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Maori erklären Wale zu juristischen Personen

Buckelwal unterwasser
Wale sind empfindsame Wesen.

Hochrangige Vertreter:innen der indigenen Bevölkerung Neuseelands und Polynesiens unterzeichneten eine Deklaration für den Ozean, die Walen den Status juristischer Personen verleiht.  

Der Maori-König Tuheitia Paki und mehr als ein Dutzend Vertreter:innen verschiedener Maori-Stämme der Cookinseln und Tahiti kamen vor wenigen Tagen auf Raratonga, der größten der Cookinseln, zusammen. Gemeinsam brachten sie die Vereinbarung "He Whakaputanga Moana" ("Deklaration für den Ozean") auf den Weg, die Wale besser schützen soll.  

Beschützer werden zu Schutzbedürftigen 

Für die Maori Neuseelands und Polynesiens gelten Wale als heilig. Die sanften Riesen beschützten ihre Vorfahren bei ihren Reisen über das Meer, so der Maori-Glaube. 

Nun seien die Wale die Schutzbedürftigen. Dabei weisen die Maori auf die wichtige Rolle der Meeressäuger als Schlüssel-Spezies ihres Ökosystems hin. Die indigene Bevölkerung im Pazifik lebe seit jeher im Einklang mit dem Meer und seinen Bewohnern. Wale werden von ihnen als fühlende Wesen anerkannt. 

Wale zu juristischen Personen zu erklären, geht weit über die gängigen Schutzkonzepte hinaus: Zu den inhärenten Rechten von Walen gehören laut der Maori-Deklaration unter anderem das Recht auf Bewegungsfreiheit und einen intakten Lebensraum. 
Die Vereinbarung ist zwar kein international bindender Vertrag, jedoch gehe eine Signalwirkung von ihr aus, so die Maori-Umweltschützerin Mere Takoko gegenüber der Presse. Die Unterzeichner:innen hoffen, dass sich bald auch andere Inseln der Region der Initiative anschließen und sich dieses Schutzkonzept irgendwann auf internationaler Ebene in entsprechende Gesetze gegossen wird. 

Auch wir setzen uns für Persönlichkeitsrechte von Walen und Delfinen ein

In den vergangenen sechzig Jahren haben Wissenschaftler:innen herausgefunden, dass es keinen Grund gibt, Wale und Delfine weiterhin wie Dinge oder Ressourcen zu behandeln. In vielen Ländern darf man mit ihnen aber immer noch Gewinne erzielen, sie jagen, fangen und töten oder zur Belustigung ausstellen. Laut deutschem Grundgesetz sind Tiere zwar keine "Sachen", jedoch wird ihnen bisher noch kein Personenrecht zugestanden.

Bis zur gesetzlichen Anerkennung von vergleichbaren Rechten für Tiere ist es vermutlich noch ein langer Weg, obwohl das Nonhuman Rights Project in den USA versucht, genau diese Rechte für Menschenaffen gerichtlich zu erstreiten. 

Ein Schritt auf dem Weg zur Anerkennung der Rechte von Walen und Delfinen ist die von WDC gemeinsam mit Partnern ausgearbeitete  Declaration of Rights for Cetaceans: Whales and Dolphins  (Erklärung der Rechte für Meeressäuger: Wale und Delfine). 

Buckelwalmutter und ihr Baby

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Über Laura Zahn

Laura Zahn arbeitet bei WDC Deutschland im Bereich Kommunikation. Sie ist zuständig für die Erstellung von News und Blogs sowie unsere Newsletter. Außerdem arbeitet Laura bei der Entwicklung und Koordination von Kampagnen mit.

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