Meeresschutz

Delfine in Bangladesch stark gefährdet

Eine Population des bedrohten Ganges-Delfins im Halda-Fluss in Bangladesch steht kurz vor dem Aussterben. Innerhalb von nur vier Monaten starben 17 Ganges-Delfine im Halda-Fluss. Experten rufen nun dazu auf, ihren Lebensraum zum Schutzgebiet zu erklären und effiziente Schutzmaßnahmen für die Delfine zu ergreifen. Die Regierung von Bangladesch hat bereits den Sundarbans Mangrovenwald zum Schutzgebiet erklärt, ein weiterer wichtiger Lebensraum für die Delfine.

Ostsee: Buckelwal aus Fischernetz gerettet

Ein Buckelwal hatte sich in einem Stellnetz an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern verfangen. Ein Fischer bemerkte den Wal und befreite ihn aus dem Netz. Eine Mitarbeiterin des Meeresmuseums Stralsund gab bekannt, dass sich der Wal nur leicht in einem Stellnetz verfangen hatte und daraus befreit werden konnte, ohne dass eine größere Rettungsaktion vonnöten war. Bei dem nur etwa acht bis neun Meter langen Wal handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein Jungtier. Ausgewachsene Buckelwale können bis zu 19 Meter Länge erreichen.

Neue Meeresschutzgebiete in Schottland geplant

Die langjährige Einsatz und die intensive Forschungsarbeit von WDC in Schottland zahlen sich nun aus: vier neue Schutzgebiete will die schottische Regierung in ihren Gewässern schaffen.

Neue Managementpläne, altes Problem: Schweinswale an Deutschlands Küsten unzureichend geschützt

Vor einem halben Jahr wurden nach jahrelanger Vorbereitung drei Meeresschutzgebiete im deutschen Teil der Nordsee geschaffen. Nun hat die Bundesregierung die dazugehörigen Managementpläne präsentiert. Diese werden den Verlust der Artenvielfalt an unseren Küsten jedoch nicht stoppen. Schweinswale, Seevögel sowie seltene Riffe und Sandbänke erhalten mit den vorgeschlagenen Maßnahmen keinen effektiven Schutz, obwohl die Entwürfe durchaus in die richtige Richtung gehen.

EU-Parlament schwächt Wal- und Delfinschutz

In den Meeren Europas spielt sich, von der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, eine der größten Umweltkatastrophen der EU ab: Jedes Jahr verenden Tausende Delfine und Schweinswale in den Netzen der Fischer. Und das, obwohl es sich (auf dem Papier) um streng geschützte Arten handelt.

Rätsel um Delfinsterben vor Brasiliens Küste

Mehr als 80 bedrohte Amazonas-Sotalia-Delfine sind innerhalb eines Monats vor Brasiliens Küste verstorben. Die Ursache für das Delfinsterben ist unklar. Es handelt sich jedoch um das größte Massensterben dieser Art in den letzten Jahren. 

Meist leben Amazonas-Sotalias in Kleingruppen, nur an den Küsten bilden sie auch größere Schulen mit bis zu 20 oder sogar 30 Tieren. Sie sind sehr sozial, aber dem Menschen gegenüber eher scheu.

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