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WDC startet neues Rettungs-Team für gestrandete Wale und Delfine

Ein Seehund wird zu seinem Gesundheitszustand und möglichen Verletzungen begutachtet. (WDC)
Ein Seehund wird zu seinem Gesundheitszustand und möglichen Verletzungen begutachtet. (WDC)

Wir haben gute Nachrichten für alle Wale, Delfine, Robben und Schweinswale, die von Marshfield bis Plymouth, Massachusetts, in Not geraten sind: WDC startet ein neues Rettungs-Team für Strandungen in der Region!

Das neu gebildete Team von WDC bringt eine Fülle von Erfahrungen und Fachkenntnissen im Umgang mit gestrandeten Meeressäugern mit. Der National Marine Fisheries Service (NOAA – die für die nationalen Meeresressourcen zuständige US-Bundesbehörde) freut sich sehr, WDC im "Greater Atlantic Regional Marine Mammal Stranding Network" begrüßen zu dürfen, einem Netzwerk vieler Rettungs-Teams für Meeressäuger-Strandungen in der Region.

NOAA beaufsichtigt das Strandungsprogramm und ermächtigt das Netzwerk von Expert*innen, den Gesundheitszustand lebender Tiere zu beurteilen und bei Bedarf eine Triage oder Rehabilitation durchzuführen. Das Netzwerk untersucht auch die Todesursache von Meeressäugern, z.B. bei ungewöhnlichen Todesfällen von Buckelwalen, Zwergwalen und Nordatlantischen Glattwalen.

WDC ist nun befugt, auf gestrandete, lebende und tote Robben, Delfine, Schweinswale und Wale zu reagieren. Das Team unter der Leitung von Regina Asmutis-Silvia, der Geschäftsführerin von WDC Nordamerika, und der Koordinatorin für gestrandete Wale bei WDC, Sarah McCormack, hat sich sofort an die Arbeit gemacht. In seinem ersten Monat hat das Team bereits auf mehrere gestrandete Meeressäuger reagiert – darunter ein lebender gestrandeter Delfin und zwei Robben, die Wunden von kürzlichen Zusammenstößen mit Haien hatten.

 

Regina Asmutis-Silvia sammelt Daten an einem toten, gestrandeten Delfin in Duxbury. (WDC)

 

Während eines Einsatzes sammelt das Team umfangreiche Daten und Proben für Diagnostik, Forschung und Aufklärung. "Meeressäuger spielen eine wesentliche Rolle für unser Ökosystem, die Gesundheit unseres Planeten und unsere eigene Zukunft. Indem wir Informationen von gestrandeten Tieren sammeln, lernen wir weiterhin etwas über diese wichtigen Arten", sagte Regina Asmutis-Silvia.

"Der Reaktionsbereich von WDC ist ein aktiver Lebensraum für Seehundbabys, aber auch ein Gebiet, in dem häufig tote Wale stranden. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung von WDC bei künftigen Strandungsereignissen", sagte Ainsley Smith, Koordinatorin des Strandungsnetzwerks von NOAA. "Das Team bringt Leidenschaft und jahrelange Erfahrung im Schutz von Meeressäugern in das Netzwerk ein, indem es ein Programm zur Bekämpfung von Strandungen aufbaut."

 

Expert*innen für den Umgang mit gestrandeten Meeressäugern

Obwohl es sich um ein neues Abkommen handelt, kennen sich die Mitarbeiter*innen mit der Biologie von Meeressäugern und dem Umgang mit gestrandeten Tieren bestens aus. Asmutis-Silvia hat einen biologischen Hintergrund und war lange Zeit als Strandungshelferin für das ursprüngliche "Cape Cod Stranding Network" tätig. McCormack hat für das "Virginia Aquarium and Marine Science Center", den "International Fund for Animal Welfare" und das "California Wildlife Center" gearbeitet. In diesen Teams sammelte sie Erfahrungen mit der Rettung von Meeressäugern, der Rehabilitation und der Nekropsie (Autopsie von Tieren).

In der Vergangenheit arbeiteten die Mitarbeiter*innen von WDC freiwillig als Strandungshelfer*innen für das "New England Aquarium", das früher das Gebiet von Marshfield bis Plymouth abdeckte. Das Aquarium verlagerte seinen Auftrag 2019 auf die Rettung gefährdeter Meeresschildkröten, und NOAA suchte nach einer Organisation, die die Leitung der Reaktion auf gestrandete Meeressäuger in diesem Gebiet übernimmt.

McCormack erklärt: "Wir freuen uns, dass wir eine kritische Lücke entlang der Küste von Massachusetts im Greater Atlantic Region Marine Mammal Stranding Network schließen können. Wir freuen uns darauf, zum Schutz der Meeressäuger beizutragen, indem wir auf gestrandete Tiere reagieren und gleichzeitig die ökologische Bedeutung dieser Tiere durch Öffentlichkeitsarbeit bekannt machen."

SarahMcCormack_C_WDC-NA

Projekt-Koordinatorin Sarah McCormack beantwortet Ihre Fragen!

Was bedeutet es, wenn man von einer Strandung spricht? Und wie genau läuft so ein Rettungseinsatz ab? Hier geht's zum Interview!

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Wir setzen uns weltweit in verschiedenen Projekten für Wale und Delfine ein.

Über Bianca König

Leiterin Kommunikation - Bianca König ist bei WDC zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, News & Blogs, Newsletter, das Magazin Wal & Meer, Social Media und plant Kampagnen mit. Als Ehrenamtliche unterstützt sie regelmäßig die Forschungsarbeiten der Orca-Forschungsstation OrcaLab an der kanadischen Westküste, wo die Paten-Orcas von WDC beheimatet sind.

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