Meeresschutz

Junger Southern Resident Orca Scarlet (J50) vermutlich verstorben

Ich habe eine große Schwäche für Außenseiter. Geschichten über sie packen mich und ich fiebere mit ganzem Herzen mit. Ich freue mich, wenn sich die Dinge zum Positiven wenden. Leider ist die Geschichte von Scarlet (J50) eine Außenseiter-Geschichte ohne Happy End – anders als im Film. Es ist die wahre Geschichte der bedrohten Southern Resident Orcas, die vor unseren Augen aussterben. Am 13.

Neuseeland: Abbau im Gebiet der Māui-Delfine verhindert

Gute Neuigkeiten aus Neuseeland: der Abbau von bis zu 50 Millionen Tonnen Eisensand im Delfinschutzgebiet wurde verhindert!

Der oberste Gerichtshof in Wellington hat den Beschluss der neuseeländischen Umweltschutzbehörde aufgehoben, wonach über einen Zeitraum von 35 Jahren der Abbau von Eisensand aus einem 66 Quadratkilometer großen Gebiet vor der South Taranaki Bight genehmigt worden war. Die im Abbauplan vorgeschlagene Methode des Umweltmanagements sei nach Aussage des Gerichtshofs illegal.

Seltener Nordatlantischer Glattwal gestorben

Am vergangenen Wochenende hat eine Familie an der Ostküste der USA während einer Bootsfahrt einen toten Nordatlantischen Glattwal entdeckt. Es handelt sich damit um den 19. bekannten Todesfall dieser Walart innerhalb der letzten 16 Monate. Aufgrund der Verwesung des Kadavers konnte keine offensichtliche Todesursache festgestellt werden. In der Hoffnung, den toten Wal als ein bereits bekanntes Individuum identifizieren zu können, haben Wissenschaftler dennoch genetische Proben entnommen.

Trauer bei den Southern Resident Orcas

Über zwei Wochen lang haben Menschen auf der ganzen Welt die Trauer des 20-jährigen Southern Resident Orca-Weibchens Tahlequah (J34) um ihr totes Neugeborenes verfolgt. Die Mutter trug ihr Baby, das am 24. Juni geboren wurde und kurz darauf verstarb, 1600 km weit durch das Meer. Nach siebzehn Tagen hat Tahlequah sich nun von ihrem Kind getrennt. Das in den USA ansässige Centre for Whale Research gab am 11. August bekannt, dass das Baby vermutlich in der Salish Sea zwischen Kanada und den USA auf den Meeresboden gesunken sei.

Rohstoffabbau im Lebensraum der gefährdeten Māui-Delfine?

Im West Coast North Island Marine Mammal Sanctuary, einem zum Schutz des vom Aussterben bedrohten Māui-Delfins geschaffenen Gebietes, dürfen in Zukunft Untersuchungen zum Rohstoffabbau durchgeführt werden. Das würde zu einer erheblichen Beeinträchtigung der letzten 60 Tiere führen.

Schiffsverkehr und Lärm bedrohen Wale und Delfine

Wale und Delfine nutzen Schall, um sich zu orientieren und sich mit Artgenossen zu verständigen. Auch bei der Jagd rufen sich die Meeressäuger gegenseitig zu, wenn sie Beute gefunden haben.

Umweltschutzgruppen fordern eine Kehrtwende beim Tiefseebergbau

Bei ihrer jährlichen Zusammenkunft in Jamaika treffen sich in diesen Wochen die 168 Mitgliedsstaaten der International Seabed Authority (ISA). Umweltschutzorganisationen fordern die teilnehmenden Regierungen auf, endlich die negativen und irreversiblen Folgen von Tiefseebergbau nicht nur für den Meeresboden, sondern für das gesamte Ökosystem Meer anzuerkennen. Auch den globalen Bemühungen um ein nachhaltigeres Wirtschaftssystem würde der Tiefseebergbau schaden.

Schweinswal ahoi!

Wenn mich jemand fragt, wie es denn auf Sylt war, wo wir am 23. Juni Schweinswale vom Weststrand aus beobachten wollten, kann ich keine passende Antwort finden. Denn einerseits machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Windstärke 6-7 bei herbstlichen Temperaturen war unser Unterfangen praktisch unmöglich.

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