Gefangenschaft

Tierschutzorganisationen verklagen SeaWorld und US-Behörde

Am 27.11.2018 wurde von mehreren Organisationen, darunter WDC, eine Klage gegen die US-Behörde NMFS (National Marine Fisheries Service) eingereicht. Die drei Orcas Tilikum, Kasatka und Kyara verstarben 2017 in drei verschiedenen SeaWorld Parks an Lungenentzündungen. NMFS behauptete, keine rechtliche Befugnis zur Anforderung und Veröffentlichung von Nekropsieberichten zu besitzen, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Russland verbietet Fänge von Orcas und Belugas

Russland ist das einzige Land, das Orcas und Belugas für die Delfinarienindustrie fängt. Nun könnten die Fänge der Geschichte angehören: 2019 sollen keine Wale mehr im Ochotskischen Meer gefangen werden dürfen. Die zuständige Expertengruppe sprach sich gegen eine Erneuerung der Quoten aus. WDC kämpft seit Jahren gegen die grausamen Fangaktionen und wertet dies als Erfolg.

Russland: 100 Orcas und Belugas gefangen

Russischen Medien zufolge wurden elf Orcas und bis zu 90 Belugas in winzigen Becken in einer Bucht nahe der Stadt Nachodka entdeckt. Die Wale wurden im Ochotskischen Meer ihrem natürlichen Lebensraum entnommen. Bis zu 13 Orcas dürfen 2018 offiziell in russischen Gewässern gefangen werden.

Delfin Nynke zurück in Nürnberg

Im Jahr 2008 wurde Delfinweibchen Nynke von Nürnberg nach Holland transportiert. Im niederländischen Delfinarium Harderwijk landete sie aus Zuchtgründen – obwohl sie zuvor in Nürnberg zwei Jungtiere zur Welt brachte, die nach kurzer Zeit starben. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) schlug damals vor, Nynke nach Holland zu versetzen. Dort brachte sie schließlich zwei Babys zur Welt: Kai (2010) und Zoe (2013).

Rettet Delfin Honey!

Das Schicksal von Delfin Honey in Japan hat Menschen auf der ganzen Welt bewegt. Das Delfinweibchen wurde nach der Schließung des Zoos in Choshi einfach von den Besitzern zurückgelassen. Seither schwimmt sie im trüben Wasser und wird gelegentlich von den ehemaligen Pflegern des Zoos gefüttert. Der Besitzer des Zoos reagiert jedoch nicht auf Anfragen und hat Honey einfach ihrem Schicksal überlassen.

Delfin Honey: Zurückgelassen und vereinsamt

Das Schicksal von Delfin Honey ist weiter ungewiss. Seit mehreren Tagen berichten Medien und Tierschützer über das Delfinweichen, das im japanischen Choshi von den Besitzern eines pleite gegangenen Zoos, nach der Schließung im Januar 2018(!) zurück gelassen wurde. Bisher ist nicht geklärt wie Honey geholfen werden kann, sie befindet sich auf einem privaten Gelände und die japanischen Behörden verfügen über keine Zugriffsrechte. Ehemalige Zoomitarbeiter füttern die zurück gelassenen Tiere von Zeit zu Zeit.

Wie lange überleben Große Tümmler in Gefangenschaft?

Zwei Wochen lang hat Zoologie-Studentin Grace Long diesen März in unserem Hauptsitz in UK gearbeitet. Grace studiert an der University of Exeter und begeistert sich für die Erforschung und den Schutz von Walen und Delfinen. Während ihrer Zeit bei uns war sie Teil des Kampagnen-Teams „Delfinarien schließen“  und ist der Frage nachgegangen, wie lange Große Tümmler in Gefangenschaft überleben.

Reiseveranstalter Thomas Cook stoppt Eintrittskarten-Verkauf für Delfinarien

WDC begrüßt den Entschluss von Thomas Cook, keine Eintrittskarten für SeaWorld in den USA sowie für den Loro Parque auf Teneriffa mehr zu verkaufen.

Mit einer Kampagne hatte WDC Reiseveranstalter dazu aufgefordert, die Tierschutz-Richtlinien des Dachverbandes ABTA aus dem Jahr 2013 endlich vollständig umzusetzen. Nun hat der Reiseveranstalter Thomas seine Kooperationspartner überprüft und entsprechend gehandelt.

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