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Weiterer Orca in französischem Delfinarium verstorben

Orca im Marineland. © Pixabay
Orca im Marineland. © Pixabay

Orca Inouk ist am 28. März im Marineland Antibes in Frankreich verstorben. Er wurde 25 Jahre alt.

Inouk ist der zweite Orca, der innerhalb von sechs Monaten in der Einrichtung verstarb. Im Oktober 2023 berichteten wir bereits über den plötzlichen Tod von Moana. Zur Todesursache von Inouk wurde bisher noch nichts bekannt gegeben. Die Ergebnisse der angeordneten Untersuchung stehen noch aus.

Inouk’s Gesundheitszustand gab bereits seit einigen Jahren Grund zur Sorge. Seine Zähne waren durch das Kauen an den Wänden des Betonbeckens, in dem er seit seiner Geburt 1999 gehalten wurde, stark beschädigt. Zahnprobleme bei Orcas in Gefangenschaft bergen ein großes Risiko für Infektionen und führen nicht selten zum Tod der Meeressäuger.

Im Delfinarium in Antibes, das sich in einem schlechten Allgemeinzustand befindet, verbleiben nun noch zwei Orcas: Inouk’s Schwester Wikie und ihr Sohn Keijo.

Ein geplanter Transport der Orcas nach Japan wurde Ende Januar von einem Gericht verboten und auf Eis gelegt. Gerade bei den inzwischen verstorbenen Orcas Moana und Inouk gab es große Bedenken bezüglich des Transports, aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme. Die französische NGO OneVoice setzt sich dafür ein, Wikie und Keijo in ein Meeresrefugium zu bringen. Das Vorhaben wird durch WDC, als Mitglied bei der Koalition "Dolphinaria Free Europe" unterstützt. Marineland lehnt eine Kooperation und Beteiligung bisher aber ab und hat stattdessen die Orca-Shows wieder aufgenommen, womit klar gezeigt wird, dass das Wohlbefinden der Orcas für die Einrichtung nicht an erster Stelle steht.

*** Update vom 05.04.2024 ***

Die vorläufige Autopsie von Inouk ergab, dass ein Metallteil den Tod des Orcas verursacht hat. Inouk hatte den Fremdkörper verschluckt, der daraufhin eine Entzündung auslöste.

Männlicher Southern Resident Orca

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Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.

1 Kommentar

  1. Veröffentlicht von A.Minz am 17. April 2024 um 10:14 pm

    Inouk wäre vielleicht noch am Leben, wenn er den Transport nach Japan gemacht hätte. Ich kannte den Wal sehr lang und sehr gut! Auch die Mitarbeiter, Trainer etc.
    Japan war die letzte Rettung für die Tiere! Die Beckem im Marieneland sind nicht ok!!! Deshalb sollte ein Transport erfolgen.
    Durch die Antis ist alles auf Eis gelegt! Was Moana und Inouk das Leben kostete!

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