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Massenstrandung von Grindwalen in Tasmanien

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Buckelwal 30 km flussaufwärts des East Alligator River in Australien entdeckt

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Mysterium: Greifen Orcas im Atlantik Boote an?

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Ruhigere Gewässer bringen Delfine nach Hongkong zurück

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Neues Baby für Orca Talequah

Tahlequah (J35) with her calfmit ihrem Nachwuchs J57. Photo byFoto: Katie Jones, Center for Whale Research / Permit #21238
Tahlequah (J35) with her calfmit ihrem Nachwuchs J57. Photo byFoto: Katie Jones, Center for Whale Research / Permit #21238
Vor zwei Jahren machte Orca Talequah von den Southern Residents weltweit Schlagzeilen, als sie ihr totes Baby 17 Tage lang mit sich trug. Nun konnten Wissenschaftler*innen vom Center for Whale Research in den USA das Orca-Weibchen wieder mit einem Baby an ihrer Seite beobachten. Mit J57, so die Ordnungsnummer des Neuzugangs, gibt es nun 73 Schwertwale in der bedrohten Population, die in den Gewässern von Washington State (USA) und British Columbia (Kanada) zu Hause ist.

Dass das Baby neben seiner Mutter schwimmend im Kreise seiner Familie beobachtet wurde, ist ein erster Erfolg. Laut Aussagen der Wissenschaftler*innen sieht das Kleine gesund und fit aus. Sein Überleben sowie das der gesamten Population hängen aber vor allem davon ab, wie viel Nahrung sie in Zukunft finden werden. Der Mangel an Königslachs, der bevorzugten Nahrung der Resident Orcas, stellt ein großes Problem dar. Außerdem sind sie durch Lebensraumverlust, Meeresverschmutzung und Lärm bedroht.

Die Sterblichkeitsrate bei Orca-Nachwuchs liegt bei ca. 40 Prozent. Seit 2014 hat die bedrohte Population 17 Mitglieder verloren, darunter auch fünf Babys. WDC setzt sich in den USA zusammen mit lokalen Organisationen für den Schutz der Southern Residents ein. Unter anderem wird auf politischer Ebene für eine Ausweitung des kritischen Lebensraums der Orcas sowie für den Abriss von Dämmen gekämpft, die den Lachsen den Weg zu ihren Laichgründen versperren.

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Ulla Ludewig

Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.

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