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Norwegen erhöht Walfangquote

Toter Wal wird an Bord eines Walfängers gehievt
Getöteter Wal in Norwegen © Michael Tenten/IMMCS

Die norwegische Regierung hat die Gesamtzahl der Wale, die in dieser Saison getötet werden dürfen, auf 1157 Individuen erhöht 157 mehr als im letzten Jahr. 

Norwegen setzt die grausame Jagd auf Zwergwale fort, weil es gegen das weltweite Verbot des kommerziellen Walfangs "Einspruch" erhebt. Unzählige Wale werden getötet, obwohl die Nachfrage nach Walfleisch im Land sinkt und die Walfangflotte kleiner wird.  

Die norwegische Fischereiministerin Cecilie Myrseth rechtfertigte diese Entscheidung in einer bizarren Erklärung: Wale fräßen bedeutende Mengen an Fisch und stellten Nahrungskonkurrenten für andere Arten, einschließlich des Menschen, dar. Der norwegische Walfang trüge daher zum Gleichgewicht in den marinen Ökosystemen bei. 

Schein-Argumente und echte Grausamkeit 

Diese Schein-Argumente der Walfangnationen lassen sich schnell entkräften: Längst ist wissenschaftlich erwiesen, dass Wale eine zentrale Rolle für die Gesundheit unserer Meere spielen und damit zu unseren Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel werden. Die Fehlinformation, Wale seien schädlich für die Fischpopulationen, steht ebenfalls im Widerspruch zur wissenschaftlichen Forschung, denn das Gegenteil ist der Fall: Eine größere Anzahl von Walen führt zu einer höheren Produktivität des Ökosystems, was wiederum ein Anwachsen der Fischpopulationen bedeutet. Mit weiteren Mythen räumen WDC-Expert:innen in diesem Blog auf.
Darüberhinaus ist Walfang grausam, da viele Wale nach dem Beschuss mit Granatharpunen lange Zeit zum Sterben brauchen.  

Nur vier Prozent der Norweger:innen isst regelmäßig Walfleisch 

Einzig die Unterstützung der norwegischen Regierung erhält die Walfangindustrie in Norwegen am Leben, da die Nachfrage an Walfleisch kontinuierlich sinkt. Wir haben eine Umfrage über die Nahrungsgewohnheiten der Norweger:innen mitfinanziert, aus der hervorging, dass nur vier Prozent der Bevölkerung regelmäßig Walfleisch isst, während zwei Drittel es entweder nie oder nur "vor langer Zeit" gegessen haben. 

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Über Laura Zahn

Laura Zahn arbeitet bei WDC Deutschland im Bereich Kommunikation. Sie ist zuständig für die Erstellung von News und Blogs sowie unsere Newsletter. Außerdem arbeitet Laura bei der Entwicklung und Koordination von Kampagnen mit.

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