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Nachhaltiger Fisch – wie verlässlich sind Quoten und Siegel gegen Beifang?

Eines der wichtigsten Ziele von WDC ist, dass keine Wale und Delfine in Fischernetzen gefangen werden. Wenn sich die intelligenten Meeressäuger in Fischereigerät verfangen, sterben sie oft qualvoll. Der sogenannte Beifang stellt heute weltweit die größte Gefahr für Wale und Delfine dar. Niemand – auch nicht die Fischfangindustrie – möchte die Delfine in Netzen leiden sehen.

Doch bis Beifang der Vergangenheit angehört ist es noch ein weiter Weg. Es stellt sich deshalb die Frage: Können geregelte Beifangquoten allein eine akzeptable Zwischenlösung sein?

Wal im Netz (C) Greenpeace

Wal im Netz (C) Greenpeace

Als Konsument*innen neigen wir dazu, uns blind auf den Begriff der „nachhaltigen Fischerei“ zu verlassen. Er verspricht zwar den Erhalt der jeweiligen Zielart, reicht aber nicht über den Tellerrand hinaus. Welche Bedeutung hat er für andere Meereslebewesen und somit auch für das Überleben oder den Tod von Walen und Delfinen?

Schätzungen zufolge sterben aktuell jedes Jahr Hunderttausende Wale und Delfine in Fischernetzen – ein inakzeptabler Zustand. Nachhaltige und verantwortungsbewusste Fischerei kann und sollte nur auf eine Weise funktionieren: Sie hält das Risiko für Nichtzielarten, allen voran Wale und Delfine, so gering, dass möglichst keines dieser Tiere versehentlich gefangen wird und jede Ausnahme als ein äußerst seltener, tragischer Unfall gilt.

Warum uns kein Tod eines Wals oder Delfins gleichgültig sein kann

Wale und Delfine sind schlaue, sensible und familienorientierte Lebewesen mit ausgeprägten Sozialstrukturen. Der Tod im Netz ist für sie sicherlich eine der grausamsten Arten zu sterben. Die Tiere verhungern oder ziehen sich bei ihren Befreiungsversuchen schwere Verletzungen zu. Der Sterbeprozess kann auf diese Weise langwierig und schmerzhaft sein. Und selbst wenn der Tod schneller einsetzt, z. B. durch Ersticken, besteht für die Meeressäuger keinerlei Kontrolle über die Dauer ihres Todeskampfes. Das Leid währt dann häufig länger, als es zum Beispiel für Tiere in Schlachthöfen je erlaubt wäre.

Netze können Wale über lange Zeit beeinträchtigen (C) Dr. Albert Romeo

Netze können Wale über lange Zeit beeinträchtigen (C) Dr. Albert Romeo

Zusätzlich kann der Tod eines Wals oder Delfins weitreichende Auswirkungen auf seine Familienangehörigen und Gruppenmitglieder haben. Je mehr wir über die Kultur und sozialen Verflechtungen dieser Tiere lernen, desto klarer wird, dass Beifang-Statistiken die Konsequenzen nicht beschreiben können.

Eine Population mag gemessen an der Zahl ihrer Individuen vielleicht stabil erscheinen, ihr Fortbestand auch nachhaltig gesichert wirken, solange mehr Individuen geboren, als durch Beifang getötet werden. Doch der Schein kann trügen: Diese simplen, rein rechnerischen Ansätze berücksichtigen nicht, welche wesentliche Bedeutung oft einzelnen ausgewählten Individuen in ihrem Familienverbund zukommt. Was, wenn es sich bei dem verhedderten Tier um die weise Matriarchin handelt, die die besten Futterplätze kennt? Oder wenn im Fischernetz eine Delfinmutter stirbt, deren Baby allein zurückbleiben wird?

Beifang bedeutet Verschwendung von Leben. Konsument*innen wollen daher sicher sein, dass angeblich „nachhaltige“ Produkte frei von Leid sind. Wale und Delfine zu fangen liegt ebenso wenig im Interesse der Fischer*innen selbst. Verantwortungsbewusste Fischerei sollte sich daher verpflichtet sehen, Beifang so gut es geht zu verhindern.

In neuen Technologien schlummert dafür großes Potenzial. Alternative Fangmethoden bieten zum Beispiel eine effektive Lösung für gezieltere Fischerei. Besonders hervorzuheben ist die Umstellung von Netzen auf Reusen. Gerade in Regionen mit stark gefährdeten Arten, wie der Ostsee mit ihren kritischen Schweinswalpopulationen, können auf diese Weise Beifangquoten drastisch reduziert werden. Und nicht immer ist neue Ausrüstung notwendig: Auch gängiges Fischereigerät kann modifiziert und dadurch sicherer für Nichtzielarten werden. Effizientes Management hält Kutter von störungsanfälligen Habitaten fern und schützt Regionen zu sensiblen Zeiten, zum Beispiel wenn Wale und Delfine ihren Nachwuchs zur Welt bringen.

Verstärktes und konsequentes Monitoring lässt eine höhere Transparenz in der Fischerei erwarten, wodurch sicherlich erst das wahre Ausmaß des Beifangs und des damit verbundenen Leids deutlich werden wird. Für die Menschen, die in der Fischerei tätig sind, kann der technologische Fortschritt zu mehr Sicherheit und verbesserten Arbeitsbedingungen beitragen.

Angelrutenfischerei, Malediven, 2016 (C) IPNLF

Angelrutenfischerei, Malediven, 2016 (C) IPNLF

 

"Nachhaltigkeit" reicht nicht!

Im Jahr 1994 stellte die US-amerikanische Regierung eine mathematische Formel zur Berechnung des Einflusses von Beifang auf Wal- und Delfinpopulationen auf. Ziel war es, einen konkreten Grenzwert zu bestimmen, ab dem Maßnahmen zur Reduktion des Beifangs notwendig würden. Sobald die Beifangquoten von Walen und Delfinen den jeweiligen Grenzwert überschreiten, muss ein konkreter Plan zur sofortigen Reduktion des Wertes ausgearbeitet werden. Die Zahl der toten Wale und Delfine (sowie auch die von anderen marinen Säugetieren) sollte dadurch in den jeweils darauffolgenden fünf Jahren nach Möglichkeit auf null sinken.

In der Theorie war dieses Konzept ein sinnvoller erster Schritt und avancierte bald zu einem allgemeingültigen Grundsatz in der Fischerei zur Beurteilung, ob der Beifang die Grenzen der Nachhaltigkeit noch einhält oder bereits überschreitet. Weil die Datenlage und -qualität von Fanggebiet zu Fanggebiet allerdings stark variiert und häufig nicht für die Anwendung dieser Formel ausreicht, dienen heute verschiedene statistische Auswertungsmethoden dazu, auf Basis der jeweiligen Datenlage die Stabilität einzelner Populationen und damit die Spielräume der Fischerei zu beurteilen.

In manchen Ländern erfüllt der Grenzwert nicht mehr seinen ursprünglichen Zweck als Anstoß zu Maßnahmen gegen den Beifang. Stattdessen dient er nun als Definition von „Nachhaltigkeit“. Für eine kleine Population, wie die der Māui-Delfine in Neuseeland mit weniger als 60 verbleibenden Tieren, kann jeder einzelne Tod eines Delfins über die Zukunft der ganzen Population entscheiden.

Ist die Zahl der Individuen einer Art verhältnismäßig hoch, wie beispielsweise die der Gemeinen Delfine, ist es durchaus möglich, dass selbst Hunderte getötete Tiere keinen entscheidenden Einfluss auf den Erhalt der Population hätten. Die Beifangzahlen liegen für beide Beispiele allerdings über dem Grenzwert und werden damit als nicht nachhaltig angenommen.

So widersprüchlich es zunächst klingen mag: Am besorgniserregendsten sind weltweit diejenigen Fälle, bei denen der Beifang niedrig ist bzw. zu schwinden scheint. Der Grund ist alarmierend, denn dies ist häufig ein Zeichen dafür, dass gar nicht mehr genügend Tiere vorhanden sind, die ins Netz geraten könnten. Zusätzlich wird in manchen wissenschaftlichen Foren die Sorge geäußert, dass ursprünglich als nachhaltig angenommene Beifangquoten zu hoch angesetzt wurden und Populationen womöglich bereits bei viel geringeren Werten geschädigt werden könnten.

Ein durch Beifang verletzter Delfin wird aus dem Wasser gezogen (C) Greenpeace

Ein durch Beifang verletzter Delfin wird aus dem Wasser gezogen (C) Greenpeace

Diese Art der „Nachhaltigkeit“ ist das Minimum, das wir von der Fischerei erwarten, wenn es um den Beifang geschützter Arten geht. Der Fischfang sollte niemals eine Schädigung von Wal- oder Delfinpopulationen bewirken. Doch das ist nicht genug.

Wale und Delfine sind langlebige Tiere. Wie groß und stabil ihre Populationen wirklich sind, ist ungewiss. In weiten Teilen der Erde liegen keine oder nur unzureichende Daten zu Beifangquoten vor. Wie hoch die Fangzahlen tatsächlich sind, ist daher in diesen Gebieten schlecht abzuschätzen. Politische Entscheidungen fußen in der Folge auf Unsicherheit. Und Unsicherheit führt zu Untätigkeit. Diese wiederum ist eine Art von politischer Entscheidung, die wir nicht akzeptieren sollten. Dabei gilt zu beachten: Maßnahmen, die den Beifang senken, um Populationen zu schützen, bevor sie gefährdet werden, sind wesentlich leichter umzusetzen als solche, die einem Schutz von Populationen dienen, nachdem diese vom Aussterben bedroht sind.

Ab den 1960er Jahren bis in die 1980er Jahre fielen mehr als sechs Millionen Delfine der Ringwadenfischerei auf Thunfisch im östlichen Pazifik zum Opfer. Dadurch schrumpften die Populationen der Ostpazifischen Spinnerdelfine um etwa 20 %, die der Pantropischen Fleckendelfine sogar um etwa 40 %. Zwar konnten entsprechende Schutzmaßnahmen die Zahl der Delfine, die im Rahmen des Thunfischfangs getötet wurden, auf unter 1000 Individuen pro Jahr senken, doch die Populationen erholen sich bis heute nicht und die Geburtenraten sinken seit den 1980er Jahren stetig.

All diese Gründe tragen dazu bei, dass uns nicht immer klar ist, was sich hinter dem Begriff „Nachhaltigkeit“ verbirgt. Klar ist aber, dass Beifangquoten allein keine Lösung für den Wal- und Delfinschutz sein können.

Kann ich ruhigen Gewissens Produkte mit entsprechender Zertifizierung kaufen?

Zertifizierungen wie das MSC-Label (Marine Stewardship Council) oder das „MSC Blue Tick“ garantieren nicht, dass ausreichend bzw. überhaupt Maßnahmen zur Vermeidung, Reduktion oder zum Monitoring von Beifang bestehen. Es ist daher nicht auszuschließen, dass Wale und Delfine auch im Rahmen der Herstellung von zertifizierten Produkten leiden oder sterben mussten.

Die Label stellen nicht einmal sicher, dass sich der Beifang in den „Grenzen der Nachhaltigkeit“ bewegt. Damit bestehen unter Umständen auch Auswirkungen auf Populationsebene. Eine kürzlich veröffentlichte Studie zum Beifang im Rahmen von MSC-zertifizierter Fischerei dokumentierte neben einem unzureichenden Management und gravierenden Lücken in der Datensammlung auch stagnierende oder sogar erhöhte Beifangquoten von Meeressäugern, Seevögeln und Haien.

Ähnlich verhält es sich mit den Begriffen „delfinfreundlich“ oder „delfinsicher“. Sie wiegen die Konsument*innen in trügerischer Sicherheit, während sie keineswegs garantieren, dass nicht auch Delfine in Netzen landen.

Wir bezweifeln, dass Menschen den Tod von Delfinen für den Fisch auf ihren Tellern in Kauf nehmen. Wäre ihnen bewusst, dass es sich bei den Zertifizierungen mehr um Schein als Sein handelt, würde der Druck der Öffentlichkeit sicherlich eine grundlegende Reform von Fangmethoden und Beifangquoten bewirken können.

Welche Folgen hat eine Überschreitung nachhaltiger Beifangquoten?

Es steht außer Frage, dass Fischerei nur zulässig sein sollte, solange der natürliche Erhalt von Populationen gewährleistet ist. Und dennoch stehen aufgrund des Beifangs heute zahlreiche Wal- und Delfinpopulationen in allen Ozeanen dieser Erde am Rande ihrer Existenz: Die Baiji bzw. Chinesischen Flussdelfine wurden 2006 für „womöglich ausgestorben“ deklariert. Durch den Beifang steuern auch die Vaquitas in Mexiko, die neuseeländischen Maui-Delfine und die Schweinswal-Population in der zentralen Ostsee einer Ausrottung entgegen.

Weitere Arten erleben eine gravierende Dezimierung ihrer Populationsgrößen. Dazu zählen neuseeländische Hector-Delfine, Kamerun-Flussdelfine, Franciscana-Delfine, Südasiatische und Ganges-Delfine, Buckel- und Irawadi-Delfine im Indischen Ozean, Buckelwale im Arabischen Meer und auch Nordatlantische Glattwale. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, ist schnelles und effektives Handeln seitens der Regierung unerlässlich.

Bildunterschrift: „Durch Beifang geraten manche Populationen an den Rand ihrer Existenz.“

Ein nicht weniger wichtiges Argument als das schreckliche Leid der Tiere ist die entscheidende Rolle, die Wale und Delfine für das ökologische Gleichgewicht und den Erhalt unseres Planeten spielen. Sie düngen das Phytoplankton, das Lebensgrundlage für viele Fischarten stellt, einen Großteil des von Menschen produzierten Kohlenstoffes speichert und die Hälfte des Sauerstoffes erzeugt, den wir atmen.

Was macht WDC?

Es gibt auch Lichtblicke. WDC-Expert*innen arbeiten eng mit Regierungen im Vereinigten Königreich, den USA und Neuseeland zusammen. Wir mobilisieren rund um die Welt Entscheidungsträger*innen, um Beifang zu reduzieren.

Der Großteil des Beifangs ist auf die Verwendung bestimmter Fanggeräte und -techniken zurückzuführen. Hinzu kommt, dass in den meisten Fällen das Monitoring unzureichend ist und eine Meldepflicht missachtet wird. Leider sind es Ausnahmefälle, in denen tatsächlich aktiv Maßnahmen ergriffen wurden, die zu einer Reduktion des Beifangs führten. Wir appellieren daher an Regierungen aller Fischereinationen, Gesetze für ein angemessenes Monitoring und reduzierten Beifang auf den Weg zu bringen. Die Pflicht, Beifang zu vermeiden, sollte Standard in der Fischerei sein.

Wir arbeiten eng mit Firmen und Partner*innen der Industrie zusammen, um Fanggeräte effizienter und sicherer zu machen. Gleichzeitig setzen wir mit Kampagnen Verantwortliche und Regierungen unter Druck, aktiv zu werden. Wir unterstützen mit unserem Fachwissen und informieren die Öffentlichkeit über Alternativen und mögliche Lösungswege.

Neuseeland-Delfin Beifang

Neuseeland-Delfin (C) Steve Dawson

Ich bin Konsument*in, was kann ich tun?

  1. Produkte sorgfältig auswählen und darauf achten, dass für ihre Herstellung möglichst keine Delfine sterben mussten. Auch zertifizierte Produkte (z. B. mit MSC-Label oder „delfinfreundliche“ Ware) garantieren dies nicht.
  2. Die wohl sicherste Methode ist die Angelruten- oder Handleinenfischerei. Diese Techniken werden hauptsächlich für Thunfisch und Makrelen, aber auch für andere Arten angewandt. Sie sind nicht frei von Beifang, lassen aber die geringsten Quoten für Beifang von Nichtzielarten erwarten, Delfine werden äußerst selten gefangen und in diesen Fällen lebend wieder freigelassen.
  3. Solange die Problematik des Beifangs nicht gelöst ist, kann man als Konsument*in Beifang nur dann komplett vermeiden, wenn man auf konventionell gefangenen Fisch verzichtet.
  4. An einem Clean-Up teilnehmen! Jedes Stückchen Abfall, Leine oder Netz, das auf seinem Weg in den Ozean gestoppt wird, ist eine potenzielle Gefahr weniger. Wenn Sie etwas finden, das Sie nicht selbst entsorgen können, schneiden Sie zumindest Schlaufen und Ringe auf, denn diese sind besonders gefährlich.
  5. Sprechen Sie mit Familie und Freund*innen über dieses Thema!
  6. Unterstützen Sie die Arbeit von WDC. Wir arbeiten eng mit Fischer*innen und Verantwortlichen zusammen, entwickeln verbesserte Fischereiausrüstung und Hintergrundberichte, um Gefahrenquellen zu reduzieren. Melden Sie sich auch gerne für unserem Newsletter an, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Ich bin Fischer*in, was kann ich tun?

  1. Informieren Sie sich über die Risiken Ihrer derzeitigen Ausrüstung und nutzen Sie gegebenenfalls anderes Gerät oder halten Sie Schonzeiten ein.
  2. Entfernen Sie altes Fischereigerät aus den Meeren, zum Beispiel im Rahmen von Projekten wie Fishing for Litter.
  3. Werfen Sie Ihr ungenutztes oder altes Fischereigerät nicht über Bord, sondern bringen Sie es zum Hafen zurück. Dort sollte es verantwortungsbewusst und korrekt entsorgt werden.
Nicola Hodgins

Über Nicola Hodgins

Policy Manager at WDC

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