Zum Inhalt springen
Alle News
  • Alle News
  • Beifang
  • CBD
  • CITES
  • CMS
  • Delfinarien
  • Grüner Wal
  • High Seas Treaty
  • IWC
  • Meeresschutz
  • Plastik
  • Projekte
  • UNFCCC
  • Walbeobachtung
  • Walfang

Seltener Schnabelwal gestrandet

Der seltene Bahamonde-Schnabelwal ist vermutlich eng mit dem Layard-Schnabelwal verwandt, der auf diesem Foto zu...
Menschen am Strand beobachten Delfine

Neues von unserem Forschungsprojekt in Patagonien

Dank finanzieller Unterstützung von WDC konnten Forscher Miguel Iñíguez und das Team der Organisation Fundación...
WDC-Expertin untersucht lebend gestrandeten Delfin

WDC unterstützt Rettungsaktion von Delfinen in den USA

Eine WDC-Expertin überprüft die Vitalfunktionen eines 2023 lebend gestrandeten Delfins. © WDC; WDC ist durch...
Beluga whale

Belugas aus der Ukraine in spanisches Delfinarium transportiert

Beluga © GREMM Zwei Belugas sind aus einem Delfinarium im ukrainischen Kriegsgebiet evakuiert und in...

Seiwale kehren in die Gewässer Argentiniens zurück

Seiwale © Caroline Weir
Seiwale © Caroline Weir

Seiwale wurden vor Argentinien durch den kommerziellen Walfang nahezu ausgerottet. Dank des internationalen Walfangverbots konnte sich die Population so weit erholen, dass wieder Seiwale vor den Küsten Argentiniens gesichtet werden.

Die gräulich-blau bis dunkelgrau gefärbten Seiwale wurden in den 1920er und -30er Jahren entlang der argentinischen Küste intensiv gejagt. Unzählige Individuen fielen den Harpunen der Walfänger:innen zum Opfer. Ihr Überleben verdankt die Population dem kommerziellen Walfangverbot aus dem Jahr 1986 und weiteren Schutzgesetzen. In den letzten Jahren sind erstmals wieder einige Sichtungen dokumentiert worden, woraus Wissenschaftler:innen des Forschungsrats der argentinischen Regierung CONICET schlussfolgern, dass die Population der Wale vor Argentinien angewachsen ist. 

Seiwale bringen nur alle zwei bis drei Jahre ein Jungtier zur Welt. Somit habe es an die 100 Jahre gedauert, bis sich die Population auf das Niveau vor der intensiven Bejagung erholte. Dass nun nach Jahrzehnten wieder Wale gesichtet werden, werten die Forschenden als Beweis ihrer Theorie. Die gezielte Beobachtung einzelner Individuen soll bald Aufschluss über ihre Wanderrouten geben. 

"Die Rückkehr der Seiwale haben wir dem Walfang-Moratorium zu verdanken, ohne das die Seiwale vermutlich ausgestorben wären. Wir dürfen auf keinen Fall zulassen, dass das Moratorium durch Länder wie Japan, Norwegen und Island weiter untergraben wird. Denn gerade in Zeiten des Klimawandels braucht der Ozean mehr Wale und nicht weniger", sagt Katrin Matthes, Koordinatorin des Bereichs Walfang bei WDC Deutschland. 

Wissenschaftliche Studien belegen, dass Wale eine wichtige Rolle im Ökosystem der Weltmeere und für das globale Klima spielen. Ihr Fehlen hat ungeahnte Folgen. Fischer:innen und Walfänger:innen argumentieren, dass Wale bejagt werden müssen, weil sie zu viel Fisch fressen. In Wirklichkeit ist es umgekehrt: Wale tragen zu gesunden Fischbeständen bei! 

Auch andere Großwal-Populationen wie die Blauwale vor den Seychellen oder Buckelwale im Nordpazifik konnten sich erholen. Jedoch setzen die intensive Nutzung der Meere durch den Menschen und nicht zuletzt die Erwärmung des Ozeans durch den Klimawandel die Meeressäuger erneut unter Druck.  

Wussten Sie ...?

dass weibliche Seiwale größer als ihre männlichen Artgenossen werden?

Folgen Sie WDC auf Social Media!

Mehr Nachrichten

Lesen Sie weitere News und Blogs aus der Welt der Wale und Delfine.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Wir setzen uns weltweit in verschiedenen Projekten für Wale und Delfine ein.

Über Laura Zahn

Laura Zahn arbeitet bei WDC Deutschland im Bereich Kommunikation. Sie ist zuständig für die Erstellung von News und Blogs sowie unsere Newsletter. Außerdem arbeitet Laura bei der Entwicklung und Koordination von Kampagnen mit.

Hinterlassen Sie einen Kommentar