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Grönlandwale singen „Jazzlieder“

Neue Forschungen haben ergeben, dass Grönlandwale unter ihren Artgenossen nicht nur die größte Bandbreite an Gesängen haben, sondern dass sie vermutlich auch eine gewaltige und einzigartige Auswahl an Liedern singen.

Kate Stafford, Meeresforscherin am Labor für Angewandte Physik an der University of Washington in Seattle hatte den Walen bei ihren Unterwasserkonzerten zugehört und war erstaunt, was sie hören und aufnehmen konnte.

Walfangsaison in Norwegen beginnt

Am 1. April hat die Walfangsaison in Norwegen begonnen. Trotz eines internationalen Moratoriums, das kommerziellem Walfang untersagt, werden in Norwegen und Island noch immer Zwergwale gejagt. Die beiden Länder hatten dem Moratorium widersprochen und setzen ihre Jagden im Nordatlantik fort.

Kanada: Umfangreiche Schutzmaßnahmen für bedrohte Glattwale

Die kanadische Regierung hat umfangreiche Schutzmaßnahmen für die noch verbleibenden Nordatlantischen Glattwale angekündigt. Nur noch ca. 400 Individuen gibt es von dieser Art weltweit, allein in den letzten elf Monaten wurden 18 dieser stark bedrohten Wale tot aufgefunden. Zwölf von ihnen an der Kanadischen Atlantikküste, sechs weitere an der US-Ostküste. Als Haupt-Todesursachen wurden bei der Untersuchung der toten Wale Verfangen in Fischereiausrüstung und Schiffskollisionen festgestellt.

Müllstrudel im Pazifik größer als bisher angenommen

Forscher des „The Ocean clean Up“ Projekts stellten in ihrer neuen Studie fest, dass der Müllstrudel zwischen Kalifornien und Hawaii sowohl größer ist als auch schneller wächst als bisher vermutet. Der Strudel, der sich über eine Fläche doppelt so groß wie Frankreich erstreckt, enthält etwa 80.000 Tonnen Plastik mit geschätzten 1,8 Billionen Einzelteilen.

Japanische Wal-Fänger töten erneut 333 Zwergwale

Trotz anhaltender internationaler Proteste haben japanische Walfänger in der Antarktis auch in diesem Jahr hunderte Zwergwale getötet. Die Walfangflotte kehrte am 31. März in ihren Heimathafen in Shimonoseki zurück. Die japanische Fischereibehörde bestätigte, dass die komplette Quote von 333 Zwergwalen getötet wurde.

Massenstrandung in Australien: 150 Grindwale betroffen

An der Westküste Australiens sind mehr als 150 Kurzflossen-Grindwale gestrandet. Fischer entdeckten die gestrandeten Wale am frühen Morgen. Nach aktuellen Angaben sind bereits 135 Individuen in der Hamelin Bay verstorben. Helfer vor Ort versuchen derzeit, die 15 überlebenden Wale zu retten und zurück ins Meer zu bringen. 2009 waren in der Hamelin Bay bereits mehr als 80 Wale gestrandet.

Flüsse sind stark mit Mikroplastik verschmutzt

Flüsse im Nordwesten Großbritanniens weisen die stärkste bisher entdeckte Belastung durch Mikroplastik weltweit auf. Das zeigt eine neue Karte, die die globale Wasserverschmutzung durch Plastik veranschaulicht.

Norwegen hebt Walfangquote deutlich an

Norwegens Fischereiminister hat die Fangquote für Zwergwale um fast ein Viertel angehoben – von 999 auf 1278 Wale. 

Damit sendet die norwegische Regierung ein deutliches politisches Signal, denn tatsächlich getötet wurden 2017 nur 432 Tiere. Doch mit der Anhebung der Quote bekennt sich Norwegen klar zum kommerziellen Walfang, Fischereiminister Sandberg hat in der Vergangenheit mehrfach bekräftig, die Industrie wieder ankurbeln und den Absatzmarkt erweitern zu wollen.

Delfine in Bangladesch stark gefährdet

Eine Population des bedrohten Ganges-Delfins im Halda-Fluss in Bangladesch steht kurz vor dem Aussterben. Innerhalb von nur vier Monaten starben 17 Ganges-Delfine im Halda-Fluss. Experten rufen nun dazu auf, ihren Lebensraum zum Schutzgebiet zu erklären und effiziente Schutzmaßnahmen für die Delfine zu ergreifen. Die Regierung von Bangladesch hat bereits den Sundarbans Mangrovenwald zum Schutzgebiet erklärt, ein weiterer wichtiger Lebensraum für die Delfine.

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