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US-Abgeordnete bringen Delfinarien-Gesetzesentwurf erneut ein

Orca führt Kunststücke im Miami Seaquarium vor.
Orca führt Kunststücke im Miami Seaquarium vor. © Leonardo Da Silva / Flickr

Am 30. Januar haben mehrere Abgeordnete den Strengthening Welfare in Marine Settings (SWIMS) Act erneut im US-Kongress eingebracht. Sollte dieses Gesetz verabschiedet werden, würde es Fang und Zucht von Orcas, Belugas, Grindwalen und Kleinen Schwertwalen für Delfinarien beenden. 

Sollte der SWIMS-Gesetzesentwurf angenommen werden, wären Fang, Ein- und Ausfuhr sowie die Zucht mit Individuen dieser Wal- und Delfinarten in Gefangenschaft verboten. Das Gesetz würde somit die Gefangenschaftshaltung dieser Arten in den USA langfristig beenden. Ausnahmen würden lediglich für Individuen gelten, die in ein Meeresrefugium transportiert oder ausgewildert werden sollen.

Die Forschung hat gezeigt, dass Wale und Delfine
fühlende, intelligente Lebewesen sind, die in komplexen Sozialstrukturen leben und teilweise lebenslängliche Bindungen eingehen. Eine natürliche und artgerechte Haltung von Walen und Delfinen in Delfinarien ist nicht möglich.

"Die Verabschiedung des SWIMS-Gesetzes würde einen Perspektivwechsel einläuten: Anstatt sie als Bestandteil einer Unterhaltungs-Show
zu betrachten, würden Wale und Delfine endlich als intelligente, emotionale Wesen anerkannt, die für das empfindliche Gleichgewicht in unseren Ozeanen unerlässlich sind. Dieses Gesetz wäre auch ein längst überfälliger Schritt, um die grausamen Wildfänge und Qualzuchten in Gefangenschaft endlich zu beenden", sagt Luke McMillan, Kampagnenleiter bei WDC.

Delfinlagune Nürnberg
Delfinlagune Nuernberg © WDC

Gedopte Delfine in Deutschland 

Auch in Deutschland werden noch immer zwei Delfinarien betrieben, in denen 14 Große Tümmler ihre Runden in tristen Betonbecken drehen. Eine Analyse der Haltungsdaten des Tiergarten Nürnbergs hat gezeigt, dass die Haltung der Delfine dort nur unter starkem Medikamenteneinsatz und regelmäßiger Gabe von Beruhigungsmitteln möglich ist. Zudem ist der Fortbestand der Delfinarien – wie im Falle der Delfinlagune in Nürnberg – mit exorbitanten Kosten verbunden, die unter anderem auch mit Steuergeldern finanziert werden.

"In mehreren Ländern Europas wurde die Delfinhaltung schon vor Jahren beendet – zum Beispiel in Großbritannien und der Schweiz. Deutschland muss endlich nachziehen!” fordert Tamara Narganes Homfeldt, Meeresbiologin bei WDC Deutschland. 

WDC setzt sich dafür ein, dass Zucht und Transport der verbleibenden Delfine verboten wird, um auch hierzulande das Kapitel “Gefangenschaftshaltung” ein für alle Mal zu schließen.

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Über Laura Zahn

Laura Zahn arbeitet bei WDC Deutschland im Bereich Kommunikation. Sie ist zuständig für die Erstellung von News und Blogs sowie unsere Newsletter. Außerdem arbeitet Laura bei der Entwicklung und Koordination von Kampagnen mit.

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