SeaWorld USA: Orca Katina ist tot
Katinas Gesundheitszustand hatte sich in den letzten Wochen rasant verschlechtert. Sie litt unter einer chronischen Atemwegsinfektion und Fotos zeigten sie mit starken Hautveränderungen. Am 20./21. Dezember verstarb sie im geschätzten Alter von 50 Jahren.
Katina war der älteste Orca im SeaWorld-Park in Orland in Florida, USA, wo sie seit 1984 gehalten wurde. Sie wurde 1978 im Alter von ungefähr zwei Jahren in Island ihrem natürlichen Lebensraum und ihrer Familie entrissen und mehrmals zwischen Parks transportiert, bis sie letztendlich in Florida landete.
Insgesamt sieben Babys brachte Katina während ihrer Gefangenschaft zur Welt, nur drei von ihnen leben heute noch. Katina ist der 46. Orca, der in einem der drei SeaWorld-Parks in den USA verstorben ist. Zahlreiche Fehl- und Totgeburten sind hier nicht mit einberechnet. Ihr Alltag sowie der ihrer Nachkommen war von Shows geprägt, in denen sie ein zahlendes Publikum mit Kunststücken unterhalten mussten.
WDC setzt sich unermüdlich dafür ein, dass die derzeitige Generation von Walen und Delfinen in Gefangenschaft die letzte ist, die zu Unterhaltungszwecken in kleinen Betonbecken gehalten wird. Ein Auslaufen der Haltung kann durch Zucht- und Fangverbote erreicht werden. Für die verbleibenden Individuen müssen alternative Lebensbedingungen geschaffen werden, indem Shows eingestellt und die Unterbringung in authentischen Meeresrefugien in Betracht gezogen werden. Leider ist es in den meisten Fällen nicht mehr möglich, in Gefangenschaft gehaltene Wale und Delfine wieder komplett auszuwildern. Die Mehrheit von ihnen wurde bereits in Gefangenschaft geboren.
Folgen Sie WDC auf Social Media!
Folgen Sie WDC auf Social Media!
Mehr Nachrichten
Lesen Sie weitere News und Blogs aus der Welt der Wale und Delfine.
Zoo Beauval verwirft Pläne für ein neues Delfinarium in Frankreich
Ungewisse Zukunft für Norwegens Walfang?
Delfine setzen auch an der Ostküste Australiens Muscheln zur Jagd ein
Beifang von Schweinswalen: Wo Deutschland nachbessern muss
„Beneath the surface“: Neuer WDC-Bericht enthüllt das Leid der Wale in Norwegen
Belgien bestätigt Aus für Delfinarien bis 2037
