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WDC versorgt einen gestrandeten Delfin am Plymouth Long Beach in den USA

© WDC North America
© WDC North America

Mitte Februar wurde ein Streifendelfin in Küstennähe vor dem Plymouth Long Beach in Massachusetts gesichtet.

Die Sichtung wurde am späten Nachmittag von besorgten Strandbesucher:innen an die Hotline von WDCs Strandungsprogramm (Marine Animal Rescue & Response, MARR) gemeldet. Demnach handelte es sich um einen einzelnen Delfin, der mindestens eine Stunde lang in der Nähe des Ufers geschwommen und dabei mehrmals gestrandet war. WDC schickte umgehend Teammitglieder nach Plymouth Long Beach, um festzustellen, ob sich der Delfin noch in der Gegend aufhielt und in dem Fall sein Verhalten zu beobachten.

Bei ihrer Ankunft entdeckte die WDC-Koordinatorin für Strandungen, Sarah McCormack, den Delfin etwa sieben Meter vom Ufer entfernt im Kreis schwimmend. Sie beobachtete den Delfin weiter und forderte zusätzliche Teammitglieder und Ausrüstung an. Etwa 30 Minuten später strandete der Delfin. Für Delfine, die ihr Leben im Wasser verbringen, ist dies ein traumatisches Ereignis. Um weitere Verletzungen des Tieres zu vermeiden, beschloss unser Strandungs-Team, den Delfin in eine Spezialtrage zu legen und ihn an Land zu bringen, um dort seinen Gesundheitszustand zu untersuchen und ihn zu versorgen. An Land wurde der Delfin schnell als Streifendelfin identifiziert. Es ist eine sehr soziale Art, die tiefe Gewässer weitab der Küste bevorzugt und nur selten die Gewässer von Massachusetts besucht. Die Sichtung eines einzelnen Streifendelfins in Küstennähe ist ungewöhnlich.

WDC bat die in der Nähe ansässige Partnerorganisation "International Fund for Animal Welfare" (IFAW) um Unterstützung. WDC und IFAW arbeiteten zusammen, um den Gesundheitszustand des Delfins zu beurteilen und festzustellen, ob er für eine Freilassung bereit ist. Der Zustand des Delfins verschlechterte sich allerdings stetig. Um weiteres Leiden zu verhindern, entschied sich das Rettungsteam dazu, den Delfin einzuschläfern.

Vergangene Woche führten WDC und IFAW eine Nekropsie durch, um mehr über die Gründe für die Strandung zu erfahren. Der Delfin befand sich in einem schlechten gesundheitlichen Zustand, es konnte allerdings keine konkrete Ursache für die Verschlechterung des Zustands oder die Strandung festgestellt werden. Weitere gesammelte Proben werden noch analysiert.

WDC möchte sich bei den aufmerksamen Strandbesucher:innen bedanken, die unsere Strandungs-Hotline informiert haben. Unser Dank gilt außerdem den Einwohner:innen von Plymouth, die unserem Team beigestanden und es unterstützt haben − wir schätzen diese Gemeinschaft sehr.

[shariff]

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Über Bianca König

Bianca König leitet bei WDC Deutschland das Team Kommunikation. Sie ist zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, das Magazin WAL & MEER sowie den Jahresbericht und plant Kampagnen mit. Sie ist verantwortlich für die Kommunikationsplanung rund um Konferenzen und Konventionen für WDC international. Als Ehrenamtliche unterstützt sie regelmäßig die Forschungsarbeiten der Orca-Forschungsstation OrcaLab an der kanadischen Westküste, wo die Paten-Orcas von WDC beheimatet sind.

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