Zum Inhalt springen
Alle News
  • Alle News
  • Beifang
  • CBD
  • CITES
  • CMS
  • Delfinarien
  • Grüner Wal
  • High Seas Treaty
  • IWC
  • Meeresschutz
  • Plastik
  • Projekte
  • UNFCCC
  • Walbeobachtung
  • Walfang

Seltener Schnabelwal gestrandet

Der seltene Bahamonde-Schnabelwal ist vermutlich eng mit dem Layard-Schnabelwal verwandt, der auf diesem Foto zu...
Menschen am Strand beobachten Delfine

Neues von unserem Forschungsprojekt in Patagonien

Dank finanzieller Unterstützung von WDC konnten Forscher Miguel Iñíguez und das Team der Organisation Fundación...
WDC-Expertin untersucht lebend gestrandeten Delfin

WDC unterstützt Rettungsaktion von Delfinen in den USA

Eine WDC-Expertin überprüft die Vitalfunktionen eines 2023 lebend gestrandeten Delfins. © WDC; WDC ist durch...
Beluga whale

Belugas aus der Ukraine in spanisches Delfinarium transportiert

Beluga © GREMM Zwei Belugas sind aus einem Delfinarium im ukrainischen Kriegsgebiet evakuiert und in...

Belugas aus der Ukraine in spanisches Delfinarium transportiert

Beluga whale
Beluga © GREMM

Zwei Belugas sind aus einem Delfinarium im ukrainischen Kriegsgebiet evakuiert und in das spanische Delfinarium L’Oceanigrafico gebracht worden. WDC begrüßt die Rettung der beiden Individuen, mahnt jedoch, die Zucht mit Belugas nicht fortzusetzen.  

Das 15-jährige Beluga-Männchen "Plombir" und das 14 Jahre alte Beluga-Weibchen "Miranda" sind vergangenen Dienstag aus dem NEMO-Delfinarium im ukrainischen Charkiw nach Valencia, Spanien, ausgeflogen worden und werden nun im dortigen Delfinarium L’Oceanigrafico gehalten.  

Die beiden Weißwale befanden sich bei Antritt ihrer Reise laut des begleitenden Teams aus Expert:innen in einem schlechten Gesundheitszustand. Ihre geringen Überlebenschancen im umkämpften Charkiw hätten jedoch den Ausschlag dafür gegeben, ihnen die Strapazen des gefährlichen Transports dennoch zuzumuten.  

Nach einer Eingewöhnungsphase sollen sie gemeinsam mit den bereits dort lebenden Weißwalen, "Kylu" und ihrer Tochter "Yulka", auch der Öffentlichkeit präsentiert werden. Nach dem Tod von "Kairo", Yulkas Vater, waren Mutter und Tochter die einzigen in Europa gehaltenen Belugas. Mit den beiden Weißwalen aus der Ukraine steigt diese Zahl nun auf vier. 

"Wir freuen uns, dass Plombir und Miranda in Sicherheit gebracht wurden und auch das Transport-Team wohlauf ist. Gleichzeitig zeigt dieses Beispiel deutlich, dass Belugas und alle anderen in Gefangenschaft gehaltenen Wale und Delfine an Land zu 100 Prozent vom Menschen abhängig sind. Sie können sich nicht einfach selbst in Sicherheit bringen, wenn Gefahr – wie in diesem Fall durch Krieg – droht", sagt Tamara Narganes Homfeldt, Meeresbiologin bei WDC.  

"Wir fordern die Betreiber:innen von L’Oceanigrafico dringend dazu auf, den möglicherweise traumatisierten Walen Ruhe zu gönnen und keinesfalls Zuchtversuche zu unternehmen, die das Leid dieser in die Freiheit gehörenden Lebewesen nur verlängert", mahnt Narganes Homfeldt.

Wussten Sie ...?

dass WDC das weltweit erste Meeresrefugium für ehemals in Gefangenschaft gehaltene Belugas auf den Weg gebracht hat?

Folgen Sie WDC auf Social Media!

Mehr Nachrichten

Lesen Sie weitere News und Blogs aus der Welt der Wale und Delfine.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Wir setzen uns weltweit in verschiedenen Projekten für Wale und Delfine ein.

Über Laura Zahn

Laura Zahn arbeitet bei WDC Deutschland im Bereich Kommunikation. Sie ist zuständig für die Erstellung von News und Blogs sowie unsere Newsletter. Außerdem arbeitet Laura bei der Entwicklung und Koordination von Kampagnen mit.

Hinterlassen Sie einen Kommentar