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Baby-Alarm: Erster Glattwal-Nachwuchs der Saison gesichtet!

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Erfreuliche Nachrichten – ein Glattwal-Baby konnte nicht bis zum offiziellen Start der Nachwuchs-Saison der Nordatlantischen Glattwale warten, um sich zu zeigen!

Dank des "Adlerblicks" von JD und Angie Grafton, die vor der Küste von South Carolina segelten, wurde am 10. November die erste Nordkaper-Mutter mit ihrem Neugeborenen gesichtet – fünf Tage bevor die typische Nachwuchs-Saison beginnt.

Der Segler JD hat den Moment in einem Video festgehalten und auf Facebook gepostet. Etwa bei Sekunde sechs kann man Mutter und Baby sehen:

Abstand halten!

Das Bundesgesetz schreibt vor, dass Schiffe, Paddelboote und Flugzeuge einen Mindestabstand von 500 Metern (fünf Fußballfelder) zu Glattwalen einhalten müssen. Schiffe, die sich im Umkreis von 500 Metern befinden, müssen das Gebiet sofort mit langsamer, sicherer Geschwindigkeit verlassen.

Die Mutter und ihr Junges wurden seit der Begegnung noch nicht wieder gesichtet – die Glattwal-Mutter konnte auch noch nicht identifiziert werden. Doch unabhängig davon, um wen es sich bei diesem Mutter-Kind-Paar handelt, könnten wir uns keinen besseren Start in die Saison wünschen!

In Zusammenarbeit mit dem National Marine Fisheries Service (NOAA – die für die nationalen Meeresressourcen zuständige US-Bundesbehörde) informiert das WDC im Rahmen des Programms "See A Spout" Freizeitbootsfahrer*innen darüber, wie sie sich in der Nähe von Walen am besten verhalten, wie sie Glattwalen erkennen und Sichtungen melden können – und was zu tun ist, wenn verhedderte oder verletzte Wale beobachtet werden.

"Wir sind dem vorbeifahrenden Segelboot dankbar, dass es diese Glattwal-Sichtung gemeldet und dokumentiert hat", sagt Monica Pepe, die das Programm "See a Spout" bei WDC leitet. "Die Meldung von Glattwalen hilft den Forschern, mehr über diese vom Aussterben bedrohten Wale zu erfahren; sorgt für die Sicherheit von Walen und Bootsfahrern und ist eine gute Möglichkeit für die Öffentlichkeit, sich für den Walschutz zu engagieren".

Gemeinsam mit Defenders of Wildlife, der Humane Society of the US, dem Center for Biological Diversity und der Conservation Law Foundation hat WDC vor kurzem eine Petition bei der US-Regierung eingereicht, um Geschwindigkeitsbegrenzungen für Schiffe in den Lebensräumen der Nordkaper einzuführen. Der Zusammenstoß mit Schiffen ist eine der beiden größten menschlichen Bedrohungen für Nordatlantische Glattwale. Mütter und Jungtiere sind besonders gefährdet, da sie mehr Zeit an der Oberfläche oder in deren Nähe verbringen.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Wir setzen uns weltweit in verschiedenen Projekten für Wale und Delfine ein.

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