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Umstrittenes Delfinarium in Arizona schließt nach mehrfachen Todesfällen

Ein Delfinarium in Scottsdale im Bundesstaat Arizona hat angekündigt, dass es in Kürze schließen wird. Grund dafür ist der Tod von insgesamt vier Delfinen in einem Zeitraum von nur zwei Jahren.

Bei dem zuletzt verstorbenen Delfin handelt es sich um den 22-jährigen Großen Tümmler Kai. Laut einer offiziellen Erklärung hat er kurz vor seinem Tod nicht gefressen, ist nicht geschwommen und konnte nicht normal atmen.

Trauernde Delfinmutter vor Neuseeland

Wie die neuseeländische Regierung auf ihrer Webseite berichtet, wurde Anfang Februar eine Delfinmutter über längere Zeit beobachtet, wie sie ihr wahrscheinlich tot geborenes Kalb auf der Schnauze mit sich nahm. Die Delfinmutter, ein Großer Tümmler, zeigte - wie bei Walen und Delfinen üblich - ein starkes Bindungsverhalten an ihren Nachwuchs und wollte das Baby, obwohl tot, nicht loslassen bzw. zurücklassen.

Orcas im russischen “Walgefängnis” sind gefährlichem Frost ausgesetzt

Die 11 Orcas, die gemeinsam mit 87 Belugas in winzigen Becken, bei Vladivostock, für den Weiterverkauf nach China gehalten werden, leiden massiv unter den eisigen Temperaturen. Berichten zufolge haben die Tiere bereits Frostbeulen ausgebildet.

Mit den sinkenden Temperaturen entstehen auch die ersten Eisflächen auf der Wasseroberfläche, die von den Mitarbeitern vor Ort täglich aufgehackt werden müssen.

Ein weiterer Orca stirbt in SeaWorld

SeaWorld gab am Montag bekannt, dass Orca Kayla, die im Vergnügungspark Orlando, Florida, gehalten wurde, gestorben ist.

Kayla wurde 30 Jahre alt und verbrachte, seit ihrer Geburt 1988 im SeaWorld Park San Antonio, ihr gesamtes Leben in Gefangenschaft. Kaylas Vater war ein in freier Wildbahn gefangener Orca aus British Columbia in Kanada, während ihre Mutter in den Gewässern vor Island gefangen wurde. In der Natur wären sich diese beiden Orcas niemals begegnet.

Gefährdeter Seiwal verhungerte wegen Plastiktüte

Eine Plastiktüte führte wahrscheinlich zum Tod eines gefährdeten, etwa fünf Meter langen Seiwals. Der Wal wurde an einem Strand der US-Ostküste von North Carolina angespült und am 13.1.2019 entdeckt. Der Seiwal war stark unterernährt und wirkte krank, deshalb entschieden die zuständigen Behörden vor Ort, den Wal einzuschläfern.

Belugas an Bord

Die europäische Frachtfluggesellschaft Cargolux wird im Frühjahr 2019 die beiden Belugas Little Grey und Little White nach Island bringen, wo sie im ersten Beluga-Refugium der Welt in einer natürlichen Umgebung leben sollen. Die Fluggesellschaft wird für die Kosten des Transports aufkommen.

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