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OrcaLab - Schutzprojekt in Kanada

Seit fast 50 Jahren erforscht und schützt das Team vom OrcaLab das Leben der Northern Resident Orcas – die WDC Orca-Patenschaften machen es möglich!

Wer sind die Northern Resident Orcas?

Die Northern Resident Gemeinschaft besteht aus fast 300 Orcas einschließlich der WDC Paten-Orcas Uma und Current. Sie durchstreifen ein riesiges Gebiet, das sich vom Südosten Alaskas bis nach Vancouver Island erstreckt. Jeden Sommer kehren die Orcas allerdings in ihr Kerngebiet in der Johnstone Strait vor Vancouver Island zurück, um dort Jagd auf die großen Königslachse zu machen oder um sich mit anderen Orca-Familien zu treffen.

„Rubbing Beaches“ – was ist denn das?

In der Johnstone Strait vor Vancouver Island befinden sich die „Rubbing Beaches“, auf Deutsch „Scheuerstrände“. Die Orcas kommen gern an diesen Ort, um sich dort an den Kieseln zu reiben und sich im seichten Wasser auf den Rücken zu rollen. Dieses Verhalten ist eine einzigartige kulturelle Tradition der Northern Residents.

Die Forschung des OrcaLab

Das OrcaLab liegt im Gebiet der Johnstone Strait im Norden von Vancouver Island in Kanada. Gegründet wurde es 1970 von Dr. Paul Spong. Seit 1979 ist auch Helena Symonds mit an Bord. Die beiden gehören zu den weltweit renommiertesten Orca-Expert*innen. Die beiden erforschen gemeinsam mit ihrem Team die Northern Resident Orcas mithilfe eines Netzwerks von Kameras und Unterwasser-Mikrofonen, den sogenannten Hydrophonen. Das Gebiet umfasst 50km², was einer Fläche von über 7.000 Fußballfeldern entspricht.

Ihre Philosophie basiert auf der Überzeugung, Orcas in freier Wildbahn zu erforschen, ohne dabei ihren Alltag und ihren Lebensraum zu stören. Die Forschungen geben einen umfassenden Einblick in das Leben und Verhalten der Orcas und bieten Einblick in die Auswirkungen, die der Mensch auf sie hat. Dabei ist das Ziel, den Lebensraum der Tiere zu schützen und ihnen ein normales Leben zu ermöglichen.

Die Arbeit des OrcaLab umfasst neben der Erforschung der Northern Residents auch wichtige Aspekte des Natur- und Tierschutzes. Dazu gehören Maßnahmen zur Erhaltung des Lebensraums der Orcas, zur Freilassung und Rehabilitation von gefangenen Walen und Delfinen sowie Kampagnen zur Beendigung des kommerziellen Walfangs.

Das OrcaLab...

  • ...ist das weltweit längste kontinuierliche Projekt für die Erforschung und den Schutz wildlebender Orcas.
  • ...arbeitet mit nichtinvasiven Techniken wie Foto-Identifikation, Land- und Unterwasserkameras und Unterwassermikrofonen.
  • ...sammelt und analysiert Daten von über 300 Orcas.
  • ...wird durch WDC-Patenschaften unterstützt.
Forschung im OrcaLab

Alle Videoübertragungen und Highlights der Orcas sowie den Audiostream der Unterwassermikrofone in Echtzeit finden Sie auf OrcaLive und Explore.org .

Die Geschichte von Corky

Einer der in Gefangenschaft gehaltenen Orcas ist Corky. Sie wurde am 11. Dezember 1969 im Alter von ca. drei Jahren ihrer Familie und ihrem natürlichen Lebensraum entrissen und wird seither im San Diego SeaWorld Park gehalten. Keines ihrer sieben Kälber, die in Gefangenschaft geboren wurden, hat überlebt. Corky stammt aus der Population der Northern Residents, die vor der Küste British Columbias (Kanada) leben. Sie können eine Patenschaft für ein Mitglied dieser Population übernehmen und tragen so zum Schutz von Corkys Verwandtschaft bei.

Orca Fife

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Orcas im Artenführer

Schwertwale sind hochintelligent, sehr anpassungsfähig und kommunikativ. Sie können sogar ihre Jagdtaktiken im Team koordinieren.

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Orcas in Gefangenschaft

Orcas leiden in Gefangenschaft unter Stress und Krankheiten, zeigen Aggressionen und Abweichungen vom normalen Verhalten und haben eine stark verminderte Lebenserwartung.

Mit Ihrer Hilfe

kann das OrcaLab auch in Zukunft die Northern Residents erforschen und schützen.