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Trauer bei den Southern Resident Orcas

Über zwei Wochen lang haben Menschen auf der ganzen Welt die Trauer des 20-jährigen Southern Resident Orca-Weibchens Tahlequah (J34) um ihr totes Neugeborenes verfolgt. Die Mutter trug ihr Baby, das am 24. Juni geboren wurde und kurz darauf verstarb, 1600 km weit durch das Meer. Nach siebzehn Tagen hat Tahlequah sich nun von ihrem Kind getrennt. Das in den USA ansässige Centre for Whale Research gab am 11. August bekannt, dass das Baby vermutlich in der Salish Sea zwischen Kanada und den USA auf den Meeresboden gesunken sei.

100.000 Kleinwale und Delfine werden jedes Jahr getötet

Ein aktueller Bericht von WDC, Pro Wildlife und dem Animal Welfare Institute zeigt das weltweite Ausmaß der Kleinwaljagden: 100.000 Meeressäuger müssen jedes Jahr sterben. Bekannt sind vor allem die Treibjagden in Taiji und auf den Färöer-Inseln – doch in vielen weiteren Ländern werden ebenfalls Kleinwale und Delfine getötet.

Reiseveranstalter Thomas Cook stoppt Eintrittskarten-Verkauf für Delfinarien

WDC begrüßt den Entschluss von Thomas Cook, keine Eintrittskarten für SeaWorld in den USA sowie für den Loro Parque auf Teneriffa mehr zu verkaufen.

Mit einer Kampagne hatte WDC Reiseveranstalter dazu aufgefordert, die Tierschutz-Richtlinien des Dachverbandes ABTA aus dem Jahr 2013 endlich vollständig umzusetzen. Nun hat der Reiseveranstalter Thomas seine Kooperationspartner überprüft und entsprechend gehandelt.

Ende der Zwergwaljagd in Island

In dieser Saison haben isländische Zwergwalfänger deutlich weniger Wale getötet als in den Vorjahren. Insgesamt wurden nur sechs Zwergwale gefangen. Aufgrund einer erweiterten Walschutzzone (in der keine Wale getötet werden dürfen), müssen die Walfänger immer weiter hinaus aufs offene Meer fahren, um Zwergwale zu jagen. Dies führt zu mehr Personalaufwand und höheren Kosten– so Gunnar Jonsson, Geschäftsführer des Walfangunternehmens IP-Utgerd Ltd.

Isländisches Meeresinstitut bestätigt Tötung eines seltenen Hybridwals

Das isländische Meeresinstitut hat bestätigt, dass der vor ein paar Tagen von Walfängern vor Island getötete Wal den Ergebnissen zufolge ein Blau-/Finnwal-Hybrid und kein Blauwal war. Viele Experten stehen den Testergebnissen des Isländischen Meeresinstitutes jedoch skeptisch gegenüber. Auch in isländischen Gewässern gelten Blauwale als geschützte Art – für Hybriden gibt es bisher jedoch keine Regulierung und daher auch keine Strafe.

Rohstoffabbau im Lebensraum der gefährdeten Māui-Delfine?

Im West Coast North Island Marine Mammal Sanctuary, einem zum Schutz des vom Aussterben bedrohten Māui-Delfins geschaffenen Gebietes, dürfen in Zukunft Untersuchungen zum Rohstoffabbau durchgeführt werden. Das würde zu einer erheblichen Beeinträchtigung der letzten 60 Tiere führen.

Delfin in der Lübecker Bucht gesichtet

In der Lübecker Bucht vor Travemünde wurde am Dienstagmorgen ein Delfin gesichtet. Er schwamm in der Bugwelle eines Bootes der Lübecker Hafenbehörde. Die Besatzung des Bootes filmte den Delfin, bei dem es sich um einen Großen Tümmler handelt. Auch die Wasserschutzpolizei Lübeck-Travemünde entdeckte den Delfin in der Bucht. Ob er sich noch immer dort aufhält, ist derzeit unbekannt.

Schiffsverkehr und Lärm bedrohen Wale und Delfine

Wale und Delfine nutzen Schall, um sich zu orientieren und sich mit Artgenossen zu verständigen. Auch bei der Jagd rufen sich die Meeressäuger gegenseitig zu, wenn sie Beute gefunden haben.

Isländische Walfänger töten Blauwal

Isländische Walfänger haben einen Blauwal getötet und angelandet. In der Roten Liste der gefährdeten Arten ist diese Art als stark gefährdet aufgeführt. Am Sonntag, 8. Juli, landete die isländische Walfangfirma Hvalur hf den 22. Fang der Saison in der Walfangstation in Hvalfjörður an.
 

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