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Orca in Gefangenschaft © Jan van Twillert
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(C) Leonardo Da Silva / Flickr

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Schockierende Aufnahmen: Orca Kiska schlägt den Kopf gegen die Wand

Kürzlich ereigneten sich im Marineland in Ontario schockierende Szenen: Kiska, der einsamste Wal der Welt, wurde dabei gefilmt, wie sie mit dem Kopf gegen die Wand ihres Beckens schlug.

Kiska ist ein isländischer Orca, der mit gerade einmal drei Jahren seiner Familie weggenommen und zu einem Leben in einem Betonbecken verdammt wurde. Die Orcadame wird jetzt bereits seit über 40 Jahren in Gefangenschaft gehalten. Die letzten zehn Jahre verbrachte sie dabei ganz alleine, ohne Artgenossen – womit ihr jegliche sozialen Aspekte, die sie in freier Wildbahn ausleben könnte, fehlen. Die verstörenden Bilder, die sich in den sozialen Medien verbreitet haben, zeigen, welche psychischen Folgen solch ein Leben in Gefangenschaft mit sich trägt.

Orcas sind, wie alle Wal- und Delfinarten, denkbar ungeeignet für ein Leben in Gefangenschaft. Kein Becken dieser Welt kann diesen perfekt an ihren Lebensraum angepassten, hochintelligenten und sozial komplexen Tieren die Bedingungen bieten, die sie zum Leben brauchen.

Dringender als je zuvor sollte Kiska in ein küstennahes Refugium umgesiedelt werden, wo sie den Rest ihrer Tage in einer natürlicheren Umgebung und hoffentlich in Gesellschaft anderer Orcas, die der Unterhaltungsindustrie ausgedient haben, verbringen kann.

WDC im Interview

Unsere Referentin für Delfinarien, Tamara Narganes Homfeldt, sprach im BR "Gut zu wissen"-Podcast über Orca Kiska und den nie endenden Lockdown, den Wale und Delfine in Gefangenschaft erleiden müssen. (Min 00.00 bis 06.22)

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Wir setzen uns weltweit in verschiedenen Projekten für Wale und Delfine ein.

Über Tamara Narganes Homfeldt

Tamara Narganes Homfeldt setzt sich bei WDC für das Beenden der Gefangenschaft von Walen und Delfinen ein.

1 Kommentar

  1. Veröffentlich von Alexander Gorzitze am 23. September 2021 um 11:39 am

    Kiska tut mir, wie auch die anderen Orcas, Belugas und Delfine in Folter Gefangenschaft, sehr leid.
    Ist nicht möglich sie aus diesen Qualen zu befreien?
    Bei Keiko hat es doch auch geklappt.
    Genauso Lolita. Beide Weibchen verdienen es Artgenossen um sich zu haben und alle Wale brauchen ihre Freiheit.

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