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Umzug von Orca Lolita in Meeresrefugium angekündigt

Lolita im Miami Seaquarium © Rob Lott
Lolita im Miami Seaquarium © Rob Lott

In einer Pressekonferenz gaben die Besitzer des Miami Seaquarium zusammen mit Partnern gestern Pläne bekannt, die die Rückkehr von Orca Lolita (Tokitae) in ein Meeresrefugium in ihren Heimatgewässern im Pazifischen Nordwesten ermöglichen sollen.

Das Unternehmen Dolphin Company, das erst im letzten Jahr das Miami Seaquarium übernommen hat, arbeitet in Partnerschaft mit der gemeinnützigen Organisation Friends of Toki, die den Umzug des Orcas in ein Meeresrefugium durch Spenden möglich macht. Der Plan ist, dass Lolita, außerhalb des Seaquariums "Tokitae" genannt, in den nächsten zwei Jahren in ihre Heimatgewässer zurückkehren kann. Genaue Informationen zum Ort, dem genauen Ablauf und der Versorgung im Refugium wurden noch nicht bekanntgegeben.

"Es ist der erste − aber ein sehr großer Schritt, um Tokitae zurück in ihre Heimatgewässer zu bringen, und es ist die beste Chance, die sie seit Jahrzehnten hatte. Es sind noch einige Fragen zu klären und viele bürokratische Hindernisse zu überwinden, aber wir sind zuversichtlich, dass Toki dem winzigen Becken in Miami bald endlich den Rücken kehrt", sagt Rob Lott, Kampagnenleiter bei WDC UK für die Beendigung der Gefangenschaftshaltung von Walen und Delfinen.

Tokitae wurde 1970 bei den berüchtigten Penn-Cove-Fangaktionen, bei denen mehrere Orcas starben, ihrer Gemeinschaft entrissen. Seit über 50 Jahren wird sie in einem kleinen Betonbecken gehalten. Nur Corky, die auch in sehr jungem Alter in freier Wildbahn gefangen und ihrer Familie entrissen wurde, hat bisher länger in Gefangenschaft überlebt.

Tokitae gehört zur Population der Southern Resident Orcas, die vom Aussterben bedroht und durch das Gesetz für bedrohte Arten (U.S. Endangered Species Act) seit 2005 geschützt ist. Die Gefangenschaftsnahme von Individuen aus der Population ist damit gesetzlich verboten, 2015 wurde Tokitae in dieses Gesetz inkludiert. Ihre Geschichte ist tragisch und weit entfernt von dem, was sie in Freiheit im Meer erlebt hätte.

WDC hat zusammen mit dem SEA LIFE Trust das erste Refugium für ehemals gefangene Belugas in Island eingerichtet und arbeitet mit anderen Projekten dieser Art zusammen. Wir hoffen, dass diese Initiativen dazu beitragen werden, dass mehr Wale und Delfine in Gefangenschaft die Chance auf ein Leben in einer natürlicheren Umgebung bekommen können und die grausame Praxis der Haltung dieser sensiblen und intelligenten Meeressäuger in Betonbecken beendet wird.

[shariff]

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Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.

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