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Öl-Verschmutzung vor Sri Lanka: Bangen um Wale & Delfine

Spinner-Delfine vor Sri Lanka (C) Andrew Sutton
Spinner-Delfine vor Sri Lanka (C) Andrew Sutton

Expert*innen sind zunehmend besorgt über die Notlage eines in Singapur registrierten Frachtschiffs, der "X-Press Pearl", das mit Salpetersäure und anderen Chemikalien beladen war und seit fast zwei Wochen in Flammen stand. Das Feuer ist inzwischen gelöscht, aber das Schiff sinkt langsam vor Negombo, nahe der Hauptstadt Colombo, an der Westküste Sri Lankas. Dieses Gebiet ist unglaublich reich an Meereslebewesen, darunter viele Wal- und Delfinarten wie Blauwale, Pottwale und mehrere Delfinarten.

Es besteht die Gefahr, dass Hunderte von Tonnen Chemikalien von dem Schiff gespült werden. Öl und Plastikmüll sickern bereits ins Wasser und der örtliche Naturschutzbiologe und Walexperte Ranil Nanayakkara berichtete, dass inzwischen erste tote Meeressäuger an Land gespült werden.

"Wir haben es mit einer Umweltkatastrophe zu tun, deren Folgen erst in einigen Jahren ans Tageslicht kommen werden", sagte Sonja Eisfeld-Pierantonio, WDC-Expertin für Plastikverschmutzung im Meer. "Das vom Schiff ausgehende Plastik verschmutzt bereits jetzt die unberührten Strände und stellt eine Gefahr für die Tierwelt dar. Die Tiere könnten das Plastik mit Nahrung verwechseln, verschlucken und folglich daran verhungern. Die Chemikalien werden vom Meerwasser aufgesaugt und können die Tiere vergiften".

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Über Bianca König

Leiterin Kommunikation - Bianca König ist bei WDC zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, News & Blogs, Newsletter, das Magazin Wal & Meer, Social Media und plant Kampagnen mit. Als Ehrenamtliche unterstützt sie regelmäßig die Forschungsarbeiten der Orca-Forschungsstation OrcaLab an der kanadischen Westküste, wo die Paten-Orcas von WDC beheimatet sind.

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