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© Charlie Phillips

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Literatur trifft Politik

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Berichten wir Jugendlichen von der bevorstehenden CoP26, der Meeresstrategierahmenrichtlinie oder dem EU-Fischereimanagement, dann reicht meist der Titel des Textes schon aus, um die Aufmerksamkeit der Leser*innen zu verlieren.

Die wenigsten setzen sich gerne mit komplizierten Gesetzestexten und vielschichtigen politischen Verhandlungen auf Kommunal-, Bundes- und EU-Ebene auseinander. Die Crux dabei ist aber, genau hier, beim Zusammentreffen der EU-Fischereiminister*innen, der Pressekonferenz der deutschen IPCC-Koordinierungsstelle, beim zweiten Treffen der Technical Expert Group on Comprehensive Risk Management auf der CoP25 oder bei der Abstimmung zur Verordnung (EU) 2017/2403, über die nachhaltige Bewirtschaftung von Außenflotten, werden wichtige Dinge entschieden. Dinge, die uns alle etwas angehen und über die Zukunft der jungen Generation entscheiden.

 

Das Projekt "Science & Fiction: Meereswelten" von WDC, dem Deutschen Literatur Fonds und den beiden jungen Schriftsteller*innen Paul Jennerjahn und Jessica Ramczik, will neue Wege gehen und verbindet die Welt des Schreibens und der Poesie mit der Welt von Abkommen und Konferenzen im Umwelt- und Artenschutz.

Literatur kann mehr als nur Fakten aufzeigen – und mitunter durch trockene Inhalte zu langweilen. Literatur erzählt Geschichten, zieht die Leser*innen in ihren Bann und vermittelt, in diesem speziellen Fall, ganz nebenbei Wissen über die Mechanismen unserer politischen Strukturen.

Jessica Ramczik und Paul Jennerjahn erzählen aus ihrer Sicht, aus ihrer Phantasie entsprungen, die fiktive Geschichte von zwei Personen, Edgar und Jamina, die auf dem IPBES Plenary im Juni 2021 für mehr Artenschutz auf unserer Welt kämpfen. Die beiden Protagonist*innen tun dies aus ganz unterschiedlichen Rollen heraus und kämpfen dabei mit ganz unterschiedlichen Problemen und Zweifeln. Und auch wenn die beiden angesichts der starren Strukturen von Politik und Gesetzgebung oft gerne das Handtuch werfen möchten, kann ich hier nur betonen, wie wichtig die Arbeit ist, die Wissenschaftler*innen, NGO-Vertreter*innen und Expert*innen bei Plattformen wie IPBES oder IPCC einnehmen. Hier werden Grundsteine für den Arten- und Umweltschutz von morgen gelegt. Auch wir von WDC sind für den Walschutz aktiv an diesen Konferenzen beteiligt.

Tauchen Sie mit Jamina und Edgar also ein, in die Gedankenwelt von Menschen, denen der Schutz von Walen und Delfinen ganz besonders am Herzen liegt. Lesen Sie die Erzählungen "Wenn das Meer Luft holt" und "Werden meine Worte Wale schützen?" und folgen Sie diesem Literatur-Projekt auf unserem neuen Instagram-Kanal.

Mehr über das Projekt

Das Projekt "Science & Fiction: Meereswelten" wurde im Rahmen des von der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Programms "Neustart Kultur" finanziert und wäre ohne diese Förderung nicht möglich gewesen. Danke! Weitere Informationen unter deutscher-literaturfonds.de/neustart-kultur/

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Wir setzen uns weltweit in verschiedenen Projekten für Wale und Delfine ein.

Über Ruth Schloegl

Leiterin Bildung - Als Bildungsreferentin kämpft Ruth Schlögl gemeinsam mit den jüngsten Umweltschützer*innen für den Schutz von Walen und Delfinen.

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