Zum Inhalt springen
Alle News
  • Alle News
  • Beifang
  • Delfinarien
  • Grüner Wal
  • Meeresschutz
  • Plastik
  • Schiffskollisionen
  • sg-export-de
  • Walbeobachtung
  • Walfang

Buckelwale bei der Hautpflege beobachtet

Buckelwale am Meeresgrund (Symbolbild) © Vanessa Mignon Dass sich die Northern Resident Orcas gerne über...
Schweinswal

Umweltverbände fordern Ende der Stellnetzfischerei in Verbreitungsgebiet

Dieser tote Schweinswal zeigt Netzmarken an seinem Maul, die auf einen Tod durch Beifang hinweisen....
Whale and Japanese whaling ship

Nach Walfleisch-Snacks jetzt Wal-Kosmetik in Japan

© Mark Votier Das japanische Waljagdunternehmen Kyodo Senpaku verkauft jetzt auch Kosmetikprodukte aus geschlachteten Walen...
Minke wale

Norwegen erhöht Abschussquote für Walfang und streicht Tierschutz-Vorgaben

© flickr / FEE International Mit Beginn der diesjährigen Walfangsaison in Norwegen hat die Regierung...

Retter versuchen Wale vor Militärübung zu schützen

Nördlicher Entenwal (C) https://www.facebook.com/SteveTruluckAtSea/
Nördlicher Entenwal (C) https://www.facebook.com/SteveTruluckAtSea/
Ein Rettungsteam und örtliche Freiwillige arbeiten mit Hochdruck daran, eine Gruppe Nördlicher Entenwale zum "Umzug" zu ermutigen. An diesem Wochenende sollen in einem Küstenabschnitt im Westen Schottlands Militärmanöver des Joint Warrior beginnen – genau dort, wo sich derzeit die Wale aufhalten.

Die Wale wurden in den letzten Wochen regelmäßig in kleinen Seen am Fluss Clyde gesichtet, jetzt gibt es Grund zur Sorge um ihr Wohlergehen.

Nördliche Entenwale halten sich üblicherweise in tieferen küstenfernen Gewässern auf, gelegentlich werden sie aber auch rund um die schottische Küste gesichtet. Unterwasserlärm ist leider eine zentrale Bedrohung in ihrem Leben: Der Lärm, der durch die  U-Boot-Abwehrübungen in dem Gebiet erzeugt wird, könnte schwere – vielleicht sogar tödliche Folgen für die Wale haben.

Ein Team der Rettungsorganisation "British Divers Marine Life Rescue", die auf die Rettung von Walen spezialisiert ist, hat die Wale in den vergangenen Tagen beobachtet. Gemeinsam mit lokalen Freiwilligen, dem Verteidigungsministerium und den lokalen Bootsbesitzern versucht das Team nun eine Art "Schiffskette" zu formen, um die Wale sanft in tiefere Gewässer zu leiten. Dort können sich die Meeressäuger in sicherere Gebiete zurückziehen.

Die Flottille begann am Donnerstagmorgen und erhielt durch Freiwillige auch Unterstützung vom Land aus.

WDC hofft, dass das Vorhaben zum Schutz der Tiere gelingt und bei der geplanten Joint Warrior-Übung keine Wale zu Schaden kommen. Ein ähnlicher Konflikt besteht auch für die Rundkopfdelfine in den Küstengewässern der Isle of Lewis im Nordwesten Schottlands , deren Lebensraum hoffentlich bald zu einem Meeresschutzgebiet ernannt wird.

 

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Wir setzen uns weltweit in verschiedenen Projekten für Wale und Delfine ein.

Über Bianca König

Leiterin Kommunikation - Bianca König ist bei WDC zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, News & Blogs, Newsletter, das Magazin Wal & Meer, Social Media und plant Kampagnen mit. Als Ehrenamtliche unterstützt sie regelmäßig die Forschungsarbeiten der Orca-Forschungsstation OrcaLab an der kanadischen Westküste, wo die Paten-Orcas von WDC beheimatet sind.

Hinterlassen Sie einen Kommentar