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Russisches Walgefängnis: Orcas und Belugas freigelassen

Walgefängnis in Russland - Orca
(C) Free Russian Whales

Zwei Orcas und sechs Belugas aus dem russischen Walgefängnis wurden am 26. Juni in das Ochotskische Meer zurückgebracht. Sechs Orcas folgten Anfang Juli an den Küstenteil, an dem die ersten Orcas freigelassen wurden. Von diesen sechs Orcas wurden am 16. Juli 2019 drei Orcas in die Freiheit entlassen.

In einer Transportbox wurden sie zum Meer gebracht und dort nacheinander freigelassen. Die Gruppe schwamm gemeinsam Richtung Osten. Ein Katamaran mit Wissenschaftler*innen und Trainer*innen folgte ihnen etwa 15 Seemeilen weit. Das Team gab an, dass sich die Orcas ruhig verhielten. Zeitweise erhöhten sie die Geschwindigkeit oder sprangen aus dem Wasser. Den Berichten zufolge schwamm die Gruppe gemeinsam ins offene Meer hinaus.

Die beiden am 26. Juni freigelassen Orcas wurden mit Peilsendern ausgestattet, um ihre Bewegungen verfolgen zu können. Sie schwimmen nach wie vor zusammen und bewegen sich entlang der Küste. Ob sie sich einer Orcagruppe angeschlossen haben oder nur zu zweit unterwegs sind, ist unbekannt. Einer der Belugas wurde ebenfalls mit einem Peilsender ausgestattet und seine Route überwacht.

Ob die Orcas und Belugas ihre schnelle Auswilderung überleben, ist ungewiss. Dies hängt auch davon ab, ob sie sich anderen Orcas anschließen und erfolgreich jagen werden.

Zwei der Firmen wurden in Gerichtsverhandlungen zu einer Strafe von 2,37 Millionen US Dollar verklagt (ca. 150 Millionen Rubel). Der Fang der Wale wurde als illegal eingestuft. Gleichzeitig schloss die Regierung den Firmen jedoch einen Vertrag zur Auswilderung ab und bezahlte ihnen dafür 350 Millionen Rubel. Dieser Betrag ist mehr als doppelt so hoch wie die Strafe und somit ein einträgliches Geschäft für die Firmen.

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1 Kommentar

  1. Veröffentlicht von Daniel am 29. Juli 2019 um 2:03 pm

    „Gleichzeitig schloss die Regierung den Firmen jedoch einen Vertrag zur Auswilderung ab und bezahlte ihnen dafür 350 Millionen Rubel….“
    Ernsthaft? Scheinbar gibt es in keinem Land Umwelt/Tierwelt-Interessierte Regierungen…alles korrupt…traurig

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