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Schweinswal, der als Beifang gestorben ist. © WDC
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Schweinswal im Netz © Greenpeace

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Stoppen wir jetzt die Grundschleppnetzfischerei!

Gemeinsam mit Patagonia fordern wir einen sofortigen Stopp der Grundschleppnetzfischerei in Meeresschutzgebieten und küstennahen Zonen. Unterzeichnen auch Sie die Petition!  

Haben Sie gewusst, dass jeder zweite Atemzug, den wir nehmen, aus dem Meer stammt? 

Der Erhalt eines gesunden marinen Ökosystems voller Leben ist unerlässlich, doch bedrohter als jemals zuvor.  

Zu den zerstörerischsten, industriellen Fischereimethoden gehört die Grundschleppnetzfischerei. Dabei werden beschwerte Netze von einem Boot aus abgeworfen und über den Meeresboden gezogen. Empfindliche Lebensräume wie Riffe, Sandbänke und Seegraswiesen werden dadurch komplett verwüstet. Neben den Zielarten geraten unzählige Meereslebewesen als Beifang in diese Netze – ohne Chance auf Entkommen. 

Zeichnung eines Grundschleppnetzes
Zeichnung eines Grundschleppnetzes © Freshwater and Marine Image Bank

Realitäts-Check in Europa 

Leider ist die Grundschleppnetzfischerei auf der ganzen Welt gängige Praxis, doch Europa ist sogar Spitzenreiter: Während weltweit im Schnitt 14 Prozent der Gewässer mit Schleppnetzen befischt werden, sind es in Europa 50 Prozent. Besonders tragisch: Selbst in ausgewiesenen Meeresschutzgebieten darf nach wie vor zum Großteil ohne Einschränkungen mit Grundschleppnetzen gefischt werden. Zwar hat die Europäische Kommission unlängst ein Verbot der Grundschleppnetzfischerei in den Meeresschutzgebieten angekündigt, dieses soll jedoch erst ab 2030 in Kraft treten.  

Diese Zeit haben die Meere nicht, wir müssen jetzt handeln! Denn von Grundschleppnetzen zerstörte Meereswälder und Seegraswiesen brauchen bis zu sechs Jahre, um sich von der Zerstörung zu erholen. Manche Arten schaffen das vielleicht nie. 

Die Meere brauchen Ihre Stimme!

Deshalb fordern wir einen sofortigen Stopp der Grundschleppnetzfischerei in Meeresschutzgebieten und küstennahen Zonen. Für manch gefährdete Arten wie den Ostsee-Schweinswal ist dies eine der letzten Chancen zu überleben. 

Über 140.000 Menschen haben bereits die Petition "End bottom trawling" (deutsch: Jetzt Grundschleppnetzfischerei beenden!”) unterzeichnet, helfen auch Sie mit Ihrer Unterschrift. Danke! 

Wal im Netz (C) Greenpeace

Ihre Stimme für den Meeresschutz!

Wussten Sie..,?

... dass jährlich Hunderttausende Wale und Delfine als ungewollter Beifang sterben?

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