Japan tötet erneut 115 Wale

Die japanische Fischereibehörde hat bekannt gegeben, dass erneut 90 Sei- und 25 Brydewale von ihrer Jagdflotte im Nordwest-Pazifik getötet wurden. Die jährlichen Jagden starteten im Mai. Laut Vertretern des Japanischen Walforschungsinstituts wurden die Wale für wissenschaftliche Zwecke getötet, wie etwa Untersuchungen des Mageninhalts.

Im März 2014 entschied der Internationale Gerichtshof, dass Japans „Walforschungsprogramm“ in der Antarktis gegen das Moratorium der Internationalen Walfangkommission (IWC) aus dem Jahr 1986 verstößt, da es so gut wie keine verwertbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse erzielt habe und der Großteil des Fleisches zudem im kommerziellen Verkauf landet.

Japan nutzt das Schlupfloch des Wissenschaftswalfangs seit Jahrzehnten für die kommerzielle Waljagd unter dem Deckmantel der Forschung. Eine Vorgehensweise, die wachsender Kritik seitens der internationalen Gemeinschaft ausgesetzt ist.

Darüber hinaus verstößt der kommerzielle Verkauf der getöteten Seiwale nach Meinung von WDC gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) da Japan für diese Walart keinen Vorbehalt bei CITES eingelegt hat.

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