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Trotz Freilassungen: weitere Fänge von Meeressäugern in Russland geplant

Orcas im Walgefängnis (C) Free Russian Whales
Orcas im Walgefängnis (C) Free Russian Whales

Trotz der Freilassungen von Orcas und Belugas aus dem berüchtigten russischen „Walgefängnis“ nahe Vladivostok gibt es Anträge für weitere Fangaktionen von Meeressäugern in russischen Gewässern für 2020.

WDC hat sich zusammen mit anderen Expert*innen in einem Brief an die zuständigen russischen Behörden gewandt und sich gegen die Genehmigung dieser Fänge ausgesprochen. Es sollen unter anderem Große Tümmler, Weißstreifendelfine, Gewöhnliche Grindwale und weitere Belugas gefangen werden, um an Meeresparks in Russland und anderen Ländern verkauft zu werden.

Im März wandten sich internationale Expert*innen, darunter WDC, an Präsident Putin, um sich für die Freilassung der Orcas und Belugas im Walgefängnis einzusetzen. Doch noch immer befinden sich ungefähr 60 Belugas dort in Gefangenschaft.

Der internationale Aufschrei über die Bedingungen, in denen die Orcas und Belugas dort gehalten wurden, führte zu einer Aussage des stellvertretenden russischen Premierministers, gesetzliche Änderungen einzuführen und die Fänge zu verbieten. Daher geben die neuen Quoten Anlass zur Sorge. Die Expert*innen fordern in ihrem Brief an die Behörden Aufklärung und ein permanentes Ende der Fänge von Walen und Delfinen zu Unterhaltungszwecken.

Sie wollen helfen?

Spenden Sie jetzt, damit WDC sich für den Schutz der russischen Wale einsetzen kann.

Michaela Harfst

Über Michaela Harfst

Leiterin Kommunikation - Bei WDC ist Michaela Harfst für den Kontakt mit Journalist*innen zuständig. Sie betreut außerdem die Website und Social Media Kanäle von WDC.

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