum Schutz und zur Wiederherstellung des Ozeans verpflichten.
Schutz für Wildtiere ist Klimaschutz
Ed Goodall Ed leitet bei WDC den Bereich zwischenstaatlicher Zusammenarbeit. Er trifft sich mit globalen Entscheidungsträger:innen, um den Schutz von Walen und Delfinen zu erhöhen und schädliche, menschliche Einflüsse auf die Natur zu reduzieren. Weitere Blogs von Ed Wildtier-Populationen, darunter auch Wale und Delfine, spielen eine bedeutende Rolle für die Lösung der Klimakrise. Alles Leben…
COP29 in Baku: Neues Tool hilft Regierungen, Artenschutz in Klimaschutz-Strategien zu integrieren
World Federation for Animals, ein Netzwerk aus 75 Natur- und Tierschutzorganisationen weltweit, darunter Whale and Dolphin Conservation, hat heute auf der COP29 das neue Tool „Animals for Climate Action“ vorgestellt. Es handelt sich um eine wegweisende Online-Ressource, die politischen Entscheidungsträger:innen hilft, das Thema Tierschutz in Klimaschutz- und Biodiversitätsstrategien zu integrieren. Heute wurde die neue „Animals…
Was bedeuten die Ergebnisse der COP28 für Wale und Delfine?
Ich, in der Warteschlange, um mich für meinen Blue Zone Pass bei der COP28 zu registrieren. © WDC Die weltweit größte Klimakonferenz, die „COP28“, ist vorbei. Wir wissen, was zu tun ist, um die Klimakrise zu stoppen – und doch fühlt es sich so an, als würden wir dieses Ziel nie erreichen. Aber wir bewegen…
Whales in hot water: Neuer Bericht zeigt verheerende Auswirkungen des Klimawandels auf Wale und Delfine
Zur UN-Klimakonferenz (COP28) veröffentlicht WDC (Whale and Dolphin Conservation) einen neuen Bericht, der die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels auf Wale und Delfine belegt – die Erwärmung des Ozeans, Nahrungsknappheit und verheerende Massensterben. Diese Bedrohungen schmälern nicht nur die Rolle, die Wale und Delfine im Ökosystem Meer bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Artenvielfalt spielen können…
Für die Zukunft der Wale und unseres Planeten: WDC nimmt an der Klimakonferenz teil
Wir können die Welt nicht retten, ohne den Ozean zu retten. Wale und Delfine spielen bei der Lösung der Klimakrise eine zentrale Rolle. Deshalb werden wir in den nächsten zwei Wochen bei der UN-Klimakonferenz (COP28) in Dubai den Meeressäugern eine Stimme geben. Wir werden die Rolle der Meere im Kampf gegen den Klimawandel in den…
Mehr Schutz für Wale, unsere Klimahelden: Wir erhöhen den Druck auf die Regierungen
Die Klimakrise ist die größte Bedrohung für alles Leben auf der Erde. Doch es gibt Hoffnung − Wale sind unsere Verbündeten und für den Kampf gegen die Krise unverzichtbar. Je mehr Wale es gibt, desto mehr Kohlenstoff wird gebunden und kann sich folglich nicht zu CO2 verbinden. Ed Goodall von WDC nimmt an der Klimakonferenz…
Wichtigste Meilensteine der UNFCCC:
1992: Die UNFCCC wird von den Vereinten Nationen auf dem Rio-Gipfel angenommen.
1995: Die erste UNFCCC-Vertragsstaatenkonferenz (COP) findet in Berlin statt. Es beginnen Verhandlungen über die Umsetzung des UNFCCC.
1997: Das Kyoto-Protokoll wird vereinbart, mit dem sich die Industrieländer zu verbindlichen Zielen für die Reduzierung der Emissionen fossiler Brennstoffe verpflichten.
2009: Als die Welt beginnt, den Klimawandel ernst zu nehmen, nimmt eine Rekordzahl von Staatsoberhäuptern und Nichtregierungsorganisationen an der Klimakonferenz in Kopenhagen teil, um ein stärkeres Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll zu vereinbaren, das jedoch letztendlich scheitert.
2015: Nach jahrelangen Verhandlungen wird das Pariser Abkommen auf der COP21 von 169 Parteien angenommen. Damit erhält die Welt ein globales und ehrgeiziges Abkommen, das die Welt verpflichtet, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 °C zu begrenzen.
2021: Auf der COP26 wird im Rahmen des Klimapakts von Glasgow vereinbart, dass auf den jährlichen SBSTA-Treffen ein jährlicher Klimadialog über die Ozeane stattfinden soll, um die Klimapolitik in den Ozeanen voranzutreiben.
2022: Erstmals wird Wasser als zentrales Thema in die Abschlusserklärung aufgenommen. Im Zuge der Strategien zur Klimaanpassung wird der Fokus auf Küstenresilienz und marine Ökosysteme gelegt.
Convention on the Conservation of Migratory Species
Die Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals, kurz CMS, wird auf Deutsch auch als "Übereinkommen über die Erhaltung der wandernden wildlebenden Tier-Arten" bezeichnet.
Unsere Arbeit zur CMS
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Erfolg! UN-Übereinkommen schützt Schweinswale
Gestrandeter Schweinswal © Jan Haelters In der zentralen Ostsee gibt es nur noch wenige Hundert Schweinswale – die Population ist vom Aussterben bedroht. Aber hier kommt die gute Nachricht: Unsere Bemühungen haben zu einem großen Erfolg für die kleinen Wale geführt, der uns ihrer Rettung einen Schritt näherbringt. Ich hätte nie gedacht, dass ich Usbekistan…
Erfolg! Wir haben dem Ostsee-Schweinswal bei einer UN-Konferenz zu besserem Schutz verholfen
Schweinswal im Netz © Alexei Birkun Jr. Wir freuen uns sehr, berichten zu können, dass unsere Arbeit mit anderen Partnerorganisationen dazu beigetragen hat, den höchsten Schutzstatus für die vom Aussterben bedrohte Schweinswal-Population in der zentralen Ostsee zu sichern. Der Gewöhnliche Schweinswal ist in der zentralen Ostsee vom Aussterben bedroht. Die Population umfasst nur noch wenige…
Bericht deckt auf: Mehr als 100.000 Kleinwale werden weltweit gejagt und getötet
Toter Flussdelfin in Indien Ein neuer Bericht von WDC und Pro Wildlife enthüllt erschreckende Zahlen zur Jagd auf Kleinwale weltweit: Einige Populationen wurden bereits an den Rand des Aussterbens getrieben. Ein neuer Bericht von WDC und Pro Wildlife enthüllt erschreckende Zahlen zu Kleinwaljagden weltweit. Einige Delfin- und Kleinwal-Populationen sind deshalb bereits vom Aussterben bedroht. Dem…
Unser Einsatz für den Schutz von Kleinwalen
Wale und Delfine sind vielen Bedrohungen ausgesetzt – dabei spielen sie eine entscheidende Rolle für ein gesundes Ökosystem Meer. Ist ihre Zukunft in Gefahr, dann ist es auch unsere. Dabei geht es nicht nur um Großwale, wie die faszinierenden Buckelwale, sondern auch um die kleinen Meeressäuger. Auch Delfine, Schweinswale und andere Kleinwalarten sind zahlreichen Bedrohungen…
Unser Einsatz für Wale und Delfine bei der Bonner Konvention
Viele Wal- und Delfin-Arten unternehmen lange Wanderungen und stoßen dabei auf vom Menschen verursachte Hindernisse: Von Fischernetzen und Unterwasserlärm bis hin zu Meeresverschmutzung oder Walfang – die Gefahren sind vielfältig. Vor kurzem habe ich bei einem Zusammentreffen von Wissenschaftler:innen aus aller Welt teilgenommen, bei dem es darum ging, wandernde Arten vor diesen Gefahren zu schützen.…
Walschutz in Aktion: WDC auf der CMS Konferenz
Oft haben einzelne Länder nationale Pläne zum Artenschutz, aber wie können Arten wie Wale und Delfine, die sich nicht an Ländergrenzen halten, geschützt werden? Im Gegensatz zu uns Menschen kennen Wale und Delfine keine Grenzen. Für sie ist alles ein großer zusammenhängender Lebensraum. Wandernde Arten bewegen sich von einer Hemisphäre zur anderen. Manche Populationen halten…
Schutz für wandernde Arten
Manche Wal- und Delfinarten wandern über tausende von Kilometern durch Gewässer verschiedener Länder, um ihren Zielort zu erreichen. Andere leben in bestimmten Gewässern wie dem Mittelmeer, das zu unterschiedlichen Ländern gehört. Hält sich eine Gruppe am Morgen noch in Frankreich auf, können sie am Nachmittag bereits in Italien sein und einen Snack auf dem Weg…
Bonner Konvention verabschiedet bahnbrechende Entscheidungen für Wale und Delfine
Die UN hat im Rahmen der elften Vertragsstaatenkonferenz der Konvention zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (CMS) zwei bahnbrechende Resolutionen verabschiedet, die den verbesserten Schutz von Walen und Delfinen auf internationaler Ebene ermöglichen. Das Abkommen, auch bekannt als „Bonner Konvention“, regelt den globalen Schutz wandernder Tierarten über politische Grenzen hinweg. WDC war federführend bei der Erarbeitung…
Wichtigste Meilensteine der CMS:
1979: Das CMS-Abkommen wurde am 23. Juni 1979 in Bonn, Deutschland, unterzeichnet.
1983: Das Abkommen trat am 1. November 1983 in Kraft.
1985: Die erste Vertragsstaatenkonferenz ("Conference of the Parties", "CoP") fand in Nairobi, Kenia, statt. Hier wurden die ersten Beschlüsse zur Umsetzung und Weiterentwicklung des Abkommens gefasst.
1991: Die zweite Vertragsstaatenkonferenz („CMS CoP2“) in Neu-Delhi, Indien, führte zur Einführung des "Anhangs I", in dem besonders gefährdete und schutzbedürftige Arten aufgeführt sind.
2000: Die "CMS CoP5" in Brisbane, Australien, führte zur Einführung des "Bonn Convention Award", mit dem herausragende Leistungen im Artenschutz gewürdigt werden.
2002: Die "CMS CoP6" in den Niederlanden beschließt die Einführung von "Anhang II", in dem Tierarten aufgeführt sind, die die Grundlage für internationale Schutzmaßnahmen bilden, auch wenn sie nicht unmittelbar gefährdet sind.
2010: Die "CMS CoP10" in Cancún, Mexiko, verabschiedet das Afrikanisch-Eurasische Wasservogelabkommen (AEWA), das speziell für Wasservögel und ihre Lebensräume entwickelt wurde.
2014: Die "CMS CoP11" in Quito, Ecuador, führt die "Konzertierten Aktionen" ein, die spezielle Erhaltungsmaßnahmen und Strategien für besonders gefährdete Arten fördern.
2020: Die "CMS CoP12" in Gandhinagar, Indien, konzentrierte sich auf den Globalen Aktionsplan für wandernde Arten (GAP), um umfassende globale Schutzstrategien für wandernde Arten zu entwickeln.
2022: Die CMS weitet ihre Zusammenarbeit durch neue Partnerschaften und Initiativen aus, um den Schutz von Meeressäugern und Zugvögeln zu stärken und innovative Ansätze zum Artenschutz zu fördern.
2024: Die genetisch einzigartige Schweinswal-Population in der zentralen Ostsee wurde in Anhang I des Übereinkommens aufgenommen. Damit hat die vom Aussterben bedrohte Population den höchsten Schutzstatus auf UN-Ebene erhalten.
CMS betont zunehmend die Bedeutung von marinen Wanderkorridoren und grenzüberschreitenden Schutzgebieten, mit Fokus auf Bedrohungen wie: Schiffsverkehr und Kollisionen, Unterwasserlärm durch Sonar und seismische Untersuchungen, Plastikverschmutzung, Klimawandel und Versauerung der Meere.
ASCOBANS
ASCOBANS steht für "Agreement on the Conservation of Small Cetaceans of the Baltic, North East Atlantic, Irish and North Seas", auf Deutsch "Abkommen zur Erhaltung der Kleinwale der Ostsee, Nordost-Atlantiks und Nordsee". ASCOBANS ist ein Tochter-Abkommen der "Convention on Migratory Species" (CMS).
Unsere Arbeit zu ASCOBANS
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Unser Einsatz für den Schutz von Kleinwalen
Wale und Delfine sind vielen Bedrohungen ausgesetzt – dabei spielen sie eine entscheidende Rolle für ein gesundes Ökosystem Meer. Ist ihre Zukunft in Gefahr, dann ist es auch unsere. Dabei geht es nicht nur um Großwale, wie die faszinierenden Buckelwale, sondern auch um die kleinen Meeressäuger. Auch Delfine, Schweinswale und andere Kleinwalarten sind zahlreichen Bedrohungen…
Steht die Wende im Schweinswalschutz kurz bevor?
Können wir den Ostsee-Schweinswal noch rechtzeitig retten? (C) Jan Haelters Unsere Kampagne „Stellnetze raus aus Schutzgebieten“ läuft derweil – und deswegen! – weiter auf Hochtouren. Die kürzlich über change.org lancierte Petition erreichte in Windeseile mehr als 75.000 Unterzeichner*innen (als nächstes peilen wir 100.000 an). Dass die Schweinswale immer stärker ins Rampenlicht rücken, ist kein Zufall…
Weltweiter Appell aus der Wissenschaft zum deutschen Schweinswalschutz
(C) ORES / Ursula Tscherter Jedes Jahr sterben Hunderte Schweinswale als sogenannter Beifang in Stellnetzen in der deutschen Ostsee. Die Netze können bis heute überall ausgesetzt werden – sogar in Meeresschutzgebieten. „Das Vorkommen des Schweinswals in der Ostsee ist eine evolutionäre Besonderheit. Es handelt sich um eine Population, die sich genetisch, verhaltensmäßig und morphologisch von…
Perlen vor die Schweinswale?
Jetzt wird wieder etwas Neues ausprobiert: „Perlen sollen Schweinswale vor Fischernetzen warnen„, heißt es. Es wird mit ins Netz eingearbeiteten Acrylperlen experimentiert, welche die akustische Reflektivität der Netze erhöhen soll. Zur Einordnung: Die Betonung liegt auf soll. Auch wenn es erste „vielversprechende“ Ergebnisse gibt, fehlen bisher Tests in Gebieten mit Schweinswalen, inklusive des Vergleichs mit…
Europa muss mehr für die Rettung des gefährdeten Ostseeschweinswals tun
Bei einem Treffen diese Woche erörterten die nordeuropäischen Länder Fragen rund um den Schutz von Delfinen und Kleinwalen. Für die vom Aussterben bedrohten Schweinswale in der zentralen Ostsee, deren Population nur noch wenige Hundert Tiere umfasst, bedarf es der Umsetzung dringend notwendiger Maßnahmen. Dies hatte kürzlich auch die EU-Kommission gefordert und übt nun zunehmend Druck…
WDC beim Treffen des Kleinwalschutzabkommens ASCOBANS
Mitte September tagte in Stralsund das internationale Abkommen zum Schutz von Kleinwalen in Nordeuropa (ASCOBANS). Ich war als NGO Beobachter mit dabei. Politische Treffen bringen oft mit sich, dass die Ergebnisse einen Kompromiss verschiedener Interessen darstellen, dass die Fortschritte aus NGO-Sicht dabei eher klein sind und selten wirklich durchschlagende Erfolge vermeldet werden können. So war…
Landwirtschaftsministerium verhindert Schweinswalschutz
Toter Schweinswal (C) Jan Haelters Der Schweinswal in der zentralen Ostsee ist vom Aussterben bedroht. Zahlreiche Individuen kommen jedes Jahr in Fischernetzen ums Leben. Schutzmaßnahmen sind dringend notwendig. Vor allem eine Einschränkung der Stellnetzfischerei wäre wichtig, damit die Population dieser streng geschützten Tiere nicht für immer verschwindet. Solche Maßnahmen verhindert jedoch das Bundeslandwirtschaftsministerium unter Julia…
WDC erhält ASCOBANS Preis für Bildungsarbeit
Die Bildungsarbeit von WDC wurde beim ASCOBANS Meeting of the Parties in Helsinki mit einem Award ausgezeichnet. Bildung kann das öffentliche Bewusstsein für die Notwendigkeit und die Möglichkeiten zum Kleinwalschutz verbessern. Der ASCOBANS Outreach and Education Award wurde WDC Geschäftsführer Chris Butler Stroud überreicht. Die Auszeichnung hebt die Rolle von WDC als Umweltschutzorganisation hervor, die…
WDC beim 20. ASCOBANS Advisory Committee in Warschau
ASCOBANS steht für „Agreement on the Conservation of Small Cetaceans of the Baltic, North East Atlantic, Irish and North Seas“ zu Deutsch: Abkommen zur Erhaltung der Kleinwale in der Nord- und Ostsee, des Nordostatlantiks und der Irischen See. Die Vertragsstaaten von ASCOBANS haben sich dazu verpflichtet schädliche, vom Menschen verursachte Einflüsse, wie z. B. Beifang…
Wichtigste Meilensteine von ASCOBANS:
1991: ASCOBANS wurde unterzeichnet und trat 1994 offiziell in Kraft. Der ursprüngliche Fokus lag auf dem Schutz von Kleinwalen in der Ostsee und der Nordsee. Das Abkommen legte den Grundstein für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Schutz dieser Meeressäuger.
ASCOBANS hat mehrere regionale Aktionspläne und Strategien verabschiedet, die auf den Schutz spezifischer Kleinwal-Arten abzielen. Diese Pläne enthalten konkrete Maßnahmen zur Reduzierung von Bedrohungen und zur Überwachung der Populationen. 2002 wurde der regionale „Jastarnia-Plan“ verabschiedet. Ein Aktionsplan, der speziell auf den Schutz der bedrohten Schweinswal-Population in der zentralen Ostsee abzielt. 2009 wurde der regionale Aktionsplan für den Nordsee-Schweinswal verabschiedet.
2008: Der geografische Geltungsbereich von ASCOBANS wurde um den Nordost-Atlantik und die Irische See erweitert. Dies ermöglichte eine umfassendere Abdeckung der Meeresgebiete, in denen Kleinwale leben, und stärkte die Schutzmaßnahmen.
ASCOBANS hat sich stark für die Einführung von Maßnahmen zur Beifang-Reduktion eingesetzt. Verschiedene Projekte und Empfehlungen wurden über die Jahre umgesetzt, z.B. der Einsatz von akustischen Warnvorrichtungen an Fischernetzen (sogenannte „Pinger“).
ASCOBANS hat mehrere internationale Forschungsprojekte unterstützt, um das Wissen über Kleinwal-Populationen, deren Wanderverhalten und Bedrohungen zu verbessern, u.a.:
- Regelmäßige Überwachungsprogramme zur Zählung von Kleinwal-Populationen, wie das SCANS-Projekt (Small Cetaceans in the European Atlantic and North Sea), das umfassende Bestandsaufnahmen durchführt.
- Förderung von Forschung zur Lärmbelastung und ihren Auswirkungen auf Wale und Delfine.
ASCOBANS war maßgeblich an der Entwicklung von Richtlinien zur Reduzierung von Unterwasserlärm beteiligt, der durch Schiffsverkehr, seismische Untersuchungen und militärische Aktivitäten verursacht wird. Diese Richtlinien tragen dazu bei, die schädlichen Auswirkungen von Lärm auf die Orientierung und Kommunikation von Kleinwalen zu minimieren.
ASCOBANS hat verschiedene Kampagnen gestartet, um die Öffentlichkeit über die Bedrohungen für Wale und Delfine aufzuklären. Diese Initiativen haben das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Schutzes dieser Arten erhöht und Menschen in den Mitgliedsländern dazu ermutigt, aktiv zum Schutz der Meeresumwelt beizutragen.
Seit seiner Gründung ist die Zahl der Vertragsparteien stetig gestiegen. Mehrere Länder aus Europa, die angrenzende Meeresgebiete haben, sind ASCOBANS beigetreten, was die internationale Zusammenarbeit gestärkt hat.
ASCOBANS hat sich mit anderen Abkommen und Organisationen vernetzt, wie z. B. der Internationalen Walfangkommission (IWC), um die Schutzmaßnahmen global zu koordinieren und zu verstärken.
2023: In einem ASCOBANS-Bericht wird erklärt, dass die vom Aussterben bedrohte Schweinswal-Population in der zentralen Ostsee Beifänge von mehr als 0,7 Individuen pro Jahr nicht verkraften kann. Es werden der Einsatz von Pingern an Stellnetzen sowie zeitliche und räumliche Fischereibeschränkungen vorgeschlagen. Außerdem soll die kleine Küstenfischerei durch Subventionen entlastet werden.
Convention on Biological Diversity
Die Convention on Biological Diversity, kurz CBD, wird auf Deutsch auch als "Übereinkommen über die biologische Vielfalt" bezeichnet.
Unsere Arbeit zur CBD
Informieren Sie sich über aktuelle Nachrichten und Blogs zu unserer Arbeit im Rahmen der CBD.
UN Ocean Conference: Ein Aktionsplan mit Lücken und eine klare Botschaft
WDC nahm an der UNOC teil, um politische Entscheidungsträger:innen von der Notwendigkeit zu überzeugen, die Meere und ihre Bewohner zu schützen. Ed Goodall, Head of Intergovernmental Engagement, reflektiert in seinem Blog die Konferenz und ordnet die Ergebnisse ein.
Schutz für Wildtiere ist Klimaschutz
Ed Goodall Ed leitet bei WDC den Bereich zwischenstaatlicher Zusammenarbeit. Er trifft sich mit globalen Entscheidungsträger:innen, um den Schutz von Walen und Delfinen zu erhöhen und schädliche, menschliche Einflüsse auf die Natur zu reduzieren. Weitere Blogs von Ed Wildtier-Populationen, darunter auch Wale und Delfine, spielen eine bedeutende Rolle für die Lösung der Klimakrise. Alles Leben…
Ein Ozean voll Hoffnung
Das Hochsee-Abkommen, das 95 Prozent der Erdfläche schützen soll, ist ein eindrucksvolles Beispiel globaler Zusammenarbeit. Ed Goodall geht der Frage nach, wie wir dieses Übereinkommen erreicht haben und wie es jetzt weitergeht: Letzten Sommer schrieb ich frustriert einen Blog über die Notwendigkeit, die Hochsee vertraglich zu schützen. Schon damals waren sich die Staats- und Regierungschefs…
Ergebnis der Artenschutzkonferenz COP15 in Montreal gibt Hoffnung
Ed Goodall & Vanesa Tossenberger auf der UN-Artenschutzkonferenz (COP15) in Montreal. Nach vier Jahren der Diskussionen fand vom 7. bis 19. Dezember der zweite und letzte Teil der UN-Artenschutzkonferenz COP15 in Montreal (Kanada) statt. Mehr als 20.000 Teilnehmer:innen aus aller Welt machten sich für ein Abkommen stark, dass das Artensterben aufhalten und uns Menschen wieder…
Wichtigste Meilensteine der CBD:
1991: Die Gründung des Global Environmental Facility (GEF) markiert einen wichtigen Schritt zur finanziellen Unterstützung von Umweltprojekten. Der GEF wurde schnell als wesentlicher Finanzierungsmechanismus für die CBD und andere Umweltübereinkommen anerkannt.
1992: Auf dem Erdgipfel in Rio de Janeiro im Juni 1992 wird die "Convention on Biological Diversity" (CBD) verabschiedet. Dies stellt den Auftakt zu einem umfassenden globalen Ansatz zum Schutz der biologischen Vielfalt dar.
1994: Die erste Vertragsstaatenkonferenz ("Conference of the Parties", kurz CoP) findet in Nairobi, Kenia, statt und legt den Grundstein für die Arbeitsweise der CBD. Hier wird der Nairobi-Plan verabschiedet, der die Rahmenbedingungen für zukünftige Maßnahmen und Strategien festlegt.
2010: Auf der 10. Vertragsstaatenkonferenz ("CBD COP10") in Nagoya, Japan, wird der "Strategische Plan" für die biologische Vielfalt 2011–2020 beschlossen, der die Aichi-Ziele umfasst. Diese 20 globalen Ziele sollen die biologische Vielfalt bis 2020 erheblich verbessern. Zudem wird das Nagoya-Protokoll angenommen, um gerechte und transparente Bedingungen für die Nutzung genetischer Ressourcen sicherzustellen und die Vorteile aus deren Nutzung gerecht zu verteilen.
2012: Das Rio+20-Abkommen wird verabschiedet und betont die Notwendigkeit eines "globalen Rahmens für den Schutz der biologischen Vielfalt", wobei die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen im Mittelpunkt steht.
2019: Auf der "CBD COP14" in Sharm El-Sheikh, Ägypten, wird der Sharm El-Sheikh-Hochlaufplan fokussiert, um die Umsetzung des globalen Rahmens zu beschleunigen und Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität zu verstärken.
2020: Die COVID-19-Pandemie beeinflusst die globale Biodiversitätsagenda und verstärkt die Dringlichkeit, ökologische Resilienz und Nachhaltigkeit zu fördern. Die CBD setzt sich intensiv mit den Auswirkungen der Pandemie auf die biologische Vielfalt auseinander.
2022: Auf der "CBD COP15" in Kunming, China, wird der Post-2020-Global Biodiversity Framework verabschiedet. Dieses Abkommen setzt neue Ziele und Strategien für den Schutz der biologischen Vielfalt bis 2030, einschließlich spezifischer Ziele zum Schutz von 30 Prozent der Land- und Meeresflächen und zur Mobilisierung von Finanzmitteln. Wale und Delfine profitieren indirekt durch die Ausweitung von Meeresschutzgebieten, Reduktion von anthropogenen Belastungen sowie der Integration in nationale Biodiversitätsstrategien.
High Seas Treaty
Das "High Seas Treaty" ist auf Deutsch als "Hochsee-Abkommen", "Abkommen zur Sicherstellung der nachhaltigen Nutzung der Hochsee-Biodiversität" oder "UN-Übereinkommen über die biologischen Ressourcen der Hochsee" bekannt.
Vereinbart wurde das Hochsee-Abkommen im Rahmen der "United Nations Convention on the Law of the Sea" (UNCLOS) und es ist am 17. Januar 2026 in Kraft getreten, nachdem es von mindestens 60 Ländern ratifiziert wurde.
Unsere Arbeit zum High Seas Treaty
Informieren Sie sich über aktuelle Nachrichten und Blogs zu unserer Arbeit im Rahmen des Hochsee-Abkommens.
Meilenstein für den Meeresschutz: UN-Hochseeabkommen in Kraft
Nach mehr als 20 Jahren Verhandlungen wird der Schutz der Hochsee endlich verbindlich: Am 17. Januar trat das UN-Hochseeabkommen in Kraft.
UN-Hochseeschutzabkommen kann endlich in Kraft treten
Nach mehr als zwei Jahrzehnten intensiver Verhandlungen wurde das UN-Abkommen zum Schutz der Hohen See nun ratifiziert.
UN Ocean Conference: Ein Aktionsplan mit Lücken und eine klare Botschaft
WDC nahm an der UNOC teil, um politische Entscheidungsträger:innen von der Notwendigkeit zu überzeugen, die Meere und ihre Bewohner zu schützen. Ed Goodall, Head of Intergovernmental Engagement, reflektiert in seinem Blog die Konferenz und ordnet die Ergebnisse ein.
Ein Ozean voll Hoffnung
Das Hochsee-Abkommen, das 95 Prozent der Erdfläche schützen soll, ist ein eindrucksvolles Beispiel globaler Zusammenarbeit. Ed Goodall geht der Frage nach, wie wir dieses Übereinkommen erreicht haben und wie es jetzt weitergeht: Letzten Sommer schrieb ich frustriert einen Blog über die Notwendigkeit, die Hochsee vertraglich zu schützen. Schon damals waren sich die Staats- und Regierungschefs…
UN beschließt Hochsee-Abkommen zum Schutz der Weltmeere
© Christopher Swann Bei den „High Seas Treaty“-Verhandlungen der UN in New York kam es am Wochenende zu einer historischen Abstimmung für den Schutz des Ozeans. Nach zwei Wochen intensiver Gespräche liegt der finale Text zu einem Hochsee-Abkommen vor, auf den sich die UN-Mitgliedsstaaten geeinigt haben: Der größte Teil der Weltmeere sind internationale Gewässer. Diese…
Wichtigste Meilensteine des Hochsee-Abkommens:
2004: Die Vereinten Nationen (UN) initiieren die Diskussionen über den Schutz der biologischen Vielfalt in Gebieten außerhalb nationaler Hoheitsgewässer, bekannt als Hochsee. Diese Gespräche legen den Grundstein für die späteren Verhandlungen.
2015: Die UN-Generalversammlung verabschiedet eine Resolution, die den Start formeller Verhandlungen über ein neues internationales Abkommen zur Regelung des Schutzes und der Nutzung der biologischen Vielfalt in der Hochsee beauftragt. Dies stellt einen wesentlichen Fortschritt in Richtung eines verbindlichen Vertrags dar.
2018: Die formellen Verhandlungen über das Hochsee-Abkommen im Rahmen der Vereinten Nationen beginnen. Diese Verhandlungsrunden konzentrieren sich auf die wichtigsten Elemente des Abkommens, einschließlich der Errichtung von Meeresschutzgebieten, der Regelung des Zugangs zu genetischen Ressourcen und der Festlegung von Maßnahmen zur nachhaltigen Nutzung.
2019-2020: In den folgenden Jahren finden mehrere Verhandlungsrunden statt, die zu einer weiteren Konkretisierung der Inhalte des Abkommens führen. Es gibt Fortschritte bei der Einigung über die grundlegenden Prinzipien und Ziele des Abkommens.
2023: Das Hochsee-Abkommen wird nach jahrelangen Verhandlungen schließlich verabschiedet. Es legt einen rechtlichen Rahmen fest, der den Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt in der Hochsee gewährleisten soll. Zu den zentralen Elementen gehören die Einrichtung von Meeresschutzgebieten, die Regulierung von menschlichen Aktivitäten wie Fischerei und Tiefseebergbau, sowie der gerechte Vorteilsausgleich bei der Nutzung genetischer Ressourcen.
Ab 2023: Nach der Verabschiedung beginnt die Phase der Unterzeichnung und Ratifizierung durch die UN-Mitgliedsstaaten. Damit das Abkommen in Kraft treten kann, muss es von einer ausreichenden Anzahl von Staaten ratifiziert werden. Dieser Prozess ist entscheidend für die Umsetzung der im Abkommen festgelegten Maßnahmen.
Zukünftig: In den kommenden Jahren wird die Umsetzung des Abkommens eine zentrale Rolle spielen. Dazu gehören die Schaffung von Meeresschutzgebieten, die Überwachung der Einhaltung der Vorschriften und die Förderung internationaler Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Ziele des Abkommens.
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