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SeaWorld nimmt Stehen und Surfen auf Delfinen aus dem Programm

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SeaWorld nimmt Stehen und Surfen auf Delfinen aus dem Programm

Sea World Orlando
Sea World Orlando (C) Rob Lott

In einem Brief hat SeaWorld Entertainment bekannt gegeben, dass Trainer*innen in den Delfin-Shows zukünftig nicht mehr auf den Delfinen surfen oder auf deren Schnäbeln stehen werden. Das Surfen wurde bereits beendet. Das Stehen auf den Delfinen wird in den nächsten Monaten nach und nach aus dem Programm genommen. Das Unternehmen erklärt allerdings auch, dass es davon überzeugt ist, dass keines dieser Kunststücke in irgendeiner Weise schädlich für die Delfine wäre.

Die Besuchszahlen in den SeaWorld-Parks waren in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Dies ist auf ein geändertes Bewusstsein gegenüber der Haltung von Walen und Delfinen in Gefangenschaft sowie den Film BLACKFISH zurück zu führen, der 2013 das Schicksal des gefangenen Schwertwals Tilikum intensiv beleuchtete. Im Februar 2010 hatte Tilikum seine Trainerin Dawn Brancheau im SeaWorld-Park in Orlando, Florida, getötet.

Delfine schwimmen in freier Wildbahn lange Strecken und leben in engen sozialen Verbänden. Es ist nicht möglich, sie artgerecht in kleinen Betonbecken in Gefangenschaft zu halten. Meeresrefugien sind eine Chance für gefangene Meeressäuger, ein Leben in einer natürlicheren Umgebung zu führen und auf ein Leben in Freiheit vorbereitet zu werden.

Michaela Harfst

Über Michaela Harfst

Leiterin Kommunikation - Bei WDC ist Michaela Harfst für den Kontakt mit Journalist*innen zuständig. Sie betreut außerdem die Website und Social Media Kanäle von WDC.

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