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Blauwale kehren in die Gewässer der Seychellen zurück

Majestätischer Blauwal
Majestätischer Blauwal © Shutterstock

Die Blauwal-Population im Indischen Ozean wurde durch den kommerziellen Walfang bis in die 60er-Jahre stark dezimiert. Nun vermutet man, dass sich die Giganten wieder vor den Seychellen ansiedeln und dort sogar ihren Nachwuchs aufziehen. 

Ein Forschungsteam der Universität der Seychellen stellte 2020-2021 ein Unterwassermikrofon auf, das über ein Jahr einmal pro Stunde 15 Minuten lang alle Geräusche der  Umgebung aufnahm. Vor allem im März und April sind die charakteristischen, tiefen Gesänge der Blauwale zu hören. In dieser Zeit findet auch die Paarung der Wale statt, bei der die Individuen singen. Daher geht das Team davon aus, dass sich die Wale in dieser Region fortpflanzen und auch ihren Nachwuchs dort aufziehen. Ein Drittel der Gewässer rund um die Seychellen sind streng geschützt und beheimaten eine reiche Artenvielfalt.  

Die Gesänge der Blauwale haben die tiefste Frequenz aller Bartenwalgesänge. Und obwohl diese mit einer Lautstärke von bis zu 188 Dezibel so laut wie ein Düsentriebwerk sind, können wir Menschen die Laute aufgrund der tiefen Frequenz nicht hören. 

“Viele Walarten sind aufgrund der intensiven Bejagung in der Vergangenheit nicht mehr in für sie wichtige Lebensräume zurückgekehrt. Dass diese Blauwale wieder eines ihrer  ehemaligen Paarungsgebiete aufsuchen, spricht deshalb stark für eine positive Entwicklung der Population, sagt Tamara Narganes-Homfeldt, Meeresbiologin bei WDC. Diese Nachricht ist ein großer Naturschutz-Erfolg und zeigt, dass sich Wale vom kommerziellen Walfang erholen können, wenn wir ihren Lebensraum schützen.
“Doch das ist leider nicht bei jeder Population und Walart, die bis in die 60er stark bejagt wurde, der Fall. Ein Beispiel dafür ist der
 vom Aussterben bedrohten Südkaper. Das liegt vor allem an den vielen anderen Bedrohungen, denen diese Wale ausgesetzt sind ”, so Narganes-Homfeldt.

Südkaper
Südliche Glattwale sind vom Aussterben bedroht.

Über 70% der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt, aber nur ein Bruchteil der Meere sind derzeit als Schutzgebiete ausgewiesen - und nur extrem wenige davon bieten auch effektiven Schutz! Umweltverschmutzung, Fischerei, Lärm oder Kollisionen mit Schiffen bedrohen Wale und Delfine weltweit. Wichtige Gebiete, die sie für Nahrungssuche, Paarung und Aufzucht brauchen, müssen dringend besser geschützt bzw. wiederhergestellt werden. 

Wir machen uns deshalb stark für effektive Meeresschutzgebiete! 

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2 Kommentare

  1. Veröffentlicht von Cool Panda 48 am 11. Februar 2024 um 7:36 pm

    Ich finde es voll 🆒 und den Bericht auch. Blauwale sind schöne Tiere aber warum warum waren die verschwunden? Sind die etwa vom aussterben bedroht ?.!

    • Veröffentlicht von Luisa Knüppe am 12. Februar 2024 um 11:24 am

      Ja, Blauwale sind gefährdet auszusterben (IUCN Status: EN). Aufgrund des kommerziellen Walfangs sind die Populationen stark zurück gegangen und haben sich so auch aus manchen Verbreitungsgebieten zurück gezogen. Es ist aber ein gutes Zeichen der Populations-Erholung, dass sie zu ehemaligen Gebieten zurückkehren.

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