Beiträge von Michaela Harfst

Japan: Whale Watching wird immer beliebter

Whale Watching (C) Oliver Dirr Eine neue Studie der Organisation IFAW zeigt, dass die Angebote für Whale Watching in Japan in den letzten Jahren zugenommen haben. Statt Walfleisch zu essen, beobachtet die japanische Bevölkerung die Tiere lieber in der Natur. Seit den 1980er Jahren gibt es in Japan bereits Angebote für Walbeobachtung, doch inzwischen gibt…

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Die Vorbereitungen für den Transport der Belugas nach Island gehen weiter

Der Transport von “Little White” und “Little Grey” in das weltweit erste Refugium für Belugas im offenen Meer findet voraussichtlich im April statt. Zu diesem Anlass gaben wir internationalen Medien die Möglichkeit, mehr über den Ablauf des Transportes zu erfahren und mit Expert*innen aus dem Transport-Team zu sprechen. Am Hauptsitz der luxemburgischen Fluggesellschaft Cargolux, unserem…

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Ölpest vor Frankreichs Küste bedroht Meeressäuger

Ölkatastrophe Deepwater Horizon Vor Frankreichs Westküste droht eine Ölpest, nachdem der Tanker „Grande America“ harvariert ist. Ein zehn Kilometer langer Ölteppich hat sich gebildet, der nun mit Spezialschiffen abgesaugt werden soll. Das Schweröl aus dem Meer zu entfernen wird jedoch wegen starkem Wellengang und Wind eine Herausforderung. Das Containerschiff hatte laut Behörden rund 2.200 Tonnen…

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Belugas rufen sich beim Namen

(C) GREMM Das renommierte wissenschaftliche Fachjournal „Marine Mammal Science“ veröffentlichte kürzlich einen Artikel über die Lautäußerungen freilebender Belugas. Eine neue Studie zeigt, dass Belugas individuelle, komplexe Kontaktrufe von sich geben – und sich somit womöglich „beim Namen rufen“. Die Forscher*innen untersuchten 14 unterschiedliche Belugagruppen, die in einem flachen Kanal in Cunningham Inlet auf natürliche Weise…

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Die Kultur von Walen sollte bei ihrem Schutz eine Rolle spielen

Pottwale (C) Andrew Sutton Ein internationales Forschungsteam hat eine Studie über die Rolle von tierischer Kultur beim Artenschutz verfasst. Der im renommierten Fachjournal „Science“ erschienene Artikel enthält die Forderung, dass bei Schutzbemühungen und Gesetzesentwürfen zukünftig die Kultur von Tieren einbezogen werden sollte. Die WDC-Biologin Philippa Brakes ist die Erst- Autorin der Studie und setzt sich…

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Warum WDC zukünftig eine gendergerechte Schreibweise verwendet

Das gesamte WDC-Team freut sich sehr, dass auf der neuen Website Informationen rund um Wale und Delfine übersichtlich und aktuell zur Verfügung stehen. Alle Texte haben wir neu geschrieben und möglichst ansprechend gestaltet. Im Zuge dieser kompletten Neubearbeitung unserer Inhalte haben wir uns entschlossen, eine gendergerechte Sprache zu verwenden. Nach einer ausführlichen Recherche war für…

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Island will in den nächsten Jahren über 2.000 Wale töten

(C) Elding Der isländische Fischereiminister hat am 19.02.2019 die Genehmigung für eine Fortführung des Walfangs erteilt. WDC verurteilt die Entscheidung aufs Schärfste. Über die kommenden fünf Jahre können die Walfänger über 2.000 Finn- und Zwergwale töten.  Erst kürzlich hat Japan seinen Austritt aus der Internationalen Walfangkommission bekannt gegeben. Künftig werden japanische Walfänger nur noch innerhalb…

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Umstrittenes Delfinarium in Arizona schließt nach mehrfachen Todesfällen

Ein Delfinarium in Scottsdale im Bundesstaat Arizona hat angekündigt, dass es in Kürze schließen wird. Grund dafür ist der Tod von insgesamt vier Delfinen in einem Zeitraum von nur zwei Jahren. Bei dem zuletzt verstorbenen Delfin handelt es sich um den 22-jährigen Großen Tümmler Kai. Laut einer offiziellen Erklärung hat er kurz vor seinem Tod nicht gefressen, ist…

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Jeder Wal und Delfin vor Großbritannien hat Mikroplastik im Magen

Forscher untersuchten tote Wale, Delfine und Robben, die an die Küsten von Großbritannien angespült wurden. Bei allen Tieren wurde Mikroplastik im Verdauungstrakt gefunden. Zu den untersuchten Arten gehörten atlantische Weißseitendelfine, Gemeine Delfine, Große Tümmler und Schweinswale. Alle 50 untersuchten Meeressäuger, die aus verschiedenen Gründen gestorben sind, enthielten Mikroplastikpartikel. Meist handelte es sich dabei um synthetische Fasern aus Kleidung oder Fischernetzen.…

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Trauernde Delfinmutter vor Neuseeland

Wie die neuseeländische Regierung auf ihrer Webseite berichtet, wurde Anfang Februar eine Delfinmutter über längere Zeit beobachtet, wie sie ihr wahrscheinlich tot geborenes Kalb auf der Schnauze mit sich nahm. Die Delfinmutter, ein Großer Tümmler, zeigte – wie bei Walen und Delfinen üblich – ein starkes Bindungsverhalten an ihren Nachwuchs und wollte das Baby, obwohl tot, nicht…

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