Meeresschutz

Neue Schutzgebiete für Schweinswale

Jahrelang hat WDC dafür gekämpft, dass wichtige Schutzgebiete in den britischen Gewässern für Schweinswale ausgewiesen werden. Nun ist es endlich soweit. Und obwohl wir wissen, dass mit der Erstellung von Managementplänen für diese Gebiete noch ein weiter Weg vor uns liegt, ist es ein riesiger Erfolg für die Arbeit von WDC!

Erfolg: Schweden will bedrohte Schweinswale besser schützen

Das Projekt SAMBAH (Static Acoustic Monitoring of the Baltic Sea Harbour Porpoise) veröffentlichte 2014 die aktuellsten Schätzungen zum Vorkommen der Schweinswale in der zentralen Ostsee. Basierend auf diesen Ergebnissen hat die schwedische Regierung entschieden ein Natura-2000-Meeresschutzgebiet, das überwiegend Teil von Schwedens Wirtschaftszone ist, für die bedrohten Schweinswale in der Ostsee zu errichten.

EU-Kommission: Naturschutz-Richtlinie bleibt!

Europäische Naturschutzorganisationen, darunter WDC, hatten sich in den vergangenen 18 Monaten für den Erhalt der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie in der jetzigen Form eingesetzt. Eine öffentliche Konsultation wurde von 550.000 Menschen unterzeichnet, die sich gegen die Schwächung der Richtlinie aussprachen. Nun hat die EU-Kommission entschieden, dass die Gesetzgebung in ihrer heutigen Form bestehen bleibt und nicht abgeschwächt werden darf.

Erfolg im Artenschutz für Wale und Delfine

ACCOBAMS ist das Abkommen zur Erhaltung von Walen und Delfinen im Mittelmeer und im Schwarzen Meer. Es bringt Regierungen aus dieser Region zusammen, um den Schutz von Walen, Delfinen und deren mariner Lebenswelt in ihren Gewässern voranzutreiben.

WDC setzt sich beim ACCOBAMS Treffen für Wale und Delfine ein

WDC-Mitarbeiterin Alison Wood nimmt am diesjährigen Treffen des internationalen Abkommens ACCOBAMS (Abkommen zur Erhaltung von Walen und Delfinen im Mittelmeer und im Schwarzen Meer) in Monaco teil. Bereits zum sechsten Mal treffen sich die 23 Mitgliedsländer, diesmal sogar zum zwanzigjährigen Jubiläum des Abkommens, dessen Ziel es ist, effektive Schutzmaßnahmen für die zum Teil stark gefährdeten Wal- und Delfinarten im Mittelmeer zu beschließen.

Ein historischer Erfolg für den Schutz der Antarktis

Fünf Jahre lang hat die Kommission für die Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis (CCAMLR) um eine einstimmige Entscheidung zur Errichtung von Meeresschutzgebieten in der Antarktis gerungen. Fünf Jahre lang wurde diese Entscheidung u.a. durch China (bis 2015) und bis zuletzt von Russland blockiert. Doch nun ist es endlich soweit: bei den derzeit laufenden Verhandlungen, zwischen 24 Nationen und der Europäischen Union in Hobart, konnte eine einstimmige Entscheidung für die Errichtung eines Meeresschutzgebietes in internationalen Gewässern erzielt werden.

Deutscher Bundestag will Wale besser schützen

Im deutschen Bundestag wurde am 21.10.2016 ein Antrag zum besseren Schutz von Walen eingebracht, der anschließend von den Parteien CSU/CDU, SPD und Die Linke angenommen wurde. Das Ziel des Antrages ist es, den internationalen Walschutz gegenüber kommerziellen Walfanginteressen zu stärken, beispielsweise indem sich Deutschland im Europaparlament dafür einsetzt, dass Japan seinen wissenschaftlichen Walfang beendet. Auch gegen die Walfangaktivitäten von Norwegen und Island soll sich Deutschland aussprechen.

WDC und BRITA kämpfen gemeinsam gegen die Plastikverschmutzung der Meere

Im Mai 2016 startete WDC die Kampagne „Weniger Plastik ist Meer“. Mit Postern und Postkarten, mit Bildungsmaterialien für Schulen, mit einem Workshop für Blogger und Journalisten, einem Gewinnspiel und zahlreichen Tipps zur Plastikvermeidung, machte WDC auf ein globales Problem aufmerksam: Plastikmüll im Meer. Jede Minute landen weltweit 24 Tonnen Plastik im Meer, davon allein in Deutschland täglich eine Tonne - mit fatalen Folgen für Natur und Mensch.

Meilenstein: Obama will Meeresschutzgebiet im Atlantik einrichten

Die Ankündigung von Präsident Obama zur Einrichtung des ersten Offshore-Meeresschutzgebiets im Atlantischen Ozean ist bereits die zweite Durchsetzung von Schutzräumen für Walhabitate an der Ostküste der USA. Im Februar wurde ein Schutzgebiet vor Hawaii auf rund 100.000 Quadratkilometer  vergrößert – das Fünffache seiner ursprünglichen Größe.

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