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WDC und Klima Allianz fordern Meeresschutz in Klimaziele einzubinden

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Kanada beendet Gefangenschaftshaltung

Helen und Chester im Vancouver Aquarium
Helen und Chester im Vancouver Aquarium (C) Rob Lott

In Kanada ist die Gefangenschaftshaltung von Walen und Delfinen nun offiziell verboten. Das Gesetz S-203 wurde drei Jahre nach Einreichung verabschiedet. Ab sofort ist es dort verboten, einen Wal oder Delfin zu importieren, zu exportieren oder zu züchten. Ausgenommen sind Individuen, die sich bereits in Gefangenschaft befinden sowie solche, die zur Rehabilitation in Gefangenschaft verbracht werden.

Zwei Delfinarien gibt es zu diesem Zeitpunkt noch in Kanada: das Marineland in Niagara Falls, Ontario und das Vancouver Aquarium. Beide Einrichtungen hatten sich gegen das Gesetz ausgesprochen. Im Vancouver Aquarium wird momentan ein einzelner Weißstreifendelfin namens Helen (siehe Foto) in einem Betonbecken gehalten. Das Unternehmen gab erst kürzlich bekannt, zukünftig keine Wale und Delfine mehr dem Publikum zu präsentieren, da die Diskussionen und Proteste um dieses Thema  „dem Geschäft schaden“.

WDC und der SEALife Trust bauen gerade das erste Refugium für gefangene Belugas in Island auf. Auch arbeiten wir mit anderen Refugien-Projekten zusammen. Wir hoffen, dass diese Initiativen dazu beitragen werden, die Rehabilitation von gefangenen Walen und Delfinen in natürliche Lebensräume auf der ganzen Welt zu fördern und eines Tages dazu beizutragen, den Unterhaltungsshows mit den Meeressäugern ein Ende zu setzen.

Michaela Harfst

Über Michaela Harfst

Leiterin Kommunikation - Bei WDC ist Michaela Harfst für den Kontakt mit Journalist*innen zuständig. Sie betreut außerdem die Website und Social Media Kanäle von WDC.

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