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Erneut Orca im Loro Parque gestorben

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Bereits der dritte Todesfall innerhalb von 18 Monaten

Der Loro Parque auf Teneriffa hat den Tod von Orca Kohana bekannt gegeben. Kohana war 20 Jahre alt und wurde 2006 mit drei anderen Schwertwalen von SeaWorld in den USA in den Loro Parque gebracht. Sie ist nach Skyla (März 2021, 17 Jahre) und Ula (August 2021, knapp drei Jahre alt) bereits der dritte Orca, der innerhalb von 18 Monaten in der Einrichtung verstarb.

Kohana hatte seit längerem gesundheitliche Probleme und die genaue Todesursache wird durch eine Nekropsie festgestellt werden, heißt es im Statement des Parks.

Im Alter von nur zwei Jahren wurde Kohana zusammen mit ihrer Mutter Takara von SeaWorld San Diego in den Park in Orlando, Florida gebracht. Zwei Jahre später wurde sie von ihrer Mutter getrennt und zusammen mit drei anderen jungen SeaWorld-Orcas von den USA nach Spanien transportiert. Trennungen von der Mutter und Transporte bedeuten viel Stress für diese emotional hoch entwickelten und intelligenten Meeressäuger.

Im Jahr 2010, im Alter von nur acht Jahren, brachte Kohana ein Baby zur Welt. Der Kleine wurde später Adàn genannt. Da Kohana nie gelernt hatte, wie man mit Nachwuchs umgeht, zeigte sie kein Interesse an Adàn. Er wurde von den Trainer:innen mit der Flasche großgezogen. Zwei Jahre später bekam Kohana erneut Nachwuchs und wieder mussten die Trainer:innen eingreifen, da sie wenig Interesse am Baby zeigte. Die kleine Victoria starb im Alter von nur zehn Monaten.

In freier Wildbahn ist die Verbindung zwischen Orca-Müttern und ihrem Nachwuchs sehr stark und hält ein Leben lang. In Gefangenschaft können die komplexen Sozialstrukturen nicht nachgebildet werden und die Orcas haben nicht die Bewegungsfreiheit, die sie benötigen.

 

WDC setzt sich für ein Auslaufen der Gefangenschaftshaltung von Walen und Delfinen ein und arbeitet an der Entstehung von Meeresrefugien für bereits in Gefangenschaft gehaltene Individuen.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Wir setzen uns weltweit in verschiedenen Projekten für Wale und Delfine ein.

Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.

3 Kommentare

  1. Veröffentlicht von Iris Fischer am 16. Oktober 2022 um 12:31 pm

    Warum geschiet denn nach all den Jahren nichts? Seit ihr nicht in der Lage dazu?
    Oder profitiert ihr auch davon das die Wale in Gefangenschaft bleiben?!
    Greenpeace,PETA und alle anderen! Unglaublich

    • Veröffentlicht von Rölä am 4. Dezember 2022 um 2:31 pm

      Die haben meistens selber keine Ahnung von Tierhaltung. Ich spreche aus Erfahrung. Leider gibt es sehr viele Leute die ihnen den Quatsch abkaufen den sie erzählen. Echt tragisch.

  2. Veröffentlicht von Regina am 17. November 2022 um 10:06 am

    Iris Fischer: Ich verstehe Deinen Kommentar hier nicht. Was soll das? Tierschutzorganisationen setzen sich seit vielen Jahren dafür ein, dass keine Orcas mehr in Gefangenschaft gehalten werden. Leider ist den Parkbetreibern das Geld wichtiger als der Tierschutz! Und nach wie vor besuchen viele tausend Menschen diese Parks weltweit.

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