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Ende der Walfangsaison vor Island: 148 Finnwale getötet

Die isländische Finnwaljagd ist für dieses Jahr beendet. Die traurige Bilanz: 148 Wale wurden seit...
Massenstrandung vor Tasmanien. (Uncredited/Australian Broadcasting Corporation/dpa)

Nach Massenstrandung: Wal-Kadaver werden aufs offene Meer gebracht

Massenstrandung vor Tasmanien. (Uncredited/Australian Broadcasting Corporation/dpa) Am 21. September 2022 sind etwa 230 Grindwale in...
Großer Tümmler in Gefangenschaft (C) Rob Lott

Drei Delfine sterben innerhalb von fünf Monaten in Las Vegas

Großer Tümmler in Gefangenschaft (C) Rob Lott Im US-amerikanischen Hotel "The Mirage" in Las Vegas...

Erster Meeresbeauftragter der Bundesregierung nimmt seine Arbeit auf

Die Bundesregierung hat mit Sebastian Unger erstmals einen Meeresbeauftragten bestellt. Seine Aufgabe wird sein eine...

Erneut Beluga im Mystic Aquarium gestorben

Beluga in Gefangenschaft. (C) Laura Stansfield
Beluga in Gefangenschaft. (C) Laura Stansfield

Nur sechs Monate nach Beluga Havok ist ein weiterer Beluga im Mystic Aquarium in den USA gestorben. Beide waren im Mai 2021 zusammen mit drei anderen Individuen vom Marineland Ontario, Kanada in die USA transportiert worden.

Die Einrichtung berichtet auf seiner Facebook-Seite, dass der nun verstorbene weibliche Beluga bereits seit Monaten wegen gesundheitlicher Probleme behandelt wurde und sich ein weiterer Beluga in medizinischer Behandlung befindet. Sieben Belugas befinden sich derzeit im Mystic Aquarium. Zwei Wildfänge aus der Hudson Bay in Kanada, ein männlicher Beluga und die vier, die 2021 aus dem Marineland in Kanada importiert wurden:  Jetta, Kharabali, Sahara und Havana. Sie sind zwischen sieben und zwölf Jahren alt. Welcher der vier weiblichen Belugas nun verstorben ist und welches Individuum in medizinischer Behandlung ist, wurde nicht veröffentlicht. Havok war gerade mal sechs Jahre alt, als er starb.

WDC hatte sich bereits 2019 gegen den geplanten Transport der fünf Belugas von Kanada in die USA ausgesprochen und vor den Gefahren für die Belugas gewarnt. Jeder Transport ist extrem stressig für die sensiblen Meeressäuger und mit großen Risiken verbunden. Nach kanadischem Recht ist es zwar nicht mehr erlaubt, Wale und Delfine in Gefangenschaft zu halten, aber es gibt eine Ausnahmeregelung für die Ausfuhr von Individuen, die bereits zu Forschungszwecken gehalten werden.

WDC wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Gefangenschaftshaltung von Walen und Delfinen beendet wird. Zusammen mit dem SeaLife-Trust hat WDC in Island das weltweit erste Refugium für Belugas aufgebaut und arbeitet mit Partnern an der Errichtung weiterer Refugien mit. Dort können Individuen aus Delfinarien ein Leben in natürlicherer Umgebung verbringen oder in einigen Fällen auf eine Rückkehr in den Ozean vorbereitet werden.

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Wir setzen uns weltweit in verschiedenen Projekten für Wale und Delfine ein.

Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.

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