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Aktuell aus Anchorage: Grönland beantragt höhere Walfangquote

Die dänische Regierung hat im Namen ihres autonomen Gebietes Grönland bei der 59. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Alaska in einem Antrag um die Erneuerung von Grönlands Subsistenzwalfangquote ersucht. Die Forderung beinhaltet eine dramatische Erhöhung der bejagten Tiere sowie die Bejagung zweier weiterer Arten.

Die USA, Russland und St. Vincent und die Grenadinen haben ebenfalls Anträge für die Erneuerung ihrer fünfjährigen Subsistenzquoten eingereicht.

Europäische Reiseveranstalter fordern Stopp des Walfangs in Island

München / Wädenswil: 24.5.2007 – 21 Reiseunternehmen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und England sprechen sich kurz vor Beginn der Tagung der Internationalen Walfangkommission in Alaska in einer Stellungnahme klar gegen den Walfang in Island aus. Sie folgen damit einem Aufruf der Walschutzorganisationen OceanCare und WDCS.

Countdown im Einsatz gegen den Walfang

Der Kampf für die Rettung der Wale tritt nun in eine entscheidende Phase, denn die Mitgliedsstaaten versammeln sich zum jährlichen Treffen der Internationalen Walfangskommission. Bitte setzen Sie sich mit uns dafür ein, dass Walen der internationale Schutz zuteil wird, den sie benötigen.

Immer mehr Wale sterben in südkoreanischen Fischernetzen

Forscher der Universität von Oregon fanden heraus, dass in Südkorea eine sehr hohe Diskrepanz zwischen der Anzahl der Wale, die gefangen und als "Beifang" deklariert werden, und der tatsächlichen Anzahl an toten Walen besteht. Da Walfleisch auch für den menschlichen Konsum verkauft wird, könnte dies eine Art unkontrollierter kommerzieller Walfang sein.

Leserbrief zu Focus-Artikel Walfänger auf Schmusekurs

Sehr geehrter Herr Kölling,

als aufmerksamer und regelmäßiger Leser des FOCUS bin ich sehr erfreut, dass Sie dem Walfang einen Artikel widmen, der sich mit der japanischen Position beschäftigt. Ich möchte Sie jedoch auf einige Aspekte aufmerksam machen, in denen die unkommentierte Übernahme der japanischen Angaben die tatsächliche Situation in einem falschen Licht erscheinen lässt. Da ich mich bereits bei der IWC-Tagung in Alaska befinde, kann ich nur auf den Online-Artikel Bezug nehmen, den man aus meiner Sicht in drei Punkten richtig stellen sollte. Dies sind:

Klimawandel: Die Qual der Wale

Wale und Delfine leiden zunehmend unter den Auswirkungen des Klimawandels. Dies ist das Ergebnis einer Studie des WWF und der Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS. Eine Woche vor Beginn der 59. Konferenz der Internationalen Walfang-Kommission (IWC, vom 28. bis 31. Mai in Anchorage, Alaska) zählt die Studie eine ganze Reihe von Veränderungen durch den Klimawandel auf, die die Meeressäuger massiv bedrohen. Dazu gehören der Anstieg der Meerestemperatur, die Übersäuerung des Meerwassers, der Verlust kalter Lebensräume und der Rückgang von Krill, der Hauptnahrung vieler Großwalarten.

Zurück in Spey Bay

Ein Reisebericht aus dem Moray Firth vom April 2007

Pop-Superstar Nick Carter hilft frei lebenden Delfinen

Backstreet Boys-Sänger wird Sonderbotschafter für das Jahr des Delfins

Washington DC, 17. Mai 2007. Das Übereinkommen zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP/CMS) hat heute Nick Carter als Anerkennung für sein Engagement für die Erhaltung der Ozeane und der Meereswelt zum Sonderbotschafter für das Jahr des Delfins ernannt.

Waltheke vor dem Brandenburger Tor

Mit 17 toten Walen demonstriert Greenpeace heute vor dem Brandenburger Tor in Berlin für den weltweiten Schutz der Meeressäuger. Die toten Tiere wurden auf einem 25 Meter langen Podest präsentiert und stehen stellvertretend für die Anzahl der Tiere, die jede halbe Stunde von uns Menschen versehentlich getötet werden.

Greenpeace will damit auf Hunderttausende Wale aufmerksam machen, die in Fischernetzen verenden oder durch Umweltgifte und Unterwasserlärm jährlich getötet werden.

Kroatien lehnt Pläne für den Bau eines Delfinariums ab

Kroatische Regierungsvertreter haben den Antrag für den Bau eines neuen Delfinariums zurück gewiesen, nachdem sie Informationen erhalten haben, die u.a. von der WDCS stammen. Klaudio Vitasovic, Bürgermeister von Vodnjan, einer südkroatischen Stadt im Landesinneren,  lehnt in einer Erklärung die Pläne für ein neues Delfinarium ab und bestätigt, dass der Bau nicht fortgeführt wird.

Die WDCS ist über die Entscheidung sehr erfreut und bedankt sich bei der kroatischen Regierung für diesen Beitrag zum Delfinschutz.

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