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WDC-Projekt schützt Wale vor Verheddern in Fischernetzen

Reusen an Bord eines schottischen Fischerboots © WDC In einem wegweisenden Gemeinschaftsprojekt mit schottischen Fischer:innen...
In der letzten Saison tötete die japanische Walfang-Flotte 83 Zwerg-, 187 Bryde- und 24 Sei-Wale. Nun sollen Finnwale ebenfalls zur Jagd freigegeben werden. © Mark Votier

Schlechte Aussichten für Finnwale in Japan

In der letzten Saison tötete die japanische Walfang-Flotte 83 Zwerg-, 187 Bryde- und 24 Sei-Wale....
Dieser Finnwal musste mit zwei Harpunen beschossen werden und musste lange Todesqualen erleiden. © Hard To Port

Island nimmt den Walfang wieder auf

Dieser Finnwal musste mit zwei Harpunen beschossen werden und musste lange Todesqualen erleiden. © Hard...
Walfang auf Island

Neuer Bericht zeigt: Wale in Island leiden weiter

Dieser Wal starb erst nach zwei Harpunenschüssen und musste leiden. © Hard To Port /...

Vogelgrippe erstmals bei Großem Tümmler nachgewiesen

Bottlenose dolphin at surface
Großer Tümmler © Charlie Phillips

Das Vogelgrippe-Virus HPAIV ist erstmals bei einem Großen Tümmler in Florida, USA, nachgewiesen worden. In den vergangenen Jahren sind bereits Millionen von Vögeln, darunter auch Tausende Pinguine aber auch Säugetiere wie Katzen, Bären, Füchse und Robben daran verendet.

Der gesundheitlich angeschlagene Große Tümmler war bereits 2022 im Dixie County – Kanal in Not geraten und während einer Rettungsaktion verstorben. Im Rahmen einer Autopsie wiesen Wissenschaftler:innen der Universität von Florida nun das Vogelgrippe-Virus nach, das unter anderem zu einer Entzündung der Hirnhaut sowie des Gehirns geführt hatte. 

Den Forschenden zufolge könnte sich das Virus zur Gefahr für Wale und Delfine entwickeln. Derzeit ist allerdings noch nicht bekannt, wie die Übertragung bei Walen und Delfinen funktioniert. Somit bleibt unklar, ob der verendete Delfin von Florida Artgenossen damit infiziert hat.

"Diese Nachricht ist beunruhigend und es gilt, noch viele offene Fragen zu klären. Es ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich, dass der Delfin mit infizierten Vögeln in Kontakt gekommen ist. Eine bei Meeressäugern dominierende Virusvariante konnte allerdings bisher nicht festgestellt werden. Daher hoffen wir, dass es sich bei diesem Delfin um einen weiteren Einzelfall handelt", sagt Tamara Narganes Homfeldt, Meeresbiologin bei WDC Deutschland.   

"Die mit Abstand größten Gefahren für Wale und Delfine gehen von uns Menschen aus. Allein die Meeresverschmutzung und der zunehmende menschengemachte Lärm in den Meeren verursachen Stress, der auf Dauer das Immunsystem der Meeressäuger schwächt. Das macht sie zum Beispiel anfälliger für Virusinfektionen. Deswegen müssen wir Wal- und Delfinpopulationen vor allem vor anthropogenen Gefahren effektiv schützen", fordert Narganes Homfeldt.  

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Über Laura Zahn

Laura Zahn arbeitet bei WDC Deutschland im Bereich Kommunikation. Sie ist zuständig für die Erstellung von News und Blogs sowie unsere Newsletter. Außerdem arbeitet Laura bei der Entwicklung und Koordination von Kampagnen mit.

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