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Ende der Walfangsaison vor Island: 148 Finnwale getötet

Die isländische Finnwaljagd ist für dieses Jahr beendet. Die traurige Bilanz: 148 Wale wurden seit...
Massenstrandung vor Tasmanien. (Uncredited/Australian Broadcasting Corporation/dpa)

Nach Massenstrandung: Wal-Kadaver werden aufs offene Meer gebracht

Massenstrandung vor Tasmanien. (Uncredited/Australian Broadcasting Corporation/dpa) Am 21. September 2022 sind etwa 230 Grindwale in...
Großer Tümmler in Gefangenschaft (C) Rob Lott

Drei Delfine sterben innerhalb von fünf Monaten in Las Vegas

Großer Tümmler in Gefangenschaft (C) Rob Lott Im US-amerikanischen Hotel "The Mirage" in Las Vegas...

Erster Meeresbeauftragter der Bundesregierung nimmt seine Arbeit auf

Die Bundesregierung hat mit Sebastian Unger erstmals einen Meeresbeauftragten bestellt. Seine Aufgabe wird sein eine...

EU-Abstimmung zu Beifang – 500.000 Unterschriften zum Schutz von Delfinen eingereicht

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Über eine halbe Million Menschen haben eine Petition unterzeichnet, in der sie die Politik und Fischereiindustrie auffordern, endlich den unnötigen Tod tausender Delfine durch Beifang im Golf von Biskaya zu verhindern.

Die Petition wurde an Patrick Child, den stellvertretenden Generaldirektor der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission, Eric Banel, den französischen Direktor für maritime Fischerei und Aquakultur, und Hugo Morán, den spanischen Staatssekretär für Umwelt, überreicht. Die Übergabe fand inmitten der Hochsaison des Delfinbeifangs statt, die jedes Jahr von Dezember bis März andauert.

Im Namen der Unterzeichnenden haben Umweltschutzorganisationen, darunter auch WDC, die französische und die spanische Regierung dazu aufgefordert, umgehend wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um das unnötige Sterben der Delfine in den Wintermonaten zu verhindern. Dazu sind die Regierungen nach dem EU-Umweltrecht ohnehin gesetzlich verpflichtet.

Die drei Vertreter wurden zudem auf die dringende Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zum Schutz der Delfine aufgefordert. Die Anwesenheit des französischen Vertreters war dabei besonders wichtig, da die französische Flotte für den Großteil des Delfinbeifangs verantwortlich ist. Darüber hinaus ist Frankreich derzeit Gastgeber des „One Ocean Summit“ und präsentiert sich dort als Vorreiter in Sachen Meeresschutz und nachhaltigen Fischfang.

Zuzulassen, dass Tausende gesetzlich geschützter Delfine in Fischernetzen sterben, ist sowohl unvereinbar mit dem EU-Recht, wissenschaftlichen Gutachten, der politischen Verpflichtungen zur Verringerung des Verlusts an biologischer Vielfalt als auch der Bekämpfung des Klimawandels.

Gemeinsam mit den Umweltschutzorganisationen Seas At Risk, Blue Planet Society, France Nature Environnement, Ecologistas en Acción und ClientEarth fordert auch WDC die französische und die spanische Regierung auf, im Einklang mit wissenschaftlichen Gutachten wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Diese müssen unbedingt die vorübergehende Schließung der für den Delfinbeifang verantwortlichen Fischereien beinhalten.

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Über Astrid Fuchs

Astrid Fuchs leitet bei WDC Deutschland den Bereich Policy und strategische Entwicklung. Daneben koordiniert sie die EU-Arbeit und betreut die Bereiche Walfang und Delfinarien.

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