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Bald keine Wale und Delfine mehr im Vancouver Aquarium?

Viele Jahre stand das Vancouver Aquarium im Zentrum der Kritik. Nun wurde bekannt gegeben, dass dort zukünftig keine Wale und Delfine mehr in Gefangenschaft gehalten werden sollen. 2017 hatte das Vancouver Park Board mit seiner Entscheidung gegen die Aufnahme neuer Wale und Delfine bereits einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Das Vancouver Aquarium befindet sich auf dem Gelände des Vancouver Stanley Park und unterliegt deshalb seiner Administration.

Wie wir das Plastikproblem in den Griff bekommen könnten

Die Ankündigung Chinas, den Plastikmüll und weiteren Müll aus den westlichen Industrienationen nicht mehr anzunehmen, war ein Weckruf für alle Verantwortungsträger. Wenn China unseren Müll nicht mehr nimmt, wird sich der Plastikmüll hier zu Lande stauen, es sei denn, wir ergreifen Gegenmaßnahmen.

Leider reicht es nicht, dass Konsumenten ihren Plastikkonsum überdenken und Gewohnheiten ändern (wie auf Strohhalme zu verzichten, Mehrwegflaschen zu kaufen und Plastiktüten durch Baumwolltaschen zu ersetzen) – auch wenn dies ein wichtiger Schritt ist.

Orca Lolita: Berufungsverfahren abgelehnt

Ein Gericht in den USA hat ein Berufungsverfahren im Fall Orca Lolita abgelehnt. Drei Richter kamen einstimmig zu dem Ergebnis, dass die Haltung von Lolita, auch bekannt unter dem Namen Tokitae, nicht rechtswidrig ist. Ursprünglich hatten Tierschutzorganisationen geklagt, dass die Haltung von Tokitae im Miami Seaquarium in einem kleinen Betonbecken ohne Artgenossen und ohne Schutz vor der Sonne gegen das Gesetz zum Schutz bedrohter Arten (Endangered Species Act) in den USA verstößt.

Seepocken geben Aufschluss über die Wanderung der Buckelwale

Forscher in den USA verwenden eine interessante Methode um die Wanderungen von Buckelwalen nachzuvollziehen und herauszufinden, wie sich ihre Routen im Laufe der Jahre verändert haben: sie untersuchen Seepocken, die sich an Buckelwale heften. Mit dieser Methode können sie auch mehr über den Zustand der Ozeane in der Vergangenheit erfahren.

Klein sucht Groß: Junger Schweinswal schließt sich Delfinen an

Normalerweise sollten sich Schweinswale vor Großen Tümmlern eher in Acht nehmen, denn sie werden gelegentlich Opfer von Delfin-Attacken. Doch nun sorgt eine andere Geschichte über diese beiden Arten für Aufsehen: Seite an Seite schwimmen Große Tümmler und ein junger Schweinswal in der Bugwelle eines Bootes. Dieses ungewöhnliche Verhalten konnte sogar auf Video festgehalten werden:

Rätsel um Delfinsterben vor Brasiliens Küste

Mehr als 80 bedrohte Amazonas-Sotalia-Delfine sind innerhalb eines Monats vor Brasiliens Küste verstorben. Die Ursache für das Delfinsterben ist unklar. Es handelt sich jedoch um das größte Massensterben dieser Art in den letzten Jahren. 

Meist leben Amazonas-Sotalias in Kleingruppen, nur an den Küsten bilden sie auch größere Schulen mit bis zu 20 oder sogar 30 Tieren. Sie sind sehr sozial, aber dem Menschen gegenüber eher scheu.

EU und 12 weitere Staaten verurteilen Japans Walfang

Die Europäische Union spricht sich gemeinsam mit 12 weiteren Ländern in einer formellen Stellungnahme erneut gegen Japans Walfangprogramm in der Antarktis aus. Japans Argument, die Wale zu wissenschaftlichen Zwecken zu fangen, weisen die Staaten entschieden zurück.

Irawadi-Delfine und Glattschweinswale auf der Roten Liste

Zwei weitere Arten wurden von der Weltnaturschutzorganisation IUCN auf die Rote Liste der bedrohten Arten gesetzt: der Irawadi-Delfin und der Jangtse-Glattschweinswal. Diese beiden Wal- und Delfinarten sind jedoch nicht die einzigen, die bedroht sind. Der Vaquita ist mit etwa 35 Individuen dem Aussterben nahe. Schuld am Artensterben der Meeressäuger ist vor allem der Mensch.

Loro Parque bestätigt: Orca Morgan ist schwanger

Orca Morgan wurde 2010 in schlechtem Gesundheitszustand vor der niederländischen Küste gefunden und eingefangen. Sie sollte rehabilitiert und wieder in die Freiheit entlassen werden. Trotz eines Gerichtsverfahrens wurde sie 2011 in den Loro Parque auf die Kanareninsel Teneriffa (Spanien) gebracht. Dort wird sie seither zusammen mit fünf anderen Schwertwalen gehalten und in Shows einem zahlenden Publikum präsentiert.

Pottwal in Holland gestrandet

Am 01.12. strandete am Strand der Insel Zeeland im Westen von Holland ein 13,5 Meter langer Pottwal. Erste Untersuchungen vom Samstag gaben Hinweise auf schwere Störungen im Darmbereich des Wals. Ob dies die Todesursache ist, soll in den folgenden Tagen anhand von Gewebeproben geklärt werden. Zudem weist der männliche Pottwal äußerliche Verletzungen auf, die wahrscheinlich durch Miesmuschel- und Austernbänke im flachen Wasser verursacht wurden.

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