Über WDC

WDC, Whale and Dolphin Conservation, ist die weltweit führende gemein­nützige Organi­sation, die sich ausschließlich dem Schutz von Walen und Delfinen widmet.

Unsere Vision

Eine Welt, in der alle Wale und Delfine in Freiheit und Sicherheit leben.

Unsere Mission

Wir wollen Menschen für Wale und Delfine begeistern und globale Maßnahmen zu ihrem Schutz anstoßen.

Unsere Ziele

Eine Welt, in der alle Wale und Delfine in Freiheit und Sicherheit leben.

Gemeinsam können wir:

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Delfinarien schließen

Wale und Delfine haben das Recht auf ein Leben in Freiheit. Diese intelligenten und sozialen Individuen dürfen nicht zur Unterhaltung der Menschen leiden.

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Walfang stoppen

Kommerzieller Walfang ist illegal. Trotzdem töten Japan, Norwegen und Island jedes Jahr ca. 1500 Wale.

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Meere schützen

Kommerzieller Fischfang, die Suche nach Öl und Gas, Schiffsverkehr und Meeres-verschmutzung bedrohen den Lebensraum von Walen und Delfinen.

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Beifang beenden

Hunderttausende Wale und Delfine sterben jedes Jahr als Beifang in Fischernetzen.

Über WDC

Whale & Dolphin Conservation gGmbH
Implerstraße 55
81371 München
Deutschland

Tel: +49 89 6100 2393
Fax: +49 89 6100 2394
E-Mail: kontakt@whales.org

Geschäftsführer*innen der gemeinnützigen GmbH sind:
Franziska Walter / Christopher Butler-Stroud / Christopher Vick / Sian Davies-Hamilton

Handelsregister: Amtsgericht München HRB 126158

Umsatzsteuer - IdNr.: DE203686846

Unsere Kontoverbindung für Spenden:

Kontoinhaber: Whale and Dolphin Conservation

Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE74 7002 0500 0008 8643 00
BIC: BFSWDE33MUE

Wie wir arbeiten

WDC ist die weltweit führende gemeinnützige Organisation zum Schutz von Walen und Delfinen. Wir arbeiten global und national, unabhängig und wissenschaftlich und setzen uns mit Kampagnen, Forschungsarbeit, Feld- und Schutzprojekten sowie Bildungsarbeit für Wale und Delfine und den Schutz ihrer Lebensräume - der Meere und Flüsse - ein.

Gegründet 1987 in England, sind wir mit Büros in England, Deutschland, den USA, sowie in Argentinien und Australien vertreten.

Unsere Werte

Leidenschaft – Wale und Delfine sind uns wichtig und liegen uns am Herzen, genau wie unseren Unterstützer*innen.

Integrität – Unsere Arbeit beruht auf wissenschaftlicher Forschung und Erkenntnissen. Wir sind die Expert*innen, wenn es um Wale und Delfine geht - und um die Gefahren, denen sie ausgesetzt sind.

Mut – wir fürchten uns nicht vor starken Gegnern wie großen Unternehmen, Industrieverbänden oder Regierungen.

Zusammenarbeit – WDC arbeitet nicht alleine. Wir sind so stark, wie unsere Unterstützer*innen uns machen. Wir arbeiten eng mit anderen Organisationen, gleichgesinnten Gruppen und Regierungen zusammen, um Wale und Delfine wirklich schützen zu können.

Warum WDC eine gendergerechte Schreibweise verwendet, können Sie hier nachlesen.

Unsere Geschichte

WDC geht auf den Einsatz und die Initiative des englischen Schülers Kieran Mulvaney in den 1980er Jahren zurück. Der damals 16-jährige Kieran wollte Aufmerksamkeit auf die wachsenden Bedrohungen und die Notwendigkeit eines besseren Schutzes von Walen und Delfinen lenken. Die von ihm ausgesendeten Newsletter waren so erfolgreich, dass sich bald Mitstreiter*innen fanden. Und so kam es 1987 zur Gründung von WDC (damals WDCS, Whale and Dolphin Conservation Society) in England.

1989 kamen weitere Aktivitäten hinzu und die erste Untersuchung zur Tötung von Pilotwalen auf den Färöer-Inseln wurde abgeschlossen und veröffentlicht. Die Aufmerksamkeit führte zu immer mehr Unterstützer*innen und auch Spenden und ermöglichte so weiteres Wachstum. Ehemals Freiwillige konnten angestellt werden.

In den frühen 1990er Jahren wurden neue Themen aufgegriffen, der Forschungsbereich ausgebaut, um unter anderem auch bisher wenig erforschte Arten wie Flussdelfine besser schützen zu können und ein Netzwerk mit Wissenschaftler*innen aufzubauen, unter anderem aus Schwellen- und Entwicklungsländern, die vor besonderen Herausforderungen standen.

WDC war eine der ersten Organisationen, die verantwortungsvolle Wal- und Delfinbeobachtung als echte wirtschaftliche Alternative zu Walfang förderte. WDC begann sich außerdem bei Konferenzen zu internationalen Abkommen wie der IWC (Internationale Walfangkommission) zu engagieren und Forderungen einzubringen. Dazu wurden verstärkt öffentlichkeitswirksame Kampagnen durchgeführt und die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Organisationen wurde ausgebaut.

1999 wurde WDC in Deutschland als gemeinnützige GmbH gegründet, 2003 folgte Australien und 2005 die USA. Ein weiteres Team begann bald danach seine Arbeit in Argentinien. In Schottland betreibt WDC das Scottish Dolphin Centre an der Mündung des Flusses Spey am Moray Firth. Dort gibt es Ausstellungen, ein großes Angebot an Bildungsaktivitäten und vieles mehr. Jedes Jahr kommen tausende Besucher*innen ins Scottish Dolphin Centre.

Im Jahr 2012 wurde aus WDCS dann WDC (Whale and Dolphin Conservation).

Unsere Erfolge

  • Gemeinsam mit dem Sea Life Trust wird WDC das erste Beluga Refugium in einer Bucht an der isländischen Südküste errichten.
  • 2011 erstritt WDC die Einsicht in die Haltungsdaten der Delfinlagune im Nürnberger Zoo und konnte öffentlich machen, dass die Haltung der Delfine dort nur unter massiver Medikamentengabe möglich ist.
  • Die Zerschlagung von Walfleisch-Schmuggelringen in Russland und im Nordpazifik.
  • Die Anerkennung von Walbeobachtung als nachhaltige wirtschaftliche Alternative zum Walfang durch die IWC.
  • Die Ausweisung von speziellen Schutzgebieten für Wale und Delfine in europäischen Gewässern (Special Areas of Conservation).
  • Die Einführung neuer Gesetze zum Schutz von Walen und Delfinen in Peru.
  • Das Thema Lärm wurde als eine wesentliche Gefahr für Wale und Delfine in den Fokus gerückt.

Delfinarien schließen

Walfang stoppen

Meere schützen

Beifang beenden

Erstes Beluga-Refugium der Welt geschaffen

Akteneinsicht im Nürnberger Tiergarten

USA: Beifang durch vertikale Leinen reduziert

Kein Walfleisch-Transport durch EU-Häfen mehr

Meeresschutz-gebiete in Schottland

Dialog mit Fischerei zu nachhaltigen Fangmethoden

Meeresschutzgebiet in der Antarktis geschaffen

US-Import gefangener Belugas gestoppt

Geschwindigkeits-beschränkung für Schiffe (USA)

Schleppnetz-fischerei-Verbot im englischen Kanal

Online-Verkauf von Walfleisch in Japan gestoppt

Indien verbietet Delfinarien für immer