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Bedrohte Orcas erhalten Schutzstatus im US-Bundesstaat Oregon

Orca springt aus dem Wasser
Orca springt aus dem Wasser. © Pexels/Adam Ernster

Die Southern Resident Orca-Population soll zukünftig im Rahmen des „Oregon Endangered Species Act“ besser geschützt werden. WDC hatte 2023 gemeinsam mit dem „Center for Biological Diversity“ und „Defenders of Wildlife“ einen entsprechenden Antrag eingereicht.  

Die Fischerei- und Wildtierkommission des US-Bundeststaates Oregon hat beschlossen, die gefährdete Population der Southern Resident Orcas in das Gesetz für bedrohte Arten des Bundesstaates aufzunehmen. Eine Petition, die WDC gemeinsam mit Partnern im Februar 2023 eingereicht hatte, war somit erfolgreich.  

Nach dieser Entscheidung muss nun ein Managementplan ausgearbeitet werden, der von den zuständigen Behörden konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung der Hauptbedrohungen für die Orcas verlangt. Diese sind Unterwasserlärm, Meeresverschmutzung und Nahrungsknappheit. Die Southern Resident Orcas ernähren sich fast ausschließlich von Königslachs. Dessen Populationen gehen aufgrund von Lebensraumverlust (zum Beispiel durch Dämme, die den Zugang zu den Laichgebieten versperren) und Umweltverschmutzung jedoch seit Jahren drastisch zurück.  

“Die Orcas haben für die lokale Bevölkerung einen hohen kulturellen Stellenwert und spielen eine wichtige Rolle für ein gesundes Ökosystem in der Region. Ihr Schutz ist für alle Seiten ein Gewinn”, sagt Regina Asmutis-Silvia, Leiterin von WDC in Nordamerika.  

Obwohl bekannt ist, dass diese Orcas hauptsächlich im Puget Sound und in den Küstengewässern des Bundesstaates Washington leben, verbringen sie auch viel Zeit mit der Nahrungssuche in den Binnen- und Küstengewässern von Oregon und Kalifornien. Die Mündung des Columbia River an der Nordgrenze von Oregon ist ein wichtiges Nahrungsgebiet für die Orcas. Mehr als die Hälfte des Königslachses, den die Orcas in den Küstengewässern jagen, stammt aus dem Columbia-Becken. 

Die Southern Resident Orcas sind bereits in den gesamten USA sowie im Bundesstaat Washington durch den „Endangered Species Act“ geschützt. Trotzdem ging die Population in den letzten Jahren weiter zurück. Derzeit gibt es nur noch 75 Individuen.  

“Wir hoffen, dass bald konkrete Schutzmaßnahmen in Oregon umgesetzt werden, denn die Zeit drängt!”, so Asmutis-Silvia weiter.  

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Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.

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