Zum Inhalt springen
Treibjagd auf den Färöer-Inseln (C) WDC
Alle Blogbeiträge
  • Alle Blogbeiträge
Stellnetz in Spanien. (C) [damedias] / stock.adobe.com

Stellnetze raus aus Schutzgebieten: Kampagnen-Resümee

Ende September ging unsere Kampagne Stellnetze raus aus Schutzgebieten zu Ende. Zeit also, zu rekapitulieren...
Treibjagd auf den Färöer-Inseln (C) WDC

Delfin-Massaker auf den Färöern – das tut WDC

Fordern Sie mit uns das Ende der Treibjagd auf den Färöer Inseln. Unterzeichnen Sie unsere...
Delfintreibjagd (C) Sakae Hemmi Elsa Nature Conservancy

Die Qualen der Delfine in Taiji

Noch immer habe ich das Massaker an fast 1.500 Atlantischen Weißseitendelfinen auf den Färöer-Inseln im...
Lime Kiln Lighthouse (C) Ulla Christina Ludewig

Besondere Orcas und ihre Geschichten (Teil 2)

Lime Kiln Lighthouse (C) Ulla Christina Ludewig Viele Menschen kennen die bewegenden Geschichten von gefangenen...

Delfin-Massaker auf den Färöern – das tut WDC

(C) WDC
Fordern Sie mit uns das Ende der Treibjagd auf den Färöer Inseln.

Unterzeichnen Sie unsere Petition.

Das Massaker an 1.428 Atlantischen Weißseitendelfinen in Skálafjørður auf den Färöern am 12. September 2021 war mehr als entsetzlich.  Es war sinnlos, brutal und hat die Welt und viele Menschen auf den Färöern zu Recht schockiert.

Das Leid der einzelnen Delfine ist unvorstellbar, und es gibt keine Rechtfertigung für diese Brutalität. Wir können nur hoffen, dass das Ausmaß und die schrecklichen Bilder dieser Massen-Schlachtung zu einem Ende der Jagden führen wird. Es ist jetzt von entscheidender Bedeutung, dass wir die weltweite Empörung nutzen, um die Delfintötungen für immer zu beenden.

Was WDC tut

Wir sprechen momentan mit Politker*innen und allen relevanten Entscheidungsträger*innen über die Delfinjagd, um Druck auf die färöische Regierung und den Premierminister Bárður á Steig Nielsen auszuüben, damit diese ihre "Überprüfung der Delfinjagd" beschleunigen. Wir fordern, dass die von der färoischen Regierung versprochene Überprüfung unverzüglich und in Zusammenarbeit mit internationalen Behörden durchgeführt wird und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Schutz und das Wohlergehen der Meeressäuger berücksichtigt.

Darüber hinaus arbeiten wir mit Unternehmen in Großbritannien, der EU und den USA zusammen, um kommerziellen Druck auf die färöische Regierung auszuüben, die Jagd zu beenden.


Unser Einsatz gegen die Treibjagden

In 30 Jahren Kampagnenarbeit gegen die Färöischen Treibjagden haben wir gelernt, dass es keine einfachen Lösungen gibt. WDC hat über die Jahre verschiedene Strategien ausprobiert und erfolgreich dazu beigetragen, dass die bewusste Tötung anderer Arten auf den Inseln, wie Orca und Rundkopfdelfine, beendet wurde. Wir waren auch daran beteiligt, das Bewusstsein für das Risiko das mit dem Verzehr von kontaminiertem Wal- und Delfinfleisch für die menschliche Gesundheit verbunden ist, zu schärfen.

Öffentliche Anfeindungen, Beleidigungen und Schmähungen – besonders aus dem Ausland – verfestigen jedoch die Walfänger*innen immer weiter in ihren Einstellungen. Wir haben gelernt, dass wirklich dauerhafte Veränderungen nur dann stattfinden werden, wenn sie von Einzelpersonen und Gruppen auf den Inseln selbst kommen – den Färöern, die gegen die Jagd sind. Wir arbeiten deshalb mit Färöern zusammen, die dem Walfang ebenfalls ein Ende setzen wollen; wir haben Workshops für färöische Schulkinder durchgeführt, um die Wertschätzung der lebendigen Natur zu fördern; und wie unterstützten die Erstellung von Dokumentarfilmen, um die Menschen auf den Inseln und weltweit über den Hintergrund und die Sinnlosigkeit und Grausamkeit der Jagden zu informieren.

Fordern Sie mit uns das Ende der Treibjagd auf Färöer

Unterzeichnen Sie unsere Petition.

Hintergrundinformationen

Weitere Infos zur Delfinjagd auf den Färöer-Inseln.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Wir setzen uns weltweit in verschiedenen Projekten für Wale und Delfine ein.

Über Astrid Fuchs

Astrid Fuchs leitet bei WDC Deutschland den Bereich Policy und strategische Entwicklung. Daneben koordiniert sie die EU-Arbeit und betreut die Bereiche Walfang und Delfinarien.

Hinterlassen Sie einen Kommentar