Zum Inhalt springen
Alle News
  • Alle News
  • Beifang
  • Delfinarien
  • Grüner Wal
  • Meeresschutz
  • Plastik
  • Walbeboachtung
  • Walbeobachtung
  • Walfang

US-Regierung lehnt strengere Schutzmaßnahmen für bedrohte Glattwale ab

Die US-Regierung unter Biden hat einen Dringlichkeitsantrag zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Nordatlantischen Glattwale...
Whale-meat_C_WDC

Eltern wählen Walfleisch in die Top 10 der beliebtesten Schulessen in Japan

Anfang November 2022 führte ein Schulbuchverlag eine landesweite Umfrage in Japan durch, die sich an...
(C) Flagler County Sheriff's Office

Toter Orca vor Florida angestrandet

(C) Flagler County Sheriff's Office Am 11. Januar wurde ein etwa sechs Meter großes Orca-Weibchen...
Abgepacktes Walfleisch in einem japanischen Supermarkt. (C) Whale and Dolphin Conservation

Japan verkauft Walfleisch über Snackautomaten

Abgepacktes Walfleisch in einem japanischen Supermarkt. (C) Whale and Dolphin Conservation Mit dem automatisierten Verkauf...

Neue Art: der Sato-Schnabelwal (oder auch: Kleiner Baird-Schnabelwal)

A photo of an unidentified beaked whale species.
(C) Hal Sato

91 Wal- und Delfinarten weltweit sind derzeit dokumentiert und offiziell anerkannt. Der letzte Neuzugang zu unserem Artenführer heißt mit wissenschaftlichem Namen Berardius minimus und wurde erst 2019 als eigene Art anerkannt.

Die vor Japan entdeckten Schnabelwale sind kleiner als ihre häufiger vorkommender Verwandten, der Baird-Schnabelwale. Auch unterscheiden sie sich durch andere Merkmale wie einen kürzeren Schnabel sowie eine dunklere Körperfärbung. In einem wissenschaftlichen Artikel von 2019 (englisch) wird diese Art näher beschrieben.

Der englische Name Sato's beaked whale kann mit Sato-Schnabelwal übersetzt werden, aber gemäß des lateinischen Namens wäre im Deutschen auch die Bezeichnung „kleiner Baird-Schnabelwal“ möglich.

Der Familie der Schnabelwale werden nun also 23 Arten zugeordnet, damit sind sie die zweitgrößte Familie in der Unterordnung der Zahnwale. Ihre Erforschung und Beobachtung ist mit großen Herausforderungen verbunden, da sie die meiste Zeit in großen Tiefen verbringen und sehr scheu sind. Bis auf seltene Ausnahmen meiden Schnabelwale Boote und den Kontakt zu Menschen.

Dennoch könnte vielleicht sogar bald eine weitere Art hinzukommen. Weltweite Medien berichten derzeit von der potenziellen Entdeckung einer weiteren Schnabelwal-Art vor Mexiko. Wie in diesem Video beschrieben wird, unterscheidet sich die jetzt beobachtete Art sowohl im Aussehen als auch in ihrer akustischen Kommunikation von allen bisher bekannten Schnabelwal-Arten. Weitere Untersuchungen werden nun zeigen, ob es sich tatsächlich um Art Nr. 24 dieser Familie handelt.

 

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Wir setzen uns weltweit in verschiedenen Projekten für Wale und Delfine ein.

Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.

Hinterlassen Sie einen Kommentar