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Unsere Ziele

Walfang stoppen

Kommerzieller Walfang ist illegal. Trotzdem töten Japan, Norwegen und Island jedes Jahr ca. 1.500 Wale.

Walfang_C_WDC

Der Mensch hat viele Walarten durch den industriellen Walfang an den Rand der Ausrottung gebracht, insbesondere ab dem 19. Jahrhundert. In einem einmaligen Schritt in der Geschichte des Artenschutzes trat 1986 das Walfangmoratorium in Kraft, mit dem der kommerzielle Walfang verboten wurde. Dennoch müssen Jahr für Jahr hunderte Wale und Delfine ihr Leben lassen. In Jagden werden sei von Norwegen, Island und Japan trotz Walfang-Moratorium gejagt. Unter ihnen schwangere und bedrohte Seiwale, bedrohte Finnwale und Große Tümmler in den berüchtigten Treibjagden in Taiji. Das Walfleisch wird verkauft und lebende Wale und Delfine in Delfinarien gebracht.

Wir setzen uns dafür ein, dass das Walfangverbot nicht länger umgangen wird!

Beifang beenden

Hunderttausende Wale und Delfine sterben jedes Jahr als Beifang in Fischernetzen.

Porpoise, Conwy Wales credit WDC

Unzählige Wale und Delfine sterben jährlich als Beifang in Fischernetzen – „aus Versehen“. Beifang ist damit weltweit die größte Gefahr für Meeressäuger. Unser unstillbarer Hunger auf Meeresfisch hat zur Entwicklung immer größerer und zerstörerischer Fangmethoden geführt. Auch viele Fischarten sind bereits jetzt massiv überfischt. Wir fordern eine umfassende Reform der Fischerei – weg von industrieller Fischerei mit umweltschädigenden Methoden, hin zu nachhaltiger, handwerklicher und selektiver Fischerei, die Beifang von vorne herein vermeidet.

Wir setzen uns für effektive Meeresschutzgebiete ein, damit Wale und Delfine zumindest dort sicher vor Beifang sind. Wir klären auf und suchen das Gespräch mit der Politik und den Fischer:innen.

Delfinarien schließen

Wale und Delfine leiden in Gefangenschaft und haben ein Recht auf ein Leben in Freiheit. 

Dolphin,Aquarium

Noch immer fristen weltweit über 3.600 Wale und Delfine ihr Leben in Delfinarien. Während in Europa ein Rückgang zu verzeichnen ist, erleben wir im asiatischen Raum geradezu einen Delfinarien-Boom. Auch in Deutschland gibt es noch zwei Delfinarien.

Die Wale und Delfine in Gefangenschaft führen ein stark eingeschränktes Leben, in enge Betonbecken gesperrt, fernab von ihren Familien. Oft schon im Kindesalter ihren Müttern entrissen, leben sie tendenziell kürzer als ihre Artgenossen in freier Wildbahn und sind mit gesundheitlichen Problemen konfrontiert, die wir so in freier Wildbahn nicht kennen.

Wir setzen uns für Alternativen ein und für eine Zukunft, in der es keine Delfinarien mehr gibt.

Meere schützen

Fischerei, Öl- und Gas-Förderung, Schiffsverkehr, Verschmutzung und Klimawandel bedrohen die Lebensräume von Meeressäugern. 

Containerschiff

Ohne Meere gäbe es kein Leben auf der Erde, denn sie sind unsere größten Sauerstofflieferanten. Dennoch sind die Meere, die 71% der Erdoberfläche bedecken, im Vergleich zu den Landflächen in weitaus geringerem Umfang und völlig unzureichend geschützt.

Das Ökosystem Meer ist schon längst in vielen Teilen der Erde ins Wanken geraten. Bedrohungen wie Vermüllung, Überfischung, menschengemachter Klimawandel sowie stetig zunehmender Lärm unter und über Wasser setzen den Meeren zu. Die Lebensräume der Wale und Delfine sind bedroht und mit ihnen unsere eigene Zukunft.

WDC trägt zur öffentlichen Bildung zu diesen Themen bei. Außerdem setzen wir uns für effektive Meeresschutzgebiete auf der ganzen Welt ein.

Die Wale brauchen Ihre Hilfe!

Helfen Sie uns, Wale vor den Bedrohungen wie Walfang, Umweltverschmutzung, Gefangenschaft und der industriellen Fischerei zu schützen.