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Rohstoffabbau im Lebensraum der gefährdeten Māui-Delfine?

Im West Coast North Island Marine Mammal Sanctuary, einem zum Schutz des vom Aussterben bedrohten Māui-Delfins geschaffenen Gebietes, dürfen in Zukunft Untersuchungen zum Rohstoffabbau durchgeführt werden. Das würde zu einer erheblichen Beeinträchtigung der letzten 60 Tiere führen.

Delfin in der Lübecker Bucht gesichtet

In der Lübecker Bucht vor Travemünde wurde am Dienstagmorgen ein Delfin gesichtet. Er schwamm in der Bugwelle eines Bootes der Lübecker Hafenbehörde. Die Besatzung des Bootes filmte den Delfin, bei dem es sich um einen Großen Tümmler handelt. Auch die Wasserschutzpolizei Lübeck-Travemünde entdeckte den Delfin in der Bucht. Ob er sich noch immer dort aufhält, ist derzeit unbekannt.

Schiffsverkehr und Lärm bedrohen Wale und Delfine

Wale und Delfine nutzen Schall, um sich zu orientieren und sich mit Artgenossen zu verständigen. Auch bei der Jagd rufen sich die Meeressäuger gegenseitig zu, wenn sie Beute gefunden haben.

Isländische Walfänger töten Blauwal

Isländische Walfänger haben einen Blauwal getötet und angelandet. In der Roten Liste der gefährdeten Arten ist diese Art als stark gefährdet aufgeführt. Am Sonntag, 8. Juli, landete die isländische Walfangfirma Hvalur hf den 22. Fang der Saison in der Walfangstation in Hvalfjörður an.
 

Umweltschutzgruppen fordern eine Kehrtwende beim Tiefseebergbau

Bei ihrer jährlichen Zusammenkunft in Jamaika treffen sich in diesen Wochen die 168 Mitgliedsstaaten der International Seabed Authority (ISA). Umweltschutzorganisationen fordern die teilnehmenden Regierungen auf, endlich die negativen und irreversiblen Folgen von Tiefseebergbau nicht nur für den Meeresboden, sondern für das gesamte Ökosystem Meer anzuerkennen. Auch den globalen Bemühungen um ein nachhaltigeres Wirtschaftssystem würde der Tiefseebergbau schaden.

Japan will kommerziellen Walfang wieder aufnehmen

Laut einem Bericht der japanischen Tageszeitung Nikkei will die japanische Regierung beim nächsten Treffen der Internationalen Walfangkommission (IWC) offiziell Pläne für die Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs vorlegen. Einige Walpopulationen hätten sich so gut erholt, dass eine erneute Bejagung gerechtfertigt sei.

Island schlachtet ersten Finnwal nach zweijähriger Pause

Nach zwei Jahren Pause hat das isländische Walfangschiff Hvalur 8 heute den ersten Finnwal harpuniert und angelandet. WDC kritisiert die Wiederaufnahme des Finnwalfangs in Island stark. Der nun getötete Wal markiert den Beginn einer Saison, in der bis zu 238 der streng geschützten Meeresriesen geschlachtet werden könnten.

Southern Resident Orca L92 wird vermisst

Das Center for Whale Research gab vor wenigen Tagen die traurige Nachricht bekannt, dass der männliche, 23 Jahre alte, Orca L92 (Crewser) seit längerer Zeit nicht mehr gesichtet wurde. Man muss davon ausgehen, dass er gestorben ist.

Die stark vom Aussterben bedrohte Population der südlichen ortstreuen Orcas (Southern Residents) umfasst damit nur noch 75 Tiere.

Neue Umfrageergebnisse: weniger Unterstützung für Walfang in Island

Laut einer aktuellen Umfrage nimmt die Unterstützung des Walfangs durch die isländische Bevölkerung weiter ab. Mittlerweile befürworten nur noch 34% der Befragten eine Fortführung des kommerziellen Walfangs. Die von einem unabhängigen Markt- und Medienforschungsinstitut durchgeführte Untersuchung ergab weiterhin, dass 34% der befragten Isländer gegen den Walfang sind, während die restlichen 31% weder dafür noch dagegen sind.

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