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Delfin Pelé verstirbt nach 53 Jahren in Gefangenschaft

Delfin in Gefangenschaft
Delfin in Gefangenschaft (C) Rob Lott

Im Oltremare-Park im italienischen Riccione verstarb einer der ältesten Delfine in Gefangenschaft. Die Todesursache wird noch untersucht. 

1970 wurde das Delfinweibchen Pelé vor der Küste Floridas gefangen und ins Adriatic SeaWorld nach Italien gebracht. Zu diesem Zeitpunkt soll der Große Tümmler ungefähr fünf Jahre alt gewesen sein. Seit 2004 lebte Pelé im italienischen Delfinarium Oltremare. Am 10. Dezember verstarb das Delfinweibchen mit etwa 59 Jahren und reiht sich damit in die Liste der am längsten in Gefangenschaft lebenden Delfinen ein: Delfin Moby starb im Alter von etwa 58 Jahren in seinem Betonbecken des Tiergartens in Nürnberg, Delfinweibchen Nellie wurde in einem US-amerikanischen Vergnügungspark USA 61 Jahre alt.

„Viele meinen nun vielleicht, dass Pelé ihr hohes Alter der Fürsorge im Delfinarium verdankt. Doch ein langes Leben ist nicht gleichbedeutend mit einem erfüllten Leben. Delfine sind empfindsame Wesen, sie spüren Freude, Trauer und Leid. Vermutlich litt Pelé ihr Leben lang unter dem Trauma ihrer Gefangennahme“, sagt Tamara Narganes Homfeldt, Meeresbiologin bei WDC.

In Freiheit leben Große Tümmler in engen Familienverbänden, die mehrere Generationen umfassen. Im Delfinarium hingegen fristen sie oft ein Dasein in völliger Isolation, wenn sie sich mit den fremden Artgenossen im Becken nicht verstehen.

„Die Interaktion mit Menschen beim Training von Kunststücken kann Sozialleben, Spiel und Jagd in freier Wildbahn nicht ersetzen. Die Meeressäuger verkümmern nicht nur körperlich, sondern auch seelisch“, so Narganes Homfeldt weiter.

Wir setzen uns in Deutschland und weltweit für ein Ende der Gefangenschaftshaltung von Walen und Delfinen ein.

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Über Laura Zahn

Laura Zahn arbeitet bei WDC Deutschland im Bereich Kommunikation. Sie ist zuständig für die Erstellung von News und Blogs sowie unsere Newsletter. Außerdem arbeitet Laura bei der Entwicklung und Koordination von Kampagnen mit.

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