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EU stimmt für ehrgeiziges Renaturierungsgesetz

Delfine jagen Fische
Gemeine Delfine bei der Jagd auf Makrelen, Azoren © Christopher Swann

80 Prozent der Lebensräume in der EU sind aktuell in einem ökologisch unzureichenden Zustand. Das neu beschlossene EU-Renaturierungsgesetz ist ein entscheidender Schritt im Naturschutz. Es zielt darauf ab, die durch die Klimakrise und menschliche Einflüsse beeinträchtigten Ökosysteme wiederherzustellen.

Es ist das erste Gesetz weltweit, das Staaten dazu verpflichtet, nicht nur Ökosysteme zu erhalten und zu bewahren, sondern auch bereits zerstörte Flächen wiederherzustellen. Dazu zählen nicht nur Wälder, Grünland und Feuchtgebiete, sondern auch Gewässer, Flüsse, Seegraswiesen und Korallenriffe. Diese Ökosysteme bilden die Grundlage des gesamten Lebens auf der Erde, denn sie produzieren Sauerstoff, filtern Wasser und speichern Kohlenstoff.

Das Gesetz ist Teil des "European Green Deal" und stand bis vor Kurzem auf der Kippe, da sich auf EU-Ebene keine Mehrheit von 20 EU-Staaten fand, die mehr als 66 Prozent der Bevölkerung der EU repräsentieren. Nun kam es überraschend doch noch zur benötigten Mehrheit.

Das Gesetz zielt darauf ab, bis 2030 mindestens 20 Prozent der Land- und Meeresflächen in der EU und bis 2050 alle sanierungsbedürftigen Ökosysteme wiederherzustellen. Die Mitgliedstaaten müssen bis 2030 mindestens 30 Prozent der Lebensräume von schlechtem in einen guten Zustand versetzen. Bis 2040 müssen die Staaten in 60 Prozent und bis 2050 in 90 Prozent der geschädigten Ökosysteme geeignete Maßnahmen für die Renaturierung ergriffen haben.

"Wir als Arten- und Meeresschutzorganisation, freuen uns sehr über diesen großen Schritt Richtung gesündere Meere. Besonders, da auch bei uns in Deutschland vielen Ökosystemen ein besorgniserregender Zustand attestiert wird. Dieses Gesetz kann zu einer entscheidenden Verbesserung der Lebensbedingungen, nicht zuletzt für den bedrohten Schweinswal in der zentralen Ostsee, führen", sagt Franziska Walter, Geschäftsführerin von WDC Deutschland.

Schweinswal © Alamy Stock Photography/Nature

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Über Bianca König

Bianca König leitet bei WDC Deutschland das Team Kommunikation. Sie ist zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, das Magazin WAL & MEER sowie den Jahresbericht und plant Kampagnen mit. Sie ist verantwortlich für die Kommunikationsplanung rund um Konferenzen und Konventionen für WDC international. Als Ehrenamtliche unterstützt sie regelmäßig die Forschungsarbeiten der Orca-Forschungsstation OrcaLab an der kanadischen Westküste, wo die Paten-Orcas von WDC beheimatet sind.

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