Meeresschutz

Länder vereinbaren einen besseren Schutz für Wale und Delfine

Ein UN-Treffen, das am 1.9. in der finnischen Hauptstadt Helsinki zu Ende ging, hat einen Plan zur Förderung von Schutzmaßnahmen für den bedrohten Ostsee-Schweinswal verabschiedet. Die Schweinswale in der zentralen Ostsee gehören zu den am stärksten bedrohten Säugetieren der Welt. Der Bestand östlich von Rügen liegt nur noch bei etwa 500 Individuen.

Walbeobachtung im Pelagos Schutzgebiet

Wale und Delfine in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten ist eine ganz besondere Erfahrung, die ich nun auch in Südfrankreich erleben durfte. Entlang der Küste gibt es verschiedene Anbieter für verantwortungsvolle Walbeobachtung, die das High Quality Whale Watching Zertifikat von ACCOBAMS tragen.

Tot im Fischernetz: WDC fordert eine EU-weite Strategie zur Reduzierung von Delfin-Beifang!

Der Beifang von Delfinen ist schon seit Jahrzehnten ein großes Problem und rückt immer wieder in den Fokus von Umweltschützern. Jedes Jahr sterben weltweit geschätzte 300.000 Wale und Delfine unnötig in Fischernetzen und die Gewässer Europas sind da keine Ausnahme. Obwohl alle Wale und Delfine in der EU streng geschützt sind und es bindende rechtliche Vorschriften zur Reduzierung des Beifangs gibt, fehlt es aber bis heute an nachhaltigen Vermeidungskonzepten.

Neue Verordnung der EU: Verbot von Bodenschleppnetzen unter 800 m

Mit einer neuen Verordnung vom 30. Juni 2016 macht die Europäische Union einen großen Schritt für den  Schutz der Meere. Das EU-Parlament, die EU-Kommission und der Ministerrat einigten sich auf ein Verbot von Bodenschleppnetzen in mehr als 800 m Meerestiefe. Die EU rückt damit den Erhalt von sensiblen Ökosystemen in besonders empfindlichen Arealen stärker in den Fokus. Die Verordnung folgt der Forderung tausender Wissenschaftler und EU-Bürger, die eine Limitierung der schädlichen Tiefseefischerei anstrebten.

Rettungsteam versucht Blauwal aus Leine zu befreien

Ein Rettungsteam hatte am Montag versucht, einen Blauwal aus einem Fischernetz zu befreien. Reporter vor Ort berichteten, dass der etwa 24 Meter lange Wal müde wirkte, als er von einem lokalen Walbeobachtungsanbieter vor der Küste von Dana Point in Kalifornien entdeckt wurde.

Delfin in Florida erschossen

In Florida wurde im Mai 2016 erneut ein Delfin mit einer Schusswaffe tödlich verletzt. Derzeit wird der Fall durch die Behörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) untersucht.

Ölverschmutzung im Walschutzgebiet vor Genua

Am Wochenende des 23.04.2016 hat sich in einer Raffinerie bei Genua (Italien) eine Katastrophe ereignet. Eine Pipeline explodierte, woraufhin rund 500 Tonnen Erdöl in einen Fluss gelangten, der ins Mittelmeer mündet. Etwa zehn Prozent des ausgetretenen Öls gelangten ins Meer, wo sich sechs Ölteppiche bildeten und Teer an den Stränden angespült wurde.

Studie zeigt Ausmaß der Krabbenfischerei in Schutzgebieten

Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen haben bestätigt, dass die Krabbenfischerei in der Nordsee auch vor Schutzgebieten keinen Halt macht. Für schwer kontrollierbare Areale wurde die Krabbenfischerei in der Nordsee mittels Satellitendaten erfasst und sichtbar gemacht.

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