Zum Inhalt springen
All news
  • All news
  • End captivity
(C) WDC

Wie kann uns die Raumfahrttechnik beim Schutz von Walen helfen?

(C) Sue Rocca Das spannende Projekt ist Teil von Deloittes "Gravity Challenge", einem internationalen Programm,...
Header-Schweinswal_mit Copy_C_JanHaelters

EU-Gremium fordert dringend strengere Beifang-Regulierungen

(C) Alexei Birkun Jr. Die EU-Mitgliedsstaaten stehen unter dem rechtlichen Druck der EU-Kommission, dringend wirksame...
(C) FEE International / Flickr

Norwegen plant grausame Experimente an Zwergwalen

(C) Mike Tetley Laut einer von Mattilsynet erteilten Genehmigung, soll das Projekt im nächsten Monat...
(C) Greenpeace

Filmempfehlung: Seaspiracy

(C) Greenpeace Für Menschen, die gerne Fisch und Schalentiere essen, wird der Film ein echter...

SeaWorld gibt Orcas an den Loro Parque ab

Keto, Tekoa, Kohana und Skyla sind vier junge Schwertwale, die im Jahr 2006 von zwei SeaWorld Parks in den USA nach Spanien transportiert wurden. Seither werden sie im Loro Parque auf der Kanareninsel Teneriffa in Shows für zahlendes Publikum eingesetzt.  Zusammen mit Morgan (einem wildgefangenen Orca-Weibchen, die nach langem Gerichtsverfahren im Park gelandet war) und Kohanas Nachwuchs Adan befinden sich sechs Orcas im Loro Parque.  Nun hat SeaWorld die Meeressäuger offiziell dem Loro Parque überschrieben – dies geht aus dem Finanzbericht für das 3. Quartal 2017 hervor. Obwohl das Unternehmen immer wieder betonte, dass die Orcas in ihren Parks „wie Familie“ sind, werden einige davon jetzt in eine ungewisse Zukunft abgegeben. Im Bericht steht, dass SeaWorld die Geschäftsbeziehung mit dem Loro Parque aufgrund von Vertragsstreitigkeiten beendet hat. Die Orcas wurden als „Wertminderungsaufwand“ in Höhe von ca. 7,8 Millionen Dollar abgeschrieben. Seit dem Erscheinen des Films BLACKFISH im Jahr 2013 hatte SeaWorld große Verluste bei Besucherzahlen und Aktienentwicklung hinnehmen müssen.

Das Orca-Zuchtprogramm von SeaWorld wurde Anfang 2016 eingestellt, der Loro Parque hat jedoch bisher kein Ende seines Zuchtprogramms bekannt gegeben. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch in unsere Orca-Chronologie und der „Blackfish-Effekt“-Reihe.

Michaela Harfst

Über Michaela Harfst

Bei WDC war Michaela Harfst bis Juni 2020 für den Kontakt mit Journalist*innen zuständig. Sie betreute außerdem die Website und Social Media Kanäle von WDC.